33 Balkon Ideen Selber Machen

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Joy Denalane im Checkpoint-Interview : „Mit 16 warteten meine Eltern nachts auf dem Balkon“ Ihr neues Album „Let yourself be loved“ ist diesen Freitag erschienen. Beim US-amerikanischen Label Motown, bei dem unter anderem schon Stevie Wonder, Aretha Franklin und Michael Jackson unter Vertrag standen.Ich wollte ein so nah wie möglich originäres Soulabum machen. Mein Vater war in meiner Kindheit einer meiner Musikdealer und meine ersten Erinnerungen ans Musikhören gehen zurück auf Soul. Ich würde sagen viertes Lebensjahr, etwa 1977, 1978. In diesem Zeitraum bewegt sich auch die Platte. Im Ankündigungstext heißt es, das Album sei die „Essenz von Joy Denalane“. Was heißt das?Man stellt sich beim Schreiben oft die größeren Fragen über sich selbst oder über eine bestimmte Lebenslage und versucht zu begreifen, wie man da reingekommen ist. Das ist schon auch eine Form von Selbsttherapie. Die neue Platte setzt sich mit den unterschiedlichen Facetten der Liebe auseinander. Das ist ein weites Feld, in dem es sehr viel um Bekenntnisse und Zugeständnisse geht. Es ist nicht immer einfach, sich darin zu behaupten. Für mich ist das fast schon eine Lebensaufgabe. Das habe ich versucht, inhaltlich wiederzugeben. Lebensaufgabe Liebe?Liebe heißt ja nicht einfach nur, sich in eine Richtung zu lehnen, sondern im Zweifelsfall auch zu sagen: „Hier muss ich mich abgrenzen, weil es bestimmte Dinge gibt, denen ich treu bleiben möchte. Dabei nehme ich vielleicht in Kauf, dass diese Abgrenzung einen Schaden mit sich bringt.“ Ich würde jetzt ungern das Wort Prinzipien verwenden. Aber man hat ja gewisse Parameter und Werte. Sie haben mal gesagt, Berlin sei eine furchtbar schwierige Stadt, wenn man keinen inneren Kompass hat. Wie schwer hatten Sie es mit Berlin?Mein Kompass hat früh funktioniert. Ich hatte sehr aufgeräumte Eltern, die Wert darauf gelegt haben, dass man sich hinterfragt und widersteht, beziehungsweise aufsteht, wenn man das Gefühl hat, dass es Unausgewogenheit gibt. Sie sind am Gleisdreieck in Kreuzberg mit fünf Geschwistern aufgewachsen. Welche Erinnerungen haben Sie daran?Ich hatte eine super Kindheit in Berlin und fand es perfekt, so wie es war. Wir hatten den Vorteil, dass wir in einer Gegend aufgewachsen sind, die sehr pluralistisch war. Die Leute kamen von überall her und es war super spannend für mich als Besucherin, die unterschiedlichen Haushalte zu entdecken. Anderes Essen, andere Sprachen, andere Musik … Eine Runde Berlin. Denalane traf sich zum Interview in der S-Bahn mit Tagesspiegel-Redakteurin Ann-Kathrin Hipp.Foto: Sven Darmer Wie sah der klassische Nach-Schul-Nachmittag aus?Wir waren alle Krippen- und später Hortkinder. Unsere Eltern waren beide voll berufstätig, meine Mutter ist immer sechs Wochen nach der Geburt Vollzeit arbeiten gegangen. Nach der Schule waren wir also im Hort, haben dort Hausaufgaben gemacht, ordentlich gegessen und gespielt. Wenn wir nach Hause kamen, war dann schon alles erledigt und wir haben, je nach Jahreszeit, weitergespielt, bis es dunkel wurde. Gummitwist zum Beispiel. [Behalten Sie den Überblick: Jeden Morgen ab 6 Uhr berichten Chefredakteur Lorenz Maroldt und sein Team im Tagesspiegel-Newsletter Checkpoint über Berlins wichtigste Nachrichten und größte Aufreger. Kostenlos und kompakt: checkpoint.tagesspiegel.de] Sie sind dann bereits mit 16 Jahren von zu Hause ausgezogen. Warum?Ich war zu der Zeit relativ aufmüpfig. Meine schulischen Leistungen haben in der Oberschule extrem nachgelassen und ich kam nicht zu den verabredeten Zeiten nach Hause. Meine Eltern haben dann nachts auf dem Balkon gestanden, auf mich gewartet und sich wahnsinnige Sorgen gemacht. Es gab damals ja auch keine Handys! Die vielen Debatten darüber fand ich so anstrengend, dass ich meinen Eltern vorgeschlagen habe, dass ich ja einfach ausziehen kann. Eine Runde Berlin. Denalane traf sich zum Interview in der S-Bahn mit Tagesspiegel-Redakteurin Ann-Kathrin Hipp.Foto: Sven Darmer Ein Vorschlag, der die Sorgen wahrscheinlich nicht gleich gemindert hat?Meine Eltern fanden das natürlich eine vollkommen überzogene Idee. Aber ich wurde dann aktiv und habe herausgefunden, dass es betreute Jugend-WGs gibt. Ich habe mich bei mehreren vorgestellt und irgendwann einen Platz bekommen. Wir waren dann zu viert. Die anderen kamen tatsächlich aus schwierigeren Verhältnissen, aber ich würde sagen, wir waren eine moderate Wohngemeinschaft. Ihre Wohngemeinschaft lag in Charlottenburg. Bis heute sind Sie hier im Bezirk geblieben.Ich habe eine Charlottenburger Prägung. Ich bin ja noch mit der Mauer groß geworden. Das heißt, schon in meiner frühen Jugend war Charlottenburg das Zentrum Berlins. Es gibt mannigfaltige Gründe, warum ich diesen Bezirk so sehr liebe und ihm treu bleibe. Ich glaube auch, dass das Klischee, das es über Charlottenburg gibt, dem Bezirk überhaupt nicht gerecht wird. Es ist relativ groß und heterogen mit vielen unterschiedlichen Kiezen. Charlottenburg ist nicht so aufgekratzt. Das finde ich eigentlich sehr schön. Politisch ist’s im Bezirk gerade spannend. Zumindest mit Blick auf die SPD. Staatssekretärin Sawsan Chebli und der Regierende Michael Müller duellieren sich um die Bundestagsspitzenkandidatur. Wie nehmen Sie das wahr?Ich betrachte das aus einer ziemlichen Distanz, weil ich in meine eigene Kampagne involviert bin und wenig Zeit habe. Es gibt ja immer Phasen, da ist man so total im aktuellen Tagesgeschehen und supergut informiert. Und dann gibt es Momente im Leben, da taucht man in seine eigene Welt ab und ist hoch konzentriert. So einen Moment habe ich jetzt mit meiner neuen Platte. Aber: Grundsätzlich finde ich das erst mal gut so, wie es ist. Chebli soll weitermachen und ihren Bezirk repräsentieren. Warum sollte sie auch zurücktreten? Mit Google als Sänger: Münchner produziert in Burglauer Quarantäne-Songs Winfried Huyer-May arbeitet in seiner Burgläurer Kreativ-Scheune an neuen Liedern. Weshalb er dazu keine Singstimme braucht und welche Rolle Rhön-Grabfeld dabei spielt. Die musikalische Kreativität von Winfried Huyer-May kennt kaum Grenzen. In seiner Burgläurer Kreativ-Scheune beherbergt er zahlreiche selbstgebaute Apparaturen, mit denen er Musik macht. Aktuell schreibt und produziert er Lieder über die Corona-Zeit. Foto: Kristina Kunzmann '); console.log('%cregistered ', "font-weight:bold; color: #FF0000",'Textbreak1' ); SDG.Publisher.unregisterSlot('rectangle'); SDG.Publisher.registerSlot('regtangle', 'slot-textbreak-tbr1').load(); else { //Auskommentiert da container bereits im html erstellt wurde //document.write(''); console.log('%cNOTregistered', "font-weight:bold; color: #008000", 'Textbreak1'); SDG.Publisher.registerSlot('rectangle', 'slot-textbreak-tbr1').load(); Die Musikstücke der Serie klingen teils blechern, teils schallend, laut, leise: In jedem Fall sind sie aber außergewöhnlich. Den Songs zueigen ist ein mal humorvoller, mal kritischer, mal nachdenklich stimmender Blick auf die Zeit, wie sie momentan eben so ist. Thematisch geht es um Corona im weiteren Sinne. So dreht sich ein Lied um die Maskenpflicht, ein anderes um Quarantäne oder auch - wie im eingangs erwähnten "Was will die Sarah in der Sahara" - um Urlaubspläne, die in Zeiten der Corona-Pandemie nicht jeder sinnvoll findet. Rhön-Grabfeld spielt bei einigen Liedern eine Rolle "Auch die schönsten Urlaubspläne gehen baden in der Quarantäne" heißt es da etwa oder "Alles ist in Quarantäne, jede graue Strähne, weltweit". Thematisiert wird aber auch, dass übertriebene Vorsicht nicht immer zielführend ist, denn "nicht jeder Mensch im Autobus ist einer, der was haben muss". Eine besonders außergewöhnliche Note verleihen den Songs die verschiedenen Dialekte und Sprachen des Google-Übersetzers. Da kann es schon mal passieren, dass Huyer-May ein Lied über einen Deutschen auf einer italienischen Vespa mit der Stimme einer Chinesin singen lässt. Was motiviert Winfried Huyer-May und seine Enkelin Leonie, die den Songs sonst gerne ihre Stimme verleiht? "Wenn uns was Spaß macht, machen wir ein Lied", erläutert Huyer-May. Vor der Corona-Krise produzierten er und seine Enkelin Demokratie-Lieder zur Europawahl und Anti-Brexit-Songs. Als Reaktion darauf hätten sich einige englische Abgeordnete bei ihm gemeldet, zeigt sich der Pensionär, einst hochrangiger Justizbeamter, erfreut. Auch Rhön-Grabfeld spielt bei den Liedern ab und an eine Rolle. Zusammen haben Huyer-May und Leonie Haas zum Beispiel einen Song mit Ohrwurm-Gefahr über die Elektromobilität in Bad Neustadt komponiert, denn "Elektromobiltiät ist, um was sich alles dreht". Seinen eigens erfundenen "Riebezahl" lässt Huyer-May gerne einmal vom Riesengebirge in die Rhön, nach Mellrichstadt, Münnerstadt oder auch Hohenroth marschieren. Die Ideen gehen Winfried Huyer-May nicht aus Musik gilt in der Familie Huyer-May als "Familiengut". "Ich habe immer schon Musik gemacht, mein Vater war Musiklehrer und Kirchenmusiker. Keyboard spiele ich, Gitarre, acht Töne Flöte und fünf Töne Geige", erklärt der Hobby-Musiker und schmunzelt. Zum Schreiben und Komponieren der Songs brauche es aber schon Kenntnisse der Harmonielehre, sagt er. Huyer-May hat Musikwissenschaften studiert, wenn auch ohne dies abzuschließen ("Das war mir dann doch zu theoretisch"). Zu Komponieren bedeute richtig Arbeit. Manchmal bleibe man stecken im Text oder die Musik passe nicht gleich dazu. Spaß an der Musik ist natürlich ebenfalls unumgänglich. Dass ihm gefällt, was er tut, zeigt sich auch beim Blick in die Burgläurer Kreativ-Scheune. Allerlei selbstgebaute Apparaturen zum Töne erzeugen finden sich da, die Huyer-May stolz präsentiert. Da kommt schon mal ein Schubkarren zum Einsatz, ein Hammer oder Metallfedern. "Das hier klingt wie ein Ton von Geistern, schade, dass ich noch keinen Song über Geister geschrieben habe", ruft Huyer-May und zeigt einen entsprechenden Aufbau. Und schon formieren sich neue Ideen in seinem Kopf. Vielleicht auch mal etwas ohne Text, überlegt er. "Opa in Amerika" zum Beispiel oder "Opa im Orient". Dazu muss man ja nun wirklich nicht wie Sarah in die Sahara reisen. Man kann sich auch von Burglauer oder München aus gemütlich auf musikalische Art und Weise dorthin träumen..


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