40 Beet Mit Grasern Und Stauden

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Kommunen bekämpfen Gräser und Kräuter ökologisch 19. September 2020 um 08:37 Uhr Ein Straßenwärter beseitigt am Rand eines Radweges Unkraut mit Hilfe eines Heißschaumgeräts. Foto: Thomas Frey/dpa/Archivbild Koblenz Pestizide gegen unerwünschte Pflanzen, die in Städten und auf Parkplätzen sprießen - eine jahrzehntelange Praxis. Inzwischen hat ein Umdenken eingesetzt. Der Landesbetrieb Mobilität verwendet große Heißschaumgeräte, Städte nehmen aufwendige Handarbeit in Kauf. Chemische Unkrautvernichter können andere Pflanzen, Tiere und Gewässer belasten - Straßenwärter und viele Kommunen in Rheinland-Pfalz setzen inzwischen auf ökologische Mittel. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) hat nach eigener Aussage für fast eine halbe Million Euro zehn spezielle Heißschaumgeräte auf Anhängern beispielsweise für Park- und Rastplätze angeschafft. Damit bringen Straßenwärter etwa 100 Grad heißes Wasser und mit Luft aufgeschäumtes Kokosextrakt auf den Boden auf. Der Schaum bewirkt laut LBM, dass die Hitze bis zu eineinhalb Minuten auf unerwünschte Pflanzen einwirkt. Bis vor Kurzem seien neben Freischneider und Wildkrautbürsten noch Pflanzenschutzmittel eingesetzt worden. Doch auf solche Mittel wie beispielsweise das umstrittene Glyphosat solle inzwischen verzichtet werden. Dieses steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Laut dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gelangen Pestizide gegen Gräser und Kräuter „dann oft in Gewässer oder die Kläranlage“. Der LBM sieht sich mit seinen Heißschaumgeräten in einer Testphase. Schon jetzt könne von „positiven Tendenzen“ gesprochen werden. Bei genügend Erfolg sollen landesweit 20 bis 25 Geräte eingesetzt werden. Unkraut, Beikraut, Wildkraut - die Bezeichnungen für Wildwuchs beispielsweise zwischen Pflastersteinen variieren je nach Standpunkt. „Es sieht nicht schön aus. Es soll ja gepflegt aussehen“, sagt eine LBM-Sprecherin. Der BUND in Rheinland-Pfalz urteilt: „Heißschaumgeräte sind jedenfalls schon mal besser als Glyphosat. Wir würden uns allerdings wünschen, etwas mehr Kräuter und Gräser stehen zu lassen. Sie gehören zum Ökosystem dazu. Sie sind zum Beispiel für Insekten wichtig.“ Es gehe um eine Bewusstseinsänderung. Ein Mix aus intensiver und extensiver Pflege könne schön aussehen und in Städten den Erlebniswert steigern.

Ein Vergleich unterschiedlicher Maßnahmen in Rheinland-Pfalz: BAD NEUENAHR-AHRWEILER setzt auf Wildkrautbürsten und Abflammgeräte. „Diese Vorgehensweise ist für unsere Mitarbeiter mit einem relativ hohen Arbeitsaufwand verbunden. Aber dafür können wir auf die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln verzichten“, erklärt ein Stadtsprecher. BINGEN verwendet laut einer Sprecherin unter anderem ein „Wegepflegegerät am Traktor“, das Pflanzen rausreißt - eine Walze verdichtet die Fläche wieder. TRIER hat „an Wegrändern handgeführte Geräte, die mit Hitze/Infrarottechnik arbeiten“. In Beeten würden „die Wildkräuter per Hand beseitigt“, teilt ein Sprecher mit. Auch ANDERNACH schwört auf Muskelkraft - und auf dem Friedhof auf „ein Gerät mit rotierenden Messern“, heißt es im Rathaus. Und: „Herbizide oder Ähnliches kommen in Andernach seit bestimmt 15 Jahren nicht mehr zum Einsatz.“ „In LANDAU setzen wir auf Man- und Woman-Power“, berichtet eine Stadtsprecherin. „Wildaufwuchs“ werde mit der Hacke entfernt. „An besonders hartnäckigen Pflasterflächen wird die Fadensense eingesetzt.“ LUDWIGSHAFEN rückt unerwünschtem Bewuchs mit unterschiedlichem Werkzeug und „Kehrmaschinen mit entsprechenden Wildkrautbürsten“ zu Leibe, heißt es im Rathaus. Auch eine Sprecherin von KAISERSLAUTERN spricht von fast ausschließlich mechanischen Methoden. Nur selten komme ein Heißwassergerät zum Einsatz. NEUSTADT/WEINSTRASSE setzt ebenfalls nur auf „chemiefreie Produkte“. Die Landeshauptstadt MAINZ beseitigt nach eigener Auskunft Pflanzen zwischen Pflastersteinen mechanisch. „Das Verfahren, Wildkräuter mit Wasserdampf zu bekämpfen, wurde bereits von der Fachwelt beurteilt und für ökologisch nicht sinnvoll erachtet“, erklärt eine Sprecherin. Der heiße Wasserdampf müsse vor Ort mit Hilfe von Diesel oder Gas erzeugt werden. Die Methode sei auch nicht immer erfolgreich bei unterschiedlich tief wurzelnden Pflanzen. Federgras: Tipps zu Pflege und den passenden Standort Federgras eignet sich besonders für heiße und trockene Böden. Damit die Pflanze auch den Winter übersteht, ist allerdings der Pflanzzeitpunkt entscheidend. Zwei Experten geben Tipps zur passenden Pflege. Die Veränderung des Klimas hin zu warmen, trockenen Sommern lockt Pflanzen in den Garten, die zuvor vielleicht eher schwierig im Anbau waren und unter der Feuchtigkeit litten. Zu diesen gehören die Federgräser, von denen vor allem das sogenannte Engelshaar (Stipa tenuissima) eine Trendpflanze geworden ist. Wo wächst Engelshaar am besten? Dieses bis rund 40 Zentimeter hohe Gras lässt sich leicht kultivieren, was sicher ein wichtiger Grund für die Bekanntheit ist. Unter Gärtnern nennt man es auch das Mexikanische Federgras. "Die Pflanze sieht gut aus und selbst nach der Blüte stehen die Blüten weizenblond im Beet", sagt der Staudengärtner Till Hofmann aus Rödelsee und schwärmt davon, wie sich die feinen Blattschöpfe voller Leichtigkeit im Wind wiegen. "Dieses im Frühling und Frühsommer hellgrüne Gras wächst auf trockenen, heißen Böden gut und lässt sich sogar in Trögen und Balkonkästen verwenden", beschreibt der Staudengärtner die Verwendungsmöglichkeiten. Und wenn die Büschel im Sommer nach der Blüte einen verfilzten Eindruck machten, könne man sie mit einem Fächerbesen einfach auskämmen. "Zusammen mit der Präriekerze (Gaura lindheimeri) entwickelt das Engelshaar einen flirrigen Effekt", beschreibt die Buchautorin Ute Bauer aus Schwaig eine stimmige Kombination. Sie empfiehlt dazwischen ein paar Lichtnelken (Silene coronaria) als kräftige Farbtupfer zu ergänzen. Mit welchen Pflanzen lässt sich Federgras gut kombinieren? Im Frühsommer passt das Gras mit seinen feinen grasgrünen Halmen zu Bart-Iris (Iris barbata). "Ich habe ein Federgras-Büschel vor einem knallroten Türkenmohn (Papaver orientale)", beschreibt die Buchautorin eine Pflanzkombination. Sie findet, dass es gut aussieht, weil das Gras später das Mohnlaub verdeckt, wenn es abstirbt und einzieht. "So fällt die Lücke nicht störend auf", sagt Bauer. Im Herbst sind Purpur-Fetthenne (Sedum telephium) und Flachblättriger Mannstreu (Eryngium planum) passende Partner. Für alle Federgräser empfiehlt Hofmann einen trocknen, warmen Standort mit einem guten Wasserabzug. Es sind vor allem die Lebensbereiche Steppe und Steingarten, die sich als optimal erweisen. Auf genügend Licht achten Die Gräser sind lichthungrig und sollten vor allem im Frühjahr nicht mit stark wachsenden Nachbarn in Konkurrenz stehen. Gestalterisch verleihen diese Gräser der Dynamik des Windes Ausdruck. So kommt Bewegung in den Garten und das statische Element, das Pflanzen verbreiten, wird aufgelockert. Aber Federgräser spielen auch mit dem Licht. Das Reiher-Federgras (Stipa barbata, auch: Stipa pulcherrima forma nudicostata) beispielsweise schmückt seinen Fruchtansatz mit langen, silbrig schimmernden Grannen. "Sie kommen besonders gut im abendlichen Gegenlicht zur Geltung", empfiehlt Hofmann. Schön bis nach der Samenreife Nach der Samenreife verliert sich die Schönheit, bis das Gras im nächsten Jahr wieder neu austreibt. Deshalb empfiehlt Bauer als Partner beispielsweise die Blauraute (Perovskia abrotanoides), die noch bis in den Herbst mit den lavendelblauen Rispen die Beete schmückt. "Faszinierend ist es vor dem Rückschnitt zu beobachten, wie sich die eingedrehte Frucht durch Luftfeuchtigkeit entdreht und sich so in den Boden katapultiert", beschreibt Hofmann die Selbstaussaat der Pflanzen und ergänzt: "Man kann sehen wie sich die Samen mit der Spitze in den harten, trockenen Boden hineinbohren." Das Riesen-Federgras (Stipa gigantea) stammt aus Südspanien und wird bis zu 180 Zentimeter hoch mit seinen langgestielten Blütenrispen. Allerdings verdecken diese duftigen Blüten den Hintergrund nicht, sondern legen sich wie ein transparenter Schleier vor das Bild. Mit dieser enormen Höhe bildet das Gras ein Gerüst für die Kombination mit Präriepflanzen wie Rotem Sonnenhut (Echinacea purpurea), Steppendistel (Morina longifolia) und den verschiedenen Sorten des Steppen-Salbeis (Salvia nemorosa). Sonnenhut und Federgras: Eine Kombination, die Experten als besonders schön empfehlen. (Quelle: Ursel Borstell/dpa-tmn) Dabei unterscheidet sich dieses Federgras nicht nur durch die Höhe von den anderen Arten, sondern auch dadurch, dass die Blüten tatsächlich bis in den Herbst attraktiv bleiben. Die Blütenfarbe beschreibt Hofmann als golden. "Es fällt von weitem auf", so der Staudengärtner. Wo kann man heimisches Federgras kaufen? In gut sortierten Staudengärtnereien findet man auch ein heimisches Federgras. Es wird als Grauscheidiges Federgras (Stipa joannis) bezeichnet. Auf sandigen, warmen Böden sät es sich selbst aus und lässt seine langen, schweifartigen Grannen sanft im Wind gleiten. "Es zählt zu den Arten, die im Vorsommer besonders attraktiv sind", erläutert Hofmann. Auf dem Weg zum neuen Trend befindet sich das Peruanische Federgras (Stipa ichu). "Es überzeugt, denn die Grannen bleiben auch in den Wintermonaten an den Stielen haften", sagt der Staudengärtner. So tanzen die silbrigen Blütenstände zwischen den trockenen Blütenständen von Sonnenhut (Echinacea) und Blaunessel (Agastache). Winterhart sind die Federgräser durchaus. Voraussetzung dafür ist allerdings der richtige Pflanzzeitpunkt. "Alle Federgräser sind nässeempfindlich, sodass man sie besser im Frühling pflanzt", empfiehlt Bauer. Die Gräser wachsen ein und können sich etablieren, was sie für den Winter stärkt. Die neue Trendpflanze: Federgras in Hülle und Fülle zeit.de mit Werbung Besuchen Sie zeit.de wie gewohnt mit Werbung und Tracking. Details zum Tracking finden Sie in der Datenschutzerklärung und im Privacy Center. Ihre Zustimmung ist jederzeit widerrufbar..


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