40 Bienen Im Garten

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2300 Quadratmeter Bienenweide Bei der Aktion Blühwiese sind am Freitag die ersten 1000 Quadratmeter künftige Wiesen auf dem Kulturforum eingesäht worden. Im Frühjahr sollen die ersten Wildblumen auf Rasenflächen am Kulturforum sprießen und Lebensraum für Insekten bieten. Am Freitag wurden bei der Aussaat-Aktion der Stadt Offenburg, des Projektes "Blühender Naturpark" des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord und der Bienenschutzinitiative "#beebetter" von Hubert Burda Media in Kooperation dem Funkhaus Ortenau knapp 1000 Quadratmeter Blühwiese ausgesät. Die Kinder des Stadtteil-und Familienzentrums Oststadt waren die Hauptakteure. Sie mischten in Eimern Sand und das Saatgut von 33 verschiedenen Wildblumen und verteilten sie auf den von den Technischen Betrieben Offenburg (TBO) bereiteten Rasenflächen. Im nächsten Jahr sollen schon Wiesensalbei, Klatschmohn und Kornblumen blühen, im Jahr darauf wird voraussichtlich ein buntes Insektenparadies auf geplanten 2300 Quadratmetern entstanden sein. Karl-Heinz Dunker, Geschäftsführer des Naturparks freute sich, dass die junge Generation mit einbezogen worden sei und damit zu Bienenrettern würde, denn fast die Hälfte der Wildbienen sei vom Aussterben bedroht, "sie brauchen dauerhaft Nahrung aus heimischen Blumen". Jetzt sei der ideale Zeitpunkt für die Aussaat, nur noch das Regen werde gebraucht. Dass die Bienen eine zentrale Rolle für den Erhalt des gesamte Ökosystems spielen, müsse in möglichst vielen Gemeinden ankommen, Offenburg sei vorne mit dabei, lobte Dunker, und appellierte an alle: "Jede Fläche zählt", ein blühender Streifen am Straßenrand, ein Beet im heimischen Garten, sogar bepflanzte Blumenkübel könnten geeignete Nahrungsquellen für Bienen sein. Der Naturpark mache mit dem Projekt "Blühender Naturpark"entsprechende Öffentlichkeitsarbeit. Bürgermeister Oliver Martini erklärte, Blühwiesen erfreuten das Auge, seien Lebensgrundlage für Bienen, und ohne Bienen keine Nahrung. Die Stadt Offenburg wolle die biologische Vielfalt in der Stadt verbessern, die Biodiversität steigern und aktiv gegen das Artensterben vorgehen. Er nutzte die Aktion "#beebetter", um die städtische Kampagne "Bio.og" vorzustellen. Biodiversität sei nicht nur eine der drei Leitideen für die Landesgartenschau, sondern auch Thema im gesamtstädtischen Strategiepapier "Stadtgrün". Seit dem Frühjahr 2018 bis Ende 2020 habe die Stadt rund zwei Hektar Blühwiesen angelegt. Das sei eine enorme Hausnummer, man aber habe noch viele Maßnahmen vor, die der Ökologie aber auch dem Auge zu Gute kämen. Ein Pilotprojekt soll ab 1. Oktober Bürgerinnen und Bürger unterstützen, in ihrem Beitrag artenreiches Grün zu schaffen. Dabei gehe es um Entsiegelung von Flächen, zum Beispiel Innenhöfe, die Umwandlung von Schotterflächen in bunte und biodiverse Gartenbereiche sowie die Begrünung von Dächern und Fassaden würden bezuschusst. Die Stadt habe ein Budget von 20 000 Euro bereitgestellt. Die bundesweite Initiative zum Schutz von Bienen von Burda-Home gibt es seit zwei Jahren. "Wir freuen uns riesig, am Standort wo Hubert Burda seine Wurzeln hat, diese Wiese zu unterstützen", erklärte Frank-Jörg Ohlhorst, Geschäftsführer von Burda-Home. Dem Medienhaus sei es ein Anliegen, sehr viele Menschen zu erreichen. Insgesamt eine Fläche von 150 Fußballfeldern habe die Initiative bereits zum Blühen gebracht. Die besten Projekte und Ideen sollen mit einem #beebetter-Award und Preisen ausgezeichnet werden. "Also, lasst es blühen." Unterstützung für die Aktion "Bee better" gibt es unter anderem auch von Hitradio Ohr und Schwarzwaldradio, die bereits 2500 Samentüten an die Hörer verschenkt hätten. "Die Nachfrage ist bombstisch", freute sich Funkhaus-Chef Markus Knoll. Für die Aussaat im heimischen Garten können die Tütchen im Funkhaus Ortenau, Hauptstraße 83 a abgeholt werden, auf dass "es noch lange summt und brummt". Bienen – die großen Versöhner Die Kinder haben gehört, dass es den Bienen schlecht geht und sofort beschlossen, wieder mal als Tier-Retter aktiv zu werden. Also durften in diesem Jahr bislang nur Pflanzen neu in unseren Garten, die als Insekten-Nahrung taugen. Das Ganze verfehlte seine Wirkung nicht. Und wir haben uns über das lauter gewordene Summen und Brummen richtig gefreut. Dass es damit im Spätjahr nicht so weitergehen könnte, will der Nachwuchs nicht akzeptieren. Dazu kommt zugegebenermaßen, dass sich in unseren Beeten – wegen der großen Hitze und Trockenheit der vergangenen Wochen – auch ein paar Lücken aufgetan haben. Also frage ich bei einem Mann nach, der weiß, wie man den freigewordenen Platz sinnvoll füllen könnte: Was gehört im Herbst auf den Speiseplan der Bienen? Klaus Feldhinkel lacht, als ich ihm von meinen jungen Insektenhelfern erzähle. „Die Kinder haben recht“, sagt er, „für die Bienen sind Kraftquellen ganz wichtig, bevor die kalte Jahreszeit anbricht“. Mit dem Gärtnermeister und stellvertretenden Vorsitzenden des Naturschutzbundes (Nabu) in Lampertheim habe ich in Interviews schon oft gesprochen, wenn’s ums Thema Insektensterben ging. Industrielle Landwirtschaft, Umweltgifte, fehlende Biotopvernetzung fielen da als Stichworte. In der Region machen Umweltaktivisten, Bauernfunktionäre und Vertreter der Politik derzeit häufig ihre gegensätzlichen Standpunkte deutlich. Aber Klaus Feldhinkel wird auch nicht müde zu erklären, dass jeder von uns etwas für die Bienen tun kann. Mit Futterpflanzen zum Beispiel. Er hat gleich etliche Ideen auf Lager, was Hobbygärtner den Bienen im Garten, auf Balkon und Fensterbank kredenzen könnten. „Astern und Chrysanthemen“, nennt der Fachmann als erstes zwei Klassiker. „Allerdings müssen sie ungefüllte Blüten haben, denn Pflanzen mit gefüllten Blüten bieten oft kaum Nahrung für Insekten.“ Auch Sonnenhüte, die bis in den Oktober hinein blühen, fallen ihm spontan ein. Zudem Borretsch, Kapuzinerkresse und auch Gänseblümchen. Die Herbstalpenveilchen und die im Spätjahr blühenden Krokusse wie der Safrankrokus werden ebenfalls gerne von den Bienen besucht. Sie fliegen aber auch auf Silberdisteln, Ringelblumen, Salvien und Basilikum, auf die Herbstanemone und die Besenheide. Den Staudenbleiwurz mögen die Nützlinge ebenfalls. „Das ist ein dunkelblau blühender Bodendecker, der nicht kaputtzukriegen ist“, empfiehlt Klaus Feldhinkel voller Überzeugung, und ich fühle mich angesichts der sommerlichen Ausfälle in unseren Gartenbeeten gut beraten. „Das Zimbelkraut – auch Mauerblümchen genannt – oder spät blühender Phlox. ach, da fällt mir noch so viel ein“, sprudelt es aus dem Mund des Gärtnermeisters. „Und übrigens, kennen Sie schon die tolle Bienen-App des Bundeslandwirtschaftsministeriums mit dem Pflanzenlexikon? Da finden Sie noch einige Anregungen mehr.“ Ich stutze und traue meinen Ohren kaum. Hat das Nabu-Mitglied eben tatsächlich das Bundeslandwirtschaftsministerium gelobt? Werden hier plötzlich Rivalitäten begraben? – Möglich kann alles sein. Und zum Wohle der fleißigen Insekten, denen wir wegen ihrer Bestäubungsarbeit so viel verdanken, wäre es auch von allen Seiten wünschenswert. Ich denke, die Bienen haben das Zeug zum großen Versöhner. Füttern wir sie also – nicht nur deshalb – in unseren Gärten weiter. © Mannheimer Morgen, Samstag, 19.09.2020 Kleingarten-Trends: Eigene Ernte und ein Stück heile Welt trotz Corona No result found, try new keyword!Angelika und Wolf Schwarz (26 und 25) haben ihren Garten erst seit April. „Wir hatten uns schon länger mit dem Gedanken getragen“, berichtet der Lagerist. „Aber dann kam der Corona-Lockdown und der Sp ....


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