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Garten Gartengestaltung Freisitz: Entspannung im Outdoor-Wohnzimmer Als Freisitz bezeichnet man eine Aufenthaltsmöglichkeit im Freien, die vor Wind, Regen und neugierigen Blicken schützt, Lärm abhält und je nach Geschmack des Benutzers viel Sonne oder viel Schatten bietet. Ein Freisitz sollte Sitzmöglichkeiten haben, zum längeren Verweilen einladen, zur Entspannung dienen, die Kommunikation anregen, eine schöne Aussicht bieten und einen Kurzurlaub im eigenen Garten ermöglichen. Der Name Freisitz hat sich für eine Art freistehendes, leicht erhöhtes, im Garten stehendes Deck aus Holz, mit oder ohne Überdachung, durchgesetzt. Er kann größentechnisch jedem Garten angepasst werden und damit auch in vergleichsweise kleinen Outdoorbereichen eine Ruhezone bieten. Balkon, Loggia, Terrasse ohne Überdachung, Veranda, das überdachte aber nicht umbaute Deck-Teil vor dem Gartenhaus, Söller, Altane, Beischlag sowie der Laubengang wenn er eine Sitzmöglichkeit bietet – sie alle fallen qua Definition ebenfalls in die Kategorie Freisitz. Übrigens: Der Freisitz ist ein Teekesselwort. Im Mittelalter war ein Freisitz ein Bauerngut, das keine Abgaben oder Lehen mehr bezahlen musste. Regional hat der Freisitz noch weitere Bedeutungen: beispielsweise als Synonym für den Hochsitz der Jäger und als Name für den Teil einer Restaurant-Terrasse, auf dem die Gäste selbst mitgebrachtes Essen verzehren können, der Wirt also nur die Getränke dazu verkauft. Bäuerliche Betriebe - 365 Tage im Jahr Fleiß, Idealismus und hohes Verantwortungsbewusstsein gegenüber Tier und Natur sind die Eckpfeiler der landwirtschaftlichen Arbeit im Mostviertel. Stellvertretend dafür haben wir Höfe, Familien und ihre Produkte vor den Vorhang geholt. Biohof Zillach, Waidhofen/Ybbs, Wagyu-Rinder Am Biohof Zillach von Martin und Isabella Huber in Waidhofen wächst seit 2016 eine der teuersten Rinderrassen der Welt heran. Bekannt sind diese Tiere aus der japanischen Region um Kobe. Zahlreiche Mythen ranken sich um das Kobe-Rind: So sollen die Tiere massiert werden und Bier erhalten. Außerhalb Japans werden die Rinder als „Wagyu“ bezeichnet. „Auch unsere reinrassigen Bio-Wagyu-Rinder bekommen genügend Streicheleinheiten“, schmunzelt Isabella Huber und schwärmt über das gute Fleisch: „Durch die späte Schlachtung der Ochsen mit rund 36 Monaten und einem Schlachtgewicht von 700 Kilogramm hat es eine besonders mürbe Struktur und exzellente Marmorierung mit feinen Fettäderchen – das verleiht den besonderen Geschmack. Außerdem ist das Bio-Fleisch reich an Omega-drei-Fettsäuren.“ Die Kühe werden zur Nachzucht gehalten – mit genügend Auslauf und einer hochwertigen Fütterung. Die Kälbchen wachsen im Familienverband bei der Herde auf und bleiben bei der Kuh, bis sie ihr nächstes Kalb bekommt. „Der reinrassige Stier ‚Hofuku‘ nimmt sich auf natürlichem Wege seiner Damen gerne an“, berichten die Landwirte.Auch die Familie Huber hat sich für die Direktvermarktung entschieden, um dem Preisdruck der großen Lebensmittelketten zu entkommen: „Wir haben einen feinen Selbstbedienungsladen am Hof errichtet, wo mit Bankomatkarte rund um die Uhr eingekauft werden kann.“ Hier werden auch Spezialitäten der Betriebe aus der Umgebung verkauft: „Neben Bio-Wagyu-Fleisch bieten wir Käse, Schafkäse, Gewürze und Tees, Säfte, Most, Bio-Weine, Schnäpse, Kürbisse, Getreideprodukte und vieles mehr an. Nicht nur durch diese Köstlichkeiten, sondern auch durch den herrlichen Ausblick auf das ‚Waidhofner Tal‘ wird das Einkaufen bei uns zum Erlebnis“, kommt Isabella Huber aus dem Schwärmen nicht heraus, denn: Sie und ihr Mann Martin sind mit Leidenschaft dabei und voll überzeugt vom guten Geschmack des Wagyu-Rindes. Familie Mock, ÖHLING, Milchkühe Renate und Hannes Mock sind stolz auf ihre 50 Milchkühe.  INGEBORG GRUBNER Wenn man den Milchviehbetrieb von Renate und Hannes Mock betritt, fällt gleich auf, dass sich die Tiere im geräumigen Stall frei bewegen können. „Mittlerweile sind es die Kühe auch gewöhnt – wenn sie das Bedürfnis haben, gemolken zu werden – zum Melkroboter zu gehen, der die Tiere rund drei Mal pro Tag melkt“, ist Hannes Mock überzeugt, dass sich die Tiere mit dieser großen Investition noch wohler fühlen. Klein Gloria ergänzt: „Beim Melken mit dem Roboter holen sich die Kühe auch Leckerlis ab.“Renate und Hannes Mock versorgen mit ihren 50 Milchkühen und der Nachzucht die Region mit hochwertiger, frischer Milch und liefern rund 450.000 Liter pro Jahr zur Berglandmilch nach Aschbach, wo neben der Frischmilch Frischkäse, Topfen, Joghurt und Butter erzeugt werden. „Unsere Tiere füttern wir ausschließlich gentechnikfrei bei Verwendung von Futtermittel nur aus europäischer Herkunft“, ist Johannes Mock von der Qualität der Milch überzeugt und ergänzt: „Besonders wichtig bei unserer Arbeit ist uns das Tierwohl. Es erfordert zwar höhere Investitionen, aber die Konsumenten können beim Kauf von Milch und Butter sicher sein, dass es den Kühen immer gut geht. Deshalb wird im Herbst der befestigte Auslauf ins Freie fertig, sodass die Tiere noch mehr Platz haben und das Sonnenlicht genießen können.“ Die Berglandmilch anerkennt diese Bemühungen und honoriert die Investitionen beim Milchpreis für den Produzenten. „Aber auch für den Konsumenten ist es wichtig, beim Kauf von landwirtschaftlichen Erzeugnissen eine gute Versorgung der Tiere zu schätzen und zu berücksichtigen, dass wertvolle Milchprodukte auch ihren Preis haben. Denn: Die Freude an den Tieren ist für uns die Grundvoraussetzung, 365 Tage im Jahre beste Qualität zu produzieren, die man einfach schmeckt.“ Fam. Rosenfellner-Haberfellner, Seitenstetten, Bio-Enten Familie Rosenfellner-Haberfellner mästet mit Erfolg Bio-Enten. INGEBORG GRUBNER Wer den Betrieb Rosenfellner-Haberfellner besucht, kommt mitunter ganz schön ins Schwitzen. – Kein Wunder bei über 30 Grad Celsius im Stall. Rund um die Beine der Besucher wuselt ein großer, flauschiger, gelber Schwarm – rund 3.000 einen Tag alte Entenküken. Den nächsten Schritt muss man behutsam und gezielt setzen, denn Ausweichen zählt nicht zu den Stärken der jungen Pekingenten. Die Gruppendynamik des Geflügels ist bemerkenswert: Läuft eine Ente nach links, laufen alle anderen 2.999 sofort hinterher. Läuft eine andere nach rechts: gleiches Spiel. Johann und Andrea Rosenfellner-Haberfellner aus Seitenstetten mästen seit rund einem Jahr Bio-Enten. Johann ist Vollerwerbslandwirt, seine Frau Andrea arbeitet am Betrieb mit und ist in Teilzeit als Krankenschwester tätig. „Wir betreiben mit zehn anderen Landwirten europaweit einzigartige Bio-Enten-Mast“, ist Johann Rosenfellner-Haberfellner stolz. Die Bemühungen rund um das Tierwohl können sich sehen lassen: Fütterung mit zertifiziertem Bio-Futter, zwei Stalleinheiten mit einer Fläche von je rund 450 m2, ausreichend Tageslicht und einem Auslauf (Wintergarten) von zusätzlichen 160 m2 je Einheit mit überdachtem, mit Stroh eingestreuten Auslauf und Tauchbecken sowie einer Weide von 2,8 Hektar. Wenn die Eintagesküken am Betrieb ankommen, werden sie mit arteigenen Darmbakterien eingesprüht. Beim Putzen ihres Gefieders nehmen sie diese auf, das stärkt das Immunsystem“ sagt die Bio-Landwirtin. Die Enten fressen Fertigfutter. Sie bekommen zudem Muschelgrit für die Versorgung mit Kalzium und für eine gute Verdauung. Offene Wasserstellen brauchen die Tiere für die Reinigung von Augen und Nasenlöchern. Die Versorgung erfolgt über Schalen- und Nippeltränken und später über die Tauchbecken im Wintergarten. „Die Wasserbecken müssen zweimal täglich gereinigt werden“, betont Andrea Rosenfellner-Haberfellner, „weil die Enten das Wasser sehr stark verschmutzen.“ Sobald die Jungenten ausreichend befiedert sind, sprich ab der dritten Lebenswoche, dürfen sie in den überdachten, mit Stroh eingestreuten Wintergarten hinaus. Über den Wintergarten gelangen die Enten auf die Weide, eine 2,8 Hektar große Wiesenfläche.Bis zur fertigen Mastente dauert es sieben Wochen. Dann haben die Tiere ein Endgewicht von etwa 3,5 kg erreicht. Alle rund sieben Wochen – nach zwei wöchiger Reinigung der Stallungen – wuselt es wieder kräftig und die Tagesküken erfreuen wieder das Herz der Landwirte – im Bewusstsein, für ihr Tierwohl bei der Aufzucht alles erdenkliche Gute tun zu können. „Es ist uns wichtig, dass die hohen Investitionen in das Tierwohl auch von unseren Kunden geschätzt werden. Deshalb sollte beim Kauf auf Regionalität und Bio geachtet werden, denn unsere Abnehmer können sicher sein, dass es den Tieren zu Lebzeiten bei uns auch wirklich gut geht“, unterstreichen die beiden Landwirte unisono und versichern: „Das ist unsere gemeinsame Leidenschaft.“ Brunnhof, Bischofstetten, Hirschspezialitäten Sonja und Franz Schrittwieser haben vor mehr als 20 Jahren ihren Betrieb auf die Zucht von Rotwild umgestellt. INGEBORG GRUBNER Die Geschichte des Brunnhofs in Bischofstetten lässt sich schon viele Jahrhunderte zurück verfolgen. Seit Generationen bildet er die Lebensgrundlage von Familie Schrittwieser. Sonja und Franz haben vor mehr als 20 Jahren den Betrieb von gemischter Landwirtschaft auf die Zucht von Rotwild umgestellt. Die Tiere werden am Hof geboren, wachsen im Freigehege auf großen Wiesenflächen auf und werden vor Ort mit rund 18 Monaten stressfrei getötet. Somit bleibt der komplette Kreislauf am Hof – es fallen keine Transportwege an – das macht sich in der Fleischqualität bemerkbar. Auch die Zerlegung und Weiterverarbeitung erfolgt direkt am Hof, die Hirsch-Spezialitäten werden in der hauseigenen Fleischerei erzeugt. „Es war ein hartes Brot, die Kunden zu überzeugen, welche Vorteile das Wildfleisch eigentlich bringt. Das war ein ganz schwieriges Thema und hat lange gedauert“, sagt Franz Schrittwieser.Das zarte, dunkle Fleisch ist viel feinfasriger als Rindfleisch, sehr eisenhältig und fettarm und jeden herkömmlichen Zubereitungsarten gleichzusetzen. Sonja und Franz Schrittwieser haben vor mehr als 20 Jahren ihren Betrieb auf die Zucht von Rotwild umgestellt. INGEBORG GRUBNER „Von mir wird das Hirschfleisch in Würstl, verschiedenste Leberkäskreationen, Pasteten, Wurstprodukte, Leberknödel und Burger veredelt. Unser Hirschrohschinken hat schon zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Darüber hinaus führen wir ganzjährig Frischfleisch je nach Bedarf“, weiß Sonja Schrittwieser zu berichten.Auf separaten Ackerflächen der Familie Schrittwieser wird Heu und Silage im Rahmen der Landwirtschaft angebaut und an die Tiere verfüttert. Mit dem Griff zur österreichischen Ware entscheidet der Konsument mit über die hohen Standards.Josef AignerKammerobmannLandwirtschaftskammer Bezirk Amstetten ERICH MARSCHIK Um die Erzeugnisse im Direktvertrieb an die Konsumenten zu bringen, können die Hirsch-Spezialitäten jeden Samstag Vormittag (nach der Sommerpause wieder) am Domplatz in St. Pölten gekauft werden. Im Vorjahr haben sich die Schrittwiesers zur Errichtung des Hirschkastls entschieden. Der kleine Selbstbedienungsmarkt in unmittelbarer Nähe zur Bundesstraße hat bereits nach kurzer Zeit Verbesserungen der Absatzmöglichkeiten gebracht. Während der Corona-Krise hat das Hirschkastl weiter an Beliebtheit gewonnen und Familie Schrittwieser darin bestätigt, auf kontaktlosen Einkauf und Bezahlung mittels Bankomatkarte zu setzen.Dadurch kann die Abhängigkeit der Landwirtschaft vom Preisdruck der großen Lebensmittelketten verringert werden. Für viele Landwirte führt daher kein Weg mehr an der Direktvermarktung vorbei. Fam.Langeder-Wieseneder, Bergland, 50 Milchschafe Am Hof von Thomas Langeder und seiner Freundin Maria Wieseneder in Bergland ist in den ersten Monaten des Jahres viel los, da bei ihren Milchschafen die Ablammungen – also die Geburten der Lämmer – anstehen. „Ja, auch nachts gehen wir in den Stall und schauen, ob ein Schaf unsere Hilfe bei der Geburt braucht“, berichtet Maria Wieseneder, die sich über jedes neugeborene Tier freut. Die Kleinen dürfen bei den Muttertieren bleiben, bis sie ca. 12 Kilogramm schwer sind, danach werden sie abgesetzt. Die Milch der Schafe wird dann zu reinem Schafkäse und allerlei besonderen Schmankerl verarbeitet. „In Reih und Glied und nach eigener, strenger Rangordnung stellen sich die Milchschafe vor dem selbst gebauten Melkstand an, um zweimal täglich gemolken zu werden“, kennt Landwit Thomas die Gepflogenheiten seiner Tiere. Schafzüchter mit Leidenschaft: Thomas Langeder mit Freundin Maria Wieseneder, Eltern Anna und Karl Langeder. INGEBORG GRUBNER Alle rund 50 Schafe bekommen ab April frisch gemähtes Grünfutter und ganzjährig Heu aus der Bewirtschaftung der rund 18 Hektar Land. „Wir bauen an, was wir für die Fütterung unserer Tiere brauchen: Kleegras, Luzerne, Hafer, Gerste und Mais.“Rund 1,5 l Milch gibt so ein Schaf durchschnittlich. Im Vergleich zur Menge einer Kuh ist das sehr wenig, weshalb Schafmilch seit eh und je ein sehr wertvoller Rohstoff ist. Im Herbst 2019 wurde am Betrieb eine kleine Käserei errichtet, wo Schafkäse nach Erlauftaler Art, Topfenzubereitungen sowie Natur- und Fruchtjoghurt mit Früchten aus der Region hergestellt werden. Einkaufen bei lokalen Produzenten sichert Arbeitsplätze und die Erhaltung unserer schönen Landschaft und schafft Vielfalt auf unseren Tellern. Das wichtigste: Wir wissen, wo die Lebensmittel herkommen! Franz RafetzederKammerobmannLandwirtschaftskammer Bezirk Scheibbs ERICH MARSCHIK Die Langeders verwenden ausschließlich „Original Wachauer Marillen“ und niederösterreichische Erdbeeren von zwei Betrieben der Umgebung. „Wir verwenden keine Aromen, Farbstoffe oder Stabilisatoren - die Früchte werden nur mit Gelierzucker eingekocht,“ weiß Seniorbäuerin Anna. So werden jährlich rund 300 Kilogramm Erdbeeren und 300 Kilogramm Marillen verarbeitet. Auch auf Nachhaltigkeit wird Wert gelegt: Joghurt wird in Mehrweggläsern angeboten, der Schafkäse in beschichteten Kartonschalen. „Die Arbeit am Betrieb ist sehr vielfältig – von der richtigen Saatgutauswahl bis zum Drucken des Lieferscheins ist alles dabei“, schmunzelt Thomas Langeder. Als Bau- und Landmaschinenmeister sowie landwirtschaftlicher Facharbeiter bringt er viel handwerkliches Geschick in den Betrieb ein. Seine Freundin Maria unterstützt ihn dabei tatkräftig. Neben ihrer Ausbildung am Francisco Josephinum und dem Bachelor in Agrarpädagogik ist sie gerade dabei, das Masterstudium Lebensmittelproduktentwicklung berufsbegleitend abzulegen. Als Beraterin in der Bezirksbauernkammer Melk gibt sie ihre Erfahrungen an andere Betriebe weiter. Die beiden Junglandwirte haben sich 2016 dazu entschlossen, den elterlichen Betrieb zu übernehmen und sich mit dem Einstieg in die Direktvermarktung ein neues Standbein geschaffen. Nun arbeiten beide Generationen eng zusammen. „Durch die Direktvermarktung und die Milchschafhaltung gibt es viel zu tun. Das geht nur, wenn man zusammenhilft!“, so Seniorbauer Karl.„Besonders an der Landwirtschaft ist für uns das Zusammenspiel von Mensch, Tier und Natur. Man baut eine enge Bindung zu den Schafen auf und spürt, wenn es einem nicht so gut geht. Durch die Veredelung der Milch sind wir an der gesamten Wertschöpfungskette beteiligt, das macht uns sehr viel Freude“, schwärmen die beiden Junglandwirte über ihre Arbeit. FRam. Schrefel, Göstling, Bio-Lammfleisch Birgit und Berthold Schrefel sind stolz auf ihre 60 Milchschafe und ihren Hofladen in Göstling (am Bild mit Kammerobmann Franz Rafetzeder). INGEBORG GRUBNER „Schlafplätze direkt neben den Schafplätzen, Lammfleisch und alles, was das Herz sonst noch begehrt“ – zusammengefasst ist das die Leidenschaft der Bio-Landwirte Birgit und Berthold Schrefel aus Göstling. Etwa 60 Milchschafe leben auf rund 25 Hektar Grünland, um sich wohlzufühlen und heranzuwachsen. Betritt man die Weide mit einem Kübel Schrot sind alle Schäfchen gleich zur Stelle, um die Leckerei zu verkosten. „Da entsteht schon mal das eine oder andere Gerangel um die besten Plätze rund um den Futter-Kübel“, schmunzelt Berthold Schrefel und genießt es inmitten der Schafherde die Tiere mit Leckereien zu versorgen.Nach einer fünfmonatigen Tragezeit kommen im Februar rund 120 Jungtiere am Hof zur Welt. Etwa 10 Tage bleiben die Lämmer bei der Mutter, danach erhalten sie Milchersatz. „Die rund 20.000 Liter Schafmilch, die wir jährlich gewinnen, verarbeiten wir großteils zu Bio-Schaf- und Schafmischkäse sowie Schafjoghurt in der hofeigenen neuen Käserei – von Ende Februar bis Ende Oktober frisch zubereitet“, berichtet Birgit Schrefel. Rund 20 der 120 Lämmer werden zur Nachzucht gehalten. Birgit und Berthold Schrefel sind stolz auf ihre 60 Milchschafe und ihren Hofladen in Göstling. INGEBORG GRUBNER Etwa ein Drittel der Köstlichkeiten wird am hauseigenen Hofladen vermarktet, zwei Drittel an Kunden – Wirte und Geschäfte im Umkreis von 70 Kilometern – ausgeliefert.Liebevoll eingerichtet und mit Naturholz gestaltet präsentiert sich der Hofladen am Betrieb, der inmitten der landschaftlich schönen Almregion liegt. „Hier kann auch Bio-Lammfleisch erworben werden, das vor Ort abgepackt wird“, freut sich Birgit Schrefel und ergänzt: „Wir bieten auch Bio-Apfelsaft und Bio-Birnenmost sowie Liköre und Brände an. Üblicherweise haben wir auch gegerbte Schaffelle vor Ort.“ Grundsätzlich werden die Tiere zwei Mal pro Jahr geschoren und die Wolle in Texing zu Kleidung oder Isolationsmaterial verarbeitet. Die Zukunft der Produktion in der Region zu halten ist unser aller Pflicht. Bäuerinnen und Bauern sind die Partner der Konsumenten. Mario WührerKammerobmannLandwirtschaftskammer Waidhofen/Ybbs ERICH MARSCHIK Seit 2018 bietet die Famile Schrefel auch zwei Ferienwohnungen an, die sehr beliebt sind.Nicht zuletzt sorgen die Schafe als „tierische Rasenmäher“ für gepflegte Wiesen und Almen. Besonders für gebirgige Regionen bedeutet die regelmäßige Beweidung durch Schafe, dass eine Verbuschung von Wiesen eingedämmt und auf diese Weise für ein natürlich schönes Landschaftsbild gesorgt wird. „Deshalb haben wir heuer zum ersten Mal im Rahmen des Leader-Projekts ,Ötscher-Lamm‘ 33 Tiere am großen Ötscher zur Beweidung der Steilhänge. Für die Wanderer ist das eine touristische Attraktion. Dem Boden dient sie als Erosionsschutz und der Pistenpflege“, berichtet Schrefel. Familie Reitbauer, Wallsee, Schweinezucht und -mast Bernhard, Theresia und Franz Reitbauer freuen sich über die trächtigen Muttersauen.  INGEBORG GRUBNER Gierig saugen die neugeborenen Ferkerl an den Zitzen ihrer Mama, denn jedes Grunzerl möchte die meiste Milch bekommen und am schnellsten wachsen. Wenn eine Gruppe mit je 15 Muttersauen innerhalb einiger Tage ihre Babies bekommen, dann ist was los am Hof von Theresia und Franz Reitbauer: „Nach einer Tragzeit von drei Monaten, drei Wochen und drei Tagen haben wir auf einmal so rund 160 bis 180 Ferkerl mehr am Hof.“ „Bei den bäuerlichen Direktvermarktern sieht man die gute Verarbeitung der Lebensmittel.“ Hannes ZuserKammerobmannLandwirtschaftskammerBezirk Melk INGEBORG GRUBNER Vier Wochen verbleiben die Winzlinge dann bei der Mama und werden gesäugt. Eine konstante Temperatur und gutes Futter für die Muttersau sorgen für das nötige Wohlbefinden der Tiere. „Gerade in der ersten Phase haben wir ein besonderes Auge auf unsere Schützlinge“, weiß Theresia Reitbauer zu berichten.Wenn sie dann abgesetzt werden, das heißt von der Mutter wegkommen und bereit sind für die Umstellung auf feste Nahrung, werden die Abferkelboxen gewaschen, gereinigt, desinfiziert, sodass die nächste Gruppe ihre Babys zur Welt bringen können.„Natürlich sind wir AMA-Gütesiegel zertifiziert, aber nicht nur das, wir sind ein Betrieb mit ‚mehr Tierwohl‘, das heißt, wir haben noch höhere Auflagen. In unseren abgetrennten, mit Stroh eingestreuten Ställen wachsen je zirka 25 Schweine heran.“ Der 2018 neu errichtete Stall bietet Platz für 500 Mastschweine. In den kleinen Einheiten haben die Tiere ausreichend Platz sich altersgerecht entwickeln zu können: „Unsere Tiere haben so viel Platz, dass sie das eine Ende des Stalles als Kotecke benutzen können. Die heranwachsenden Schweinchen sind wirklich reinlich, denn auf der mit Stroh eingestreuten Liegefläche sind keine Exkremente zu finden“, kennt Theresia Reitbauer die Praxis. Strohschweine, Rinder, Wald, Gemüse, Obst, Schnaps, Urlaub am Bauernhof und mehr: Auf Willi´s Bauernhof in Pöggstall herrscht landwirtschaftliche Vielseitigkeit. INGEBORG GRUBNER Zusätzlich sorgen ein befestigter Auslaufbereich mit Außentemperatur, natürliche Lüftung mit Luftklappen und damit einhergehender hoher Luftqualität, ausreichend Platz für die Schweinchen und eine automatische Fütterung für ihr nötiges Tierwohl.Überhaupt lebt der Betrieb die perfekte Kreislaufwirtschaft: Hofeigenes Getreide - Weizen, Mais und Gerste – werden auf den Ackerflächen angebaut und an die Tiere verfüttert, während die Gülle der Tiere wieder als Dünger auf die Felder ausgebracht wird. „Das Wohl unserer Schweinchen liegt uns sehr am Herzen. Wichtig ist uns aber auch, diese Philosophie den Kunden näher zu bringen, denn jeder Einzelne entscheidet beim Griff ins Regal, ob ein Österreichisches, regionales Produkt Zukunft hat und wir unsere hochwertigen, nach höherem Tierwohl und höheren Standards aufgezogenen Tiere auch weiter so behandeln können“, unterstreichen die Reitbauers jede Bemühung um eine aussagekräftige Herkunftsbezeichnung. Willis Bauernhof – Artstetten-Pöbring, Strohschweine & Heuriger Betritt man Willis Bauernhof, ist man gleich mittendrin – die Tische für den Mostheurigen sind fein säuberlich gestellt und schön dekoriert. Liebevoll stehen für die Kleinsten jede Menge Spielgeräte bereit. „Unser vielfältiger Betrieb kann nur funktionieren, wenn alle zusammen helfen“, beteuert Andreas Wilhelm, kurz „Chef“ oder liebevoll „Willi-Papa“ gerufen, denn am Hof ist vieles zu tun: Vier Mal im Jahr hat der Heurigenbetrieb geöffnet, der Speckomat ist mit Köstlichkeiten zu befüllen, der Stall mit den 40 bis 50 Strohschweinen und einige Rinder müssen versorgt werden, die 30 Hektar Landwirtschaft und 10 Hektar Wald brauchen Betreuung, die vier Gästezimmer sind regelmäßig auf Vordermann zu bringen, der Gemüsegarten und die Streuobstwiesen mit Äpfeln, Birnen und sonstigem Obst müssen betreut werden, daneben Most- und Saftproduktion, Schnapsbrennen und immer wieder Renovierungs- und Umbauarbeiten am Hof. Christine Wilhelm ist überdies als Kulturvermittlerin im Stift Melk tätig. Für die Besucher ist es beeindruckend, wie all dies so gut miteinander funktionieren kann. „Vom Willi-Opa über die Willi-Oma, den Chef Andreas und Gattin Christine über Andreas und Tochter Julia ziehen eben alle an einem Strang und helfen zusammen, wo es nur geht“, freut sich „Willi-Papa“.Nur der Kleinste, der 5-jährige Simon hat die Hauptaufgabe alle Mitbewohner auf Trab zu halten. Das Besondere ist, dass die Familie den vielfältigen Betrieb seit 25 Jahren führt. Das „Erlebnis Bauernhof“ wird in der Familie gelebt: „Unsere Kunden genießen die außergewöhnliche Atmosphäre am Hof – besonders, wenn sie im Urlaub sind oder den Heurigen besuchen“, ist Christine Wilhelm überzeugt. Die Wiener Gäste buchen ihre Auszeit schon ein Jahr im Vorhinein zu Zeiten, an denen auch der Hofheurige geöffnet ist.Die Strohschweine leben rund ein Jahr am Hof, bevor sie verarbeitet werden. Überdachter Auslauf und kurze Transportwege sind für die Willis selbstverständlich.Frisches Rindfleisch gibt es auf Vorbestellung. Es reift rund 10 Tage im Ganzen, bevor es zerlegt und vakuumiert wird. „So ist das Fleisch besonders zart“, weiß Chef Willi-Papa und präsentiert stolz die Köstlichkeiten im Speckomaten..


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