40 Gartengestaltung Am Hang Mit Steinen

40 Gartengestaltung Am Hang Mit Steinen

gartengestaltung am hang mit steinen

Grüner Lebensraum auf Stein: Eine Trockenmauer bepflanzen Kostenfreie Garten-AppJetzt installierenTipps für Garten & Balkon lesen! Eine Naturstein-Trockenmauer ist eine Mauer aus Natursteinen, welche ohne Beton oder sonstigem Klebstoff aufgebaut wird. Diese Art der Gartengestaltung hat eine lange Tradition. Früher wurden sie gern zur Abrenzung zu Viehweiden, oder zur Befestigung eines Hanges eingesetzt. Heute werden sie gerade in der Naturnahen Gartengestaltung gerne als zusätzliches Lebensraum Angebot genutzt. Trockenmauern haben einen warmen, natürlichen Charakter und harmonieren gut mit den unterschiedlichsten Gartenpflanzen.  Es gibt je nach verwendeter Gesteinsart verschiedene Arten eine Trockenmauer zu errichten. Die Vorbereitung Beim Bau einer Trockenmauer sollte man bereits während des Baus auf einige Dinge achten, vor allem wenn die Mauer bepflanzt werden soll. Am besten setzt man die Pflanzen bereits während des Baus der Mauer, da sie so meist besser anwachsen und gedeihen. Um den Pflanzen beim anwachsen etwas zu helfen, füllt man zwischen die Fugen der Natursteine etwas nährstoffarme Erde bevor man die Pflanzen setzt. Welche Pflanzen besonders gut für eine Trockenmauer geeignet sind, erfahren Sie am Ende des Textes. Natürlich kann man seine Trockenmauer auch erst nachträglich bepflanzen, dabei sollte man aber ebenfalls schon während des Baus darauf achten, dass zwischen den Steinen genügend Platz für eine Pflanze gelassen wird. Eine Fuge sollte in der Regel etwa zwei Finger breit sein.  Das Bepflanzen und Pflegen Der optimale Zeitraum für die Bepflanzen der Trockenmauer liegt zwischen März und September. Der Frühling ist dabei besonders gut geeignet, da die Pflanzen gerade mit ihrer Wachstumsperiode beginnen.  Natursteinmauern, die nachträglich bepflanzt werden, sollten, wie schon erwähnt, zunächst mit  nährstoffarmer Erde gefüllt werden.  Besonders gut klappt das einfüllen der Erde mit einer kleinen Schaufel oder einem Esslöffel. Bei der Bepflanzung sollte man darauf achten, die Pflanzen waagerecht mit dem Wurzelballen möglichst tief in die Fuge zu stecken. So haben die Wurzeln einen besseren Halt. Freie Stellen, können anschließend noch mit Erde aufgefüllt werden. Größere Pflanzen, die nicht in die Fuge passen, teilt man ganz einfach mit einem scharfen Messer. Lesen Sie auch: Nach dem Bepflanzen der Trockenmauer sollten die Pflanzen einmal gut gewässert werden. Aber Vorsicht: Hier nutzt man lieber eine Gießkanne oder eine sanfte Gartenbrause. Mit dem Gartenschlauch und dem härteren Wasserstrahl, ist die Gefahr zu groß , dass die Erde aus den Fugen herausgespült wird.  In den ersten beiden Jahren sollte man bei der Gartenbewässerung auch hin und wieder an die Trockenmauer denken. Danach braucht die Trockenmauer in der Regel keine Pflege mehr. Meist gedeihen die  Pflanzen in der Trockenmauer tatsächlich am besten, wenn man sie in Ruhe lässt. In besonders trockenen Phasen und im Hochsommer, kann man dennoch etwas mit der Gießkanne nachhelfen. Die richtige Pflanzenauswahl Bei der Pflanzenauswahl der Trockenmauer sollte man bedenken, dass nicht alle Pflanzen hierfür geeignet sind. Am wohlsten fühlen sich winterharte, trockenheitsverträgliche und robuste Pflanzen. Gerade Sukkulenten wie Mauerpfeffer und Hauswurz findet man besonders oft auf einer Trockenmauer.  Anbei sind noch einige weitere Pflanzen aufgelistet, die gut auf Trockenmauern wachsen können: Rundblättrige Glockenblume Zimbelkraut Färberkamille Lavendel Karde Steppensalbei Echter Gamander Alant Gelber Lerchensporn Sand Thymian Wilde und kleine Malve Sichelklee BUGA Erfurt 2021: Aussteller informierten sich 200 Aussteller der BUGA Erfurt 2021 (alle gärtnerischen Fachsparten) informierten sich vor Ort über die künftigen Ausstellungsflächen. Einer guten Tradition folgend, nun schon zum 20. Mal, veranstaltete die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft ihren Ausstellerinformationstag (AIT), der vor jedem BUGA Jahr zu einem der beliebtesten Branchentreffen zählt. Am 5. Oktober war es in Erfurt soweit: Unter großer Beteiligung der Repräsentanten aller gärtnerischen Berufe, gesichert durch umfängliche Corona-Maßnahmen, konnten sich über 200 Gäste ein Bild von den künftigen Ausstellungsflächen machen.
Auftakt in der Messe Erfurt, 10.00 Uhr. Zum AIT trafen Gärtner aus ganz Deutschland ein: aus Produktionsbetrieben für Zierpflanzen und Gemüse, Züchter von Jungpflanzen, Baumschuler, Friedhofsgärtner und der Galabau. Sie alle hatten sich für Vorträge über den gärtnerischen Wettbewerb und über die Ausstellungsflächen wie für Geländeführungen angemeldet. Jochen Sandner, Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG) konnte auch zahlreiche Vorsitzende und Geschäftsführer der Gartenbauverbände begrüßen. Er stellte in seiner Ansprache noch einmal heraus, dass der Erfolg einer Bundesgartenschau stets von einem starken gärtnerischen Berufsstand abhängt, der die BUGA mit kreativen Ideen und gestalterisch hochwertigen Gartensituationen, mit phantasievollem Wechselflor und klimagerechten Baumschulpräsentationen belebt.
Lutze von Wurmb bekannte als Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. und Vorstand des Verwaltungsrates der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG), dass er schon deshalb Erfurt als Ausstellungsort schätze, weil sich Tradition und Moderne hier perfekt ergänzen: wie auch die historischen Ausstellungsareale im 60 Jahre alten egapark und die modernen Neuanalagen auf und am Petersberg. „Mit Ihrer Arbeit an dieser BUGA stehen Sie in der Gartenbau-Tradition dieser Stadt,“ wandte er sich an die Teilnehmer. „Überdies können hier alle hervorragend netzwerken: zum Beispiel mit den vielen Erfurter Saatzuchtbetrieben und Spezialkulturen, mit der Fachhochschule Erfurt, der Forschungsstelle für gartenbauliche Kulturpflanzen oder mit dem Gartenbaumuseum.“
Erfurter bieten 750 Jahre Gartenbaugeschichte Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein ergänzte, dass schon Luther die Erfurter als „Gärtner des Heiligen Römischen Reiches“ bezeichnet hat. Bausewein stellte Thüringens Landeshauptstadt i m historischen Kontext vor und erwähnte, dass sie auf Wachstumskurs sei. Auch touristisch erfreut sich die Stadt dank der Denkmalpflege ihrer Attraktionen einer hohen Anziehungskraft . Sie empfängt im Durchschnitt 12 Mio. Gäste im Jahr. Das wird sich sicher auch auf die BUGA positiv auswirken. Hartmut Weimann, Vizepräsident des Zentralverband Gartenbau e. V. meinte: „Die BUGA ist eine Marke geworden, eine Synthese aus Wohnen und Leben. Sie besetzt eine markante Schlüsselfunktion als Türöffner für ganzheitliche Veränderungen in der Stadt“. Grüner soll sie werden und damit Lebensqualität der Bürger erhöhen. Aber auch Wissen vermitteln. Umso mehr freue er sich, dass das Gartenbaumuseum im egapark, das der Zentralverband Gartenbau unterstützt, und in dessen Kuratorium der Verband engagiert ist, nun eine Renovierung erfahren kann. Er freue sich schon auf die Besonderheiten dieser Schau, z. B. die Nachzüchtung längst verloren geglaubter Rosenzüchtungen aus DDR Zeiten, den insgesamt 273 Rosensorten, darunter 28 Neuheiten. Aber auch auf die seltenen Lilien und russischen Pfingstrosen und die tropischen Gewächse, für die ein aufwendiger Umzug in das faszinierende neue Tropen- und Wüstenhaus Danakil organisiert werden musste.
Vom archäologischen Spielplatz bis zum Urban Dschungel Birgitt-Lucie Junge, Leitung Planung und Bau auf der BUGA, führte die AIT Teilnehmer anschließend intensiv in die Konzepte der Pflanzplaner ein. Sie startete mit dem „Petersberger Entrée“ auf dem Petersberg, einer Zeitreise durch alle Gartenepochen, durch die der Besucher mit Zitaten zu den jeweiligen Wesensmerkmalen der Gartenhistorie geführt wird. Sie informierte über alle Vorhaben rund um die Defensionskaserne bis zum Rutschenhang, der mit klassischen Erfurter Faser- und Färberpflanzen beim erwachsenen wie beim jugendlichen Publikum punkten wird. Begleitet wurde ihre Rede durch drei Filme , die den aktuellen Stand des Geländes mit der Drohne erfassten und in eingestreuten Renderings die zukünftige Bepflanzung vorstellten. Sie faszinierte die Zuhörer mit vielen Hinweisen auf Besonderheiten : so einem archäologischen Spielplatz oder die geplante Ausstellung über Residenzgärten Thüringens in der Peterskirche. Für den zweiten Geländeteil auf dem egapark stellte sie ausführlich das Danakil vor, in dem Besucher Wüsten und Tropen auf dem Weg des Wassers erkunden können. Zu bestaunen sind u. a. 60 Jahre alte Kakteen oder eine 8 Meter hohe Schefflera und riesige Opuntien. Ergänzend ziehen auch Fische, Schmetterlinge und Nagetiere der entsprechenden Biotope ein. Nicht weit vom Danakil sind 82 neue Bäume im Klimawald gepflanzt und ein 4000 qm langes Staudenbeet angelegt worden, das sich ebenfalls dem Thema Klima widmen wird. Hier werden Präriestauden, Steppenpflanzen und Anrainer aus mediterranen Gebieten kombiniert. Den „Urban Dschungel“ können Besucher ebenfalls draußen erleben: in Fensterbeeten, die unter anderem mit riesigen Blattstauden und großem Gartenhibiskus faszinieren. Der Liliengarten wird in sieben Sektionen eingeteilt, von denen die Siebte über mannshohe Baumlilien präsentieren wird, und Lilien, die den Namen tragen, aber keine sind. Hier bemüht man sich wirklich um Perfektion!
Wieder präsent: Staudenzüchter Karl Foerster Der Karl-Foerster Garten – seit den 60er Jahren im Bestand – wird auf all seinen 17 Terrassen restauriert - unterstützt von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Rekonstruiert werden der Wasser, der Stein- und Heidegarten und mehrere Staudengärten. Ein Mitarbeiter Foersters, Dr. Alexander Steffen, legte im egapark Beete zur Iris-Sichtung an, die Gärtner jetzt mit 150 Irissorten nach einem historischen Pflanzkonzept renovieren. Der Irisgarten ist durch Gestaltungselemente der 70-er Jahre DDR Moderne geprägt, die behutsam in die Neugestaltung einbezogen werden. Sechs Terrassen gliedern ihn. Stützmauern aus Waschbeton fangen das Gelände am Hang ab und unterteilen es. Neu ist ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem , das Niederschlagswasser sammelt und von einem Terrassenteil in den nächsten weitergeben wird.
Beate Walther, Ausstellungsbevollmächtigte und Rüdiger Eckhard, Abteilungsleiter der DBG - verantwortlich für die technische Schnittstelle zu den gärtnerischen Ausstellungen - vermittelten den Zuhörern weitere Kenntnisse zum Gelände via Power Point und virtuellem Design – so zum Beispiel auch zum Bereich der Friedhofsgärtner, deren 52 Mustergrabstellen alle schon vergeben sind. Beate Walther stellte abschließend die 23 Hallenschauthemen vor, zu denen die gärtnerische Abteilung durch die Jahrhunderte einlädt.
Blumenhallenschauen mit außergewöhnlichen Themen Die großen Namen wie Christian Reichart und Peter Josef Lennée dürfen nicht fehlen – ebenso wie die klassische Blumenbindekunst , in der sich auch die Geschichte des Gartenbaus wiederfindet. Wir erfahren alles über Pflanzensammler und die Notwendigkeit Pflanzen zu bewahren - und wie der Gärtner heute biodivers dazu beitragen kann. Nicht zuletzt: wie es der Florist künstlerisch mit Schnittblumen in Szene setzt. Und die Trends ? Die Nelke erlebt ein Comeback im „Nelkentheater“ – ebenso Topf-, Zimmer,- und Miniaturpflanzen im Themenspektrum von „malerischen Blumen“ (Kunst und Floristik) und „intelligenten Pflanzen“ (Forschung und Floristik) oder „Bonsai“ (Japanische Miniaturen). Aktuell gern verwendete Trockenblumen werden manches Thema in tuftigen Gestecken ergänzen. Für all dies stehen die historische Blumenhalle 1 und das neue Überwinterungshaus zu Verfügung. In Letzterem werden Besucher die Geschichte des Gärtnerns und der Züchtungen erfahren. In Halle 1 wird man grüne Gestaltungsideen für den Wohnraum, Pflanzenarrangements und Floristik im Wechsel erleben.
Während der anschließenden Gelände-Führungen hatten die Gärtner Gelegenheit, sich über die einzelnen Ausstellungshäuser- und areale auszutauschen. Beim abendlichen Get-together unterm eleganten offenen Zeltdach lieferte das BUGA erfahrene Catering von Matthias Polster den Rahmen für einen stimmungsvollen Ausklang . (DBG) Wie stürzt man richtig mit dem E-MTB – Die besten Tipps und Tricks, um Verletzungen zu vermeiden
Stürze gehören zum E-Mountainbiken einfach dazu. Es geht nicht darum, OB man stürzt, sondern WANN. Mit den richtigen Tipps und etwas Übung, könnt ihr das Verletzungsrisiko minimieren. Dieser Guide gibt euch das nötige Wissen, um euren nächsten Crash „sicherer“ zu machen. Stürze passieren jedem – aber wie kann man sich darauf vorbereiten? Profis stürzen öfter als jeder von uns „normalen“ Fahrern, da sie ständig an ihre Grenzen gehen, neue Lines ausprobieren und irre Tricks lernen. Wie schaffen sie es also, immer wieder Stürze unbeschadet zu überstehen? Richtig stürzen ist eine Kunst für sich und wenn man sie lernt, hat man die Chance, nach einem bösen High-Sider, einem Wash-out oder sogar nach einem gefürchteten Over-the-Bars-Manöver weiterzufahren! In diesem Guide erfahrt ihr alles, was ihr wissen müsst, um sicher zu stürzen, Verletzungen zu vermeiden und die Angst vor dem Crash zu überwinden. Crashes passieren jedem von uns und sind ein Teil unseres Sports. Manche stürzen aber besser als andere … Wichtig: Denkt immer an geeignete Protektoren, bevor ihr auf den Trail geht! Bei jedem Trail-Erlebnis solltet ihr mindestens einen Helm, Knieschoner und Handschuhe tragen. Ihr seid nicht sicher, welche Protektoren es am Markt gibt? Dann schaut euch unseren Guide zum Thema Sicherheit am E-MTB an. Die goldenen Regeln des Stürzens Ob Profi, Weekend Warrior oder irgendwo dazwischen. Es gibt ein paar goldene Regeln, die man beim Stürzen beachten muss. Diese Regeln könnten euch in so einer Situation den Hals retten Ihr könnt das Dilemma immer noch verbessern. Ganz gleich, wie hart ihr vom Bike geschleudert werdet oder wie schnell euer Hinterrad das vordere überholt, ihr habt immer ein paar Sekundenbruchteile Zeit, um die Situation in den Griff zu bekommen. Es muss alles getan werden, um den letzten Funken Kontrolle zu bewahren. Weg mit dem Bike! Setzt euch selbst an die erste Stelle. Die Wahrscheinlichkeit, einen Sturz unverletzt zu überstehen, ist größer, wenn ihr euer Bike so weit wie möglich von euch weg bekommt, bevor ihr zu Boden geht. Was nützt euch ein intaktes Bike, wenn ihr selbst verletzt seid? Abrollen ist angesagt! Bevor ihr am Boden aufkommt, nehmt die Arme hoch, um euren Hals und den Kopf zu schützen. Wenn ihr euch abrollt, können die Sturzkräfte viel besser absorbiert werden, als wenn ihr auf den Boden knallt wie ein Kartoffelsack. Bleibt ruhig! Ein Crash macht Angst! Jeder weiß das, aber ihr müsst versuchen, ruhig zu bleiben. Euer Reflex lässt eure Arme ausstrecken, um den Aufprall abzufedern, was zu gebrochenen Knochen führen kann. Wenn ihr Ruhe bewahrt und locker bleibt ist die Chance, den Sturz unbeschadet zu überstehen, wesentlich höher. Angst macht uns steif. Wer die Arme senkrecht vom Körper weg streckt, riskiert ein gebrochenes Handgelenk oder ein gebrochenes Schlüsselbein. Wenn ihr euch mit dem Gefühl des Abflugs vertraut macht, werdet ihr lockerer sein, wenn es wirklich zum Sturz kommt. – Andy Barlow, Dirt School Die drei häufigsten Stürze und wie man damit umgeht Ja klar, jeder Sturz ist anders, aber die meisten passen gut in die folgenden drei Kategorien. Hier zeigen wir euch die drei häufigsten „Crash-Muster“. Der Over-the-Bars-Crash Der Moment vor einem OTB ist nicht schön und der Albtraum eines E-Mountainbikers Wie es passiert: Der klassische Over-the-Bars (OTB) Crash, bei dem man über den Lenker fliegt, passiert, wenn euer Gewicht plötzlich zu weit nach vorne beschleunigt. Meist wird das durch eine hohe Wurzel oder ein Loch im Trail ausgelöst. Wenn ihr nach einem Sprung zuerst mit dem Vorderrad landet, kann es auch zu einem OTB-Crash kommen. Wie auch immer, das Resultat ist immer das gleiche. Ihr werdet nach oben über den Lenker geschleudert und auf den Trail geworfen. Was kann man machen: Abhängig von der Geschwindigkeit kann man einem OTB-Szenario vielleicht entgehen, ohne dass man sich überschlägt. Mit etwas Übung ist es möglich, von den Pedalen abzuspringen und über den Lenker zu kommen, bevor man stürzt. Dazu muss das Bike nach unten gedrückt werden, damit es nicht mehr im Weg ist. Ihr könnt dadurch auf den Füßen landen und sprichwörtlich dem Sturz davonlaufen. Bei hoher Geschwindigkeit und mit Klickpedalen wird es natürlich schwerer, einem OTB-Crash zu entgehen. Wenn keine Chance besteht, auf den Füßen zu landen, versucht, das Bike aus dem Weg zu schieben. Kopf und Nacken werden mit den Armen geschützt und beim Aufprall solltet ihr euch unbedingt abrollen. Der High-Side Sturz High-Side Stürze passieren ohne Vorwarnung und werfen den Fahrer in weitem Bogen vom Bike Wie es passiert: Es passiert im Bruchteil einer Sekunde. Ausgelöst wird der High-Side-Sturz von einem großen Stein, der das Hinterrad zur Seite wirft, oder einem Baum, den ihr mit dem Lenker streift. Euer Bike vollzieht einen abrupten Richtungswechsel, das Hinterrad rutscht weg, bekommt dann plötzlich wieder Grip und ihr werdet in weitem Bogen seitlich über das Bike katapultiert. Was kann man machen: Ein High-Side-Crash wird euch heftig in die Luft schleudern. Es bleibt wenig Zeit für einen heldenhaften Abgang und wieder ist es wichtig, dass das Bike nicht im Weg ist. Drückt es von euch weg und lasst vor allem den Lenker los. Als nächstes solltet ihr eine Landung anvisieren, wobei natürlich keine Zeit bleibt, den gemütlichsten Landepunkt am Trail zu finden. Eine Drehung in der Luft kommt häufig vor und ihr könntet nach den ersten Schrecksekunden etwas desorientiert sein. Am besten ist es, eine Stelle zu finden, die nicht in direkter Linie zu einem Baum oder Felsen liegt. Wenn möglich, landet auf den Füßen. Wenn das nicht möglich ist, rollt euch beim Aufprall ab. Low-Side (wegrutschen) Low-Side – wenn der Drift einfach zu weit geht und das Hinterrad wegrutscht Wie passiert es: Low-Side-Crashes werden durch plötzlichen Grip-Verlust ausgelöst. Die Reifen rutschen weg und das Bike fällt auf der gegenüberliegenden (low) Seite zu Boden. Diese Art von Sturz kommt meist in flachen Kurven oder lockeren Anliegern vor. Was kann man machen: Manchmal lässt sich ein Sturz vermeiden, indem man den inneren Fuß in den Boden stemmt. Meistens geht ein Wash-out aber so schnell, dass keine Zeit für eine Reaktion bleibt. Zum Glück wird man bei so einem Sturz nie aus großer Höhe auf den Trail fallen. Am besten nehmt ihr die Wucht des Aufpralls mit dem Lenkerende auf und haltet Knie und Ellbogen angezogen. Kann man das Stürzen üben? Ist es möglich, das Stürzen am Trail zu üben? Im Internet finden sich eine Reihe von Artikeln und Videos, die aktiv dazu auffordern, sich selbst über den Lenker zu schicken, um das Stürzen zu üben. Um herauszufinden, ob das der richtige Weg ist, haben wir mit Andy Barlow gesprochen, einem renommierten Mountainbike-Fahrtechniktrainer bei Dirt School. Andy erzählte uns, dass er bei seinen Anfängen als Trainer seinen Kunden immer beigebracht hat, wie man stürzt. Er hat jedoch bald damit aufgehört. Man kann Menschen nicht ermutigen, sich in Situationen zu bringen, die zu Verletzungen führen könnten“, so sein Statement dazu. Wir haben den renommierten Coach Andy Barlow um Tipps gefragt, die das Stürzen sicherer machen Anstatt einen Crash zu provozieren und am Ende eine Verletzung zu kassieren, gab uns Andy den Tipp, einen Sturz in seine Einzelteile zu zerlegen und jeden Bewegungsablauf kontrolliert zu üben. Diese Techniken sind keine Zauberformeln, die euch aus jeder Situation retten können, aber sie helfen euch, ruhig zu bleiben und die meiste Kontrolle beim Stürzen zu bewahren. Dirt Schools Tipps für kontrollierte und sichere Sturzübungen Absorbieren des Aufpralls mit dem Lenker (Low-Side): Es ist wichtig, dass man lernt, wie man den Lenker in den Boden rammt, um die Wucht eines Sturzes kontrolliert zu absorbieren. Ihr könnt den Lenkereinsatz üben, indem ihr parallel zu einem steilen Hang fahrt und euch plötzlich zur Seite fallen lasst. Das Ziel ist es, den Aufprall mit dem Lenker aufzunehmen, während die Finger, die Ellbogen und die Knie angezogen bleiben. Absteigen (Wash-outs): Um einem rutschenden Vorderreifen entgegenzuwirken müsst ihr einfach vom Bike absteigen. Rollt mit wenig Geschwindigkeit und tiefem Sattel. Dann lenkt abrupt nach rechts und steigt schnell über die linke Seite vom Bike ab. Wenn ihr euren Fuß schnell auf den Boden bekommt, könnt ihr einem Sturz leicht entgehen. Vom Bike springen (OTB und High-Sides): Rollt langsam auf einer ebenen Strecke. Wenn ihr zum Stillstand kommt, lasst das Bike in eine Richtung kippen und springt dann schnell mit beiden Füßen von den Pedalen. Alternativ könnt ihr auch nach vorne über den Lenker abspringen, sodass ihr mit beiden Füßen vor dem Vorderrad landet. Macht das am besten auf weichem Untergrund, um euer Bike zu schützen. Sturzübungen im Wohnzimmer Klingt vielleicht seltsam, aber ihr könnt auch in eurem Wohnzimmer das richtige Stürzen üben. Wir meinen damit jetzt nicht, dass ihr mit einem Hechtsprung über die Couch fliegen sollt. Eine der besten Möglichkeiten, Verletzungen vorzubeugen, ist die richtige Vorbereitung des Körpers. Dehnung, Yoga und Krafttraining spielen eine große Rolle und helfen eurem Körper stärker und elastischer zu werden. Es gibt auch einige Off-the-Bike-Techniken, wie Judo-Rollen und Break Falls, die ihr bequem zu Hause üben könnt. Wir empfehlen, diese auf einem dicken Teppich, einer Matte oder im Garten auszuprobieren. Das Ausüben einer Kampfkunst wie Judo oder Kung Fu macht euren Körper beweglicher, was bei jedem Sturz ein Vorteil ist. Keine Angst vor Stürzen! Bereitet euch vor, überwindet die Angst vorm Stürzen und genießt den Trail! Crashs gehören einfach zu unserem Sport dazu. Ihr könnt das Verletzungsrisiko minimieren, indem ihr an eurer Körperspannung, eurer Gelenkigkeit und an eurem Mindset arbeitet. Bereitet euren Körper und euren Kopf auf Stürze vor und genießt euer nächstes E-Bike-Abenteuer! Endlich da: Die E-MOUNTAINBIKE Print-Edition 2020 ist die ultimative Testbibel, mit der wir dir helfen das perfekte E-Mountainbike zu finden. Auf 250 Seiten im hochwertigen Print-Format findest du eine umfassende Kaufberatung und Tests von 35 Bikes sowie der 7 wichtigsten Motoren. Außerdem gibt es jede Menge Know-how, Tipps und die aufregendsten E-MTB-Trends. 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Text: Finlay Anderson Fotos: E-MOUNTAINBIKE-Team

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