40 Gartenhaus Aus Wpc

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Holzlasur oder Holzschutzmittel: Holz im Aussenbereich schützen Witterung, Pilze und Schädlinge setzen dem Holz im Außenbereich zu.  Mit regelmäßigen Anstrichen oder Lasuren können Sie die Lebensdauer von Zäunen, Gartenhäusern oder Carports deutlich verlängern. Zu diesen Tipps im Umgang mit Holzschutzmitteln rät das Bundes-Verbraucherschutzministerium.  Chemischer Schutz ist nicht nötig Grundsätzlich braucht Holz im Garten für Terrassenböden, Rankhilfen oder einen Zaun keinen chemischen Schutz. Die Witterung lässt es mit der Zeit silbergrau werden. Laut Bremer Umweltberatung wirkt dieser Schleier wie eine Schutzschicht. Nicht jedem gefällt allerdings diese natürliche Patina. Auf viele Menschen wirkt sie ungepflegt. Um diese Verfärbung zu vermeiden, kann man mit Öl den natürlichen Holzton erhalten, erklärt der Gesamtverband Deutscher Holzhandel. Zwischen Veredelungs-, Wetterschutz- und Holzschutzmittel unterscheiden Ist Gartenholz nicht direkt Regen oder Spritzwasser ausgesetzt, empfiehlt der Verband eine Behandlung mit Veredelungsmitteln für die Oberfläche ohne pilz- oder insektenwidrige Stoffe. Sie schützen die Oberfläche und verhindern Ausbleichungen. Für Holz, das ungeschützt der Witterung ausgesetzt ist, raten die Experten zu Wetterschutzmitteln. Sie lassen Wasser von der Holzoberfläche abperlen, enthalten aber ebenso wie Veredelungsmittel keine Biozide. Nur für Holz, das direkt in der Erde und im Wasser steht, wie Zäune oder die Pfähle des Carports, kann die Verwendung eines chemischen Holzschutzmittels sinnvoll sein, um das Material vor Pilzen und Holzschädlingen zu schützen. Holz mit umweltfreundlichen Lasuren und Lacken schützen Für die allermeisten Anwendungsfälle reicht zur Holzpflege der regelmäßige Anstrich mit Lacken oder Lasuren völlig aus. Wenn Sie dabei die Holzmaserung beibehalten möchten, eignen sich Lasuren, die nicht deckend wirken – anders als die meisten Lacke. Maßhaltige Holzteile wie Türen und Fenster werden alle zwei Jahre mit einer umweltfreundlichen Dickschichtlasur neu gestrichen. Bauteile, die sich auch etwas verziehen dürfen, brauchen sogar jedes Jahr eine Behandlung mit einer hochwertigen Dünnschichtlasur. Wer nicht so oft streichen möchte, kann auch auf eine Behandlung mit Lack setzen. Diese hält vier bis fünf Jahre. Bei der Wahl eines geeigneten Produkts ist aber nicht nur auf einen optimalen Schutz fürs Holz zu achten. Wichtig ist zudem der eigene Gesundheitsschutz. Vor allem lösemittelbasierte Holzlasuren konfrontieren den Anwender mit einer Vielzahl teils gefährlicher Schadstoffe. Emissionsärmer und gesundheitlich weniger riskant sind wasserbasierte Holzlasuren, die ebenfalls im Baumarkt erhältlich sind. Lösemittelbasierte Lasuren haben allerdings den Vorteil, dass sie gut in das Holz eindringen und dadurch einen besseren Feuchtigkeitsschutz gewährleisten. Holzschutzmittel sollten Heimwerker wenn möglich meiden Neben Lasuren und Lacken werden auch Holzschutzmittel angeboten. Sie enthalten unter anderem Biozide und wirken gegen Insekten oder Pilze. Biozidprodukte sind Wirkstoffe und Zubereitungen, die auf chemischem oder biologischem Wege pflanzliche und tierische Organismen töten. Durch chemische Vergiftung sollen Baumaterialien vor Schäden bewahrt werden. Da Biozide nicht nur auf die Zielorganismen einwirken, empfiehlt das Umweltinstitut, wenn irgend möglichst auf Holzschutzmittel zu verzichten. Verwirrspiel bei der Kennzeichnung von Holzpflege- und Holzschutzmitteln Die Produktkennzeichnung ist häufig nicht eindeutig. Aus allgemeinen Produktbezeichnungen, die eine Ware als Grundierung, Lasur oder Lack ausweisen, könnten Verbraucher nicht zuverlässig schließen, ob es sich um ein Holzschutzmittel oder ein schadstoffarmes Produkt handelt, warnt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Auch zusätzliche Herstellerangaben auf den Gebinden oder beiliegende Produktbeschreibungen erlaubten meist kein klares Urteil. Auf Nummer sicher gehen Verbraucher bei Produkten mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel". Diese freiwillige Kennzeichnung sei ein sicheres Merkmal für Anstrichmittel ohne biozide Wirkstoffe, so das Ministerium. Alternativen zu Holzschutzmitteln: Thermoholz Die Industrie hat aber auch Methoden, umweltschonend Holz haltbarer zu machen. Heimische Laub- oder Nadelhölzer können in einem speziellen Verfahren mit Öl oder Wasserdampf bei hohen Temperaturen von um die 200 Grad behandelt werden. Das Thermoholz hält dem Angriff von Pilzen und Insekten Stand und eignet sich daher auch für Holzterrassen. Eine leicht zu pflegende Alternative sind Dielen aus Wood-Plastic Composites (WPC). Das Material ist ein Biowerkstoff aus Holzmehl und Kunststoff. Holz durch "konstruktive Maßnahmen" schützen Grundsätzlich geschützt ist Holz im Außenbereich, solange es trocken bleibt. Pilze und Insekten brauchen eine gewisse Feuchte, um im Holz überleben zu können. Sogenannte "konstruktive Maßnahmen" wie Dachüberstände bei Gebäuden, ein Gefälle bei Terrassen oder Pfostenschuhe bei Gartenzäunen oder Carport-Pfosten verhindern, dass das Holz unentwegt Nässe ausgesetzt ist. Auch die Auswahl der richtigen Holzart ist entscheidend. Zum Beispiel ist Kernholz von natürlich dauerhaften Hölzern wie Robinie oder Eiche sehr witterungsunempfindlich. Douglasien und das Kernholz von Kiefer und Lärche haben eine mittlere Resistenz. Bei Fichte und Tanne ist die natürliche Widerstandfähigkeit gegen holzzerstörende Pilze eher gering.  14 einfache Terrassen-Ideen mit Sofort-Effekt! Nur weil die Terrasse draußen ist, muss sie nicht gleich lieblos eingerichtet sein. Wir zeigen euch die besten Terrassen-Ideen, mit denen euer Außenbereich zum Freiluftzimmer wird. Eine Terrasse ist genau so ein wunderbarer Luxus, den sich viele Menschen wünschen. Aber diejenigen, die eine Terrasse haben, gestalten sie oft stiefmütterlich. Ein Tisch, vier Stühle und das war's. Dabei kann eine Terrasse die perfekte Mischung aus Innen- und Außenbereich sein. Dafür muss sie allerdings ähnlich liebevoll wie ein Zimmer im Haus gestaltet werden. Nur weil die Terrasse draußen ist, bedeutet das nicht, dass man sie nicht einrichten kann! Wir zeigen euch ein paar wunderschöne Terrassen-Ideen, die einfach umzusetzen sind und eure Terrasse zur Wohlfühloase machen. Terrassen-Ideen: #1 Outdoor-Teppich Ein Mix verschiedener Textilien macht das Zuhause im Handumdrehen gemütlicher. Denselben Effekt hat ein Außen-Teppich auch auf der Terrasse. Er ist dekorativ und hilft zudem, abends die Füße warmzuhalten.Draußen kann man aber natürlich nicht einfach einen beliebigen Teppich verwenden, da man ihn nicht bei jedem Regen ins Haus tragen möchte. Ein spezieller Outdoor-Teppich ist jedoch wasserabweisend, schmutzabweisend und auch lichtbeständig. Da Outdoor-Teppiche konstanter UV-Strahlung ausgesetzt sind, braucht es ein hochwertiges Modell, damit die Farben nicht ausbleichen, sondern lange strahlend bleiben. Außerdem solltet ihr darauf achten, dass der Outdoor-Teppich aus einem angenehmen Material gewebt ist, wenn ihr darauf barfuß laufen möchtet. Viele Außen-Teppiche sind aus Jute oder Sisal. Diese sind dekorativ, können jedoch kratzig sein. Es gibt jedoch auch zahlreiche Outdoor-Teppiche aus Kunstfasern wie Polypropylen, Polyester und Polyamid, die sich oft weicher anfühlen. Terrassen-Ideen: #2 Unterschiedliche Lichtquellen Die Tipps, um eine Terrasse schön zu gestalten, sind gar nicht so anders, als Tipps, um das Zuhause schön zu gestalten. Bei der Inneneinrichtung gibt es kaum einen größeren Fauxpas als nur eine einzige Lichtquelle pro Raum. Eine Lichtquelle lässt das Zimmer direkt trostlos aussehen. Im Außenbereich gelten keine anderen Regeln. Die vielleicht beste Idee für die Terrassen-Gestaltung ist deshalb, mehrere unterschiedliche Lichtquellen zu verwenden. Ein weit verbreiteter Denkfehler ist, dass man eine helle Lichtquelle haben sollte, die alles erleuchtet. Dabei sind mehrere, schwächere Leuchten genauso hell, wenn nicht sogar in Summe heller, und sie zaubern dazu noch eine gemütliche Atmosphäre. Eine schöne Idee für die Terrasse sind Laternen und Lichterketten als Ergänzung zur Außenleuchte. Eine Outdoor-geeignete Lichterkette bekommt ihr gleich hier auf Amazon.* Terrassen-Ideen: #3 Wand-Deko Jetzt haben wir einen gemütlichen Teppich und behagliche Lichtquellen. Was würde noch fehlen, wenn man ein Zimmer im Haus einrichten würde? Genau, Wand-Deko. Auch auf der Terrasse tragen kahle Wände dazu bei, dass kein wohnliches Ambiente aufkommt. Wenn eure Terrasse also an einer Hauswand gelegen ist, dekoriert unbedingt die Wand. Ihr werdet erstaunt sein, welchen Unterschied das macht. Terrassen-Ideen: #4 Ein vertikaler Garten Eine weitere schöne Möglichkeit, um Außenwände zu dekorieren, sind vertikale Gärten. Dabei ist der Begriff ein wenig irreführend. Unter einem vertikalen Garten wird alles zusammengefasst – von Regalen, auf denen Blumen gepflanzt sind, bis hin zu einer bepflanzten Wand. Erlaubt ist hier natürlich, was gefällt. Pflanzt pflegeleichte Pflanzen, einen Kräutergarten, oder was auch immer euch glücklich macht. Dekorativ sind alle Pflanzen. Terrassen-Ideen: #5 Eine Feuerstelle Wer Lust hat, ein kleines DIY-Projekt umzusetzen (und den nötigen Platz hat), kann seine Terrasse auch um eine Feuerstelle ergänzen. Feuerstellen sind dekorativ und noch dazu unglaublich gemütlich für gesellige Abende mit Freunden, oder einen Abend voller Marshmallows und Gruselgeschichten mit den Kindern. Für die DIY-Variante einer Feuerstelle müsst ihr lediglich ein kleines Loch im Garten ausheben und die Ränder mit einem etwa 20 cm breiten Sicherheitsstreifen pflastern. Füllt die Fugen mit Splitt und das Loch selbst mit Lava-Mulch. Alternativ könnt ihr auch einfach einen Bereich auf einer größeren Terrasse optisch abtrennen, in dem ihr dort eine gekaufte Feuerschale platziert und in einem sicheren Abstand drum herum Sitzmöglichkeiten aufstellt. Dazu eignet sich aber auch ein schönes Fleckchen im Garten, beispielsweise relativ abseits der eigentlichen Terrasse bei der Gartenlaube. Terrassen-Ideen: #6 Accessoires Auf der Terrasse solltet ihr auch nicht auf Accessoires verzichten. Kauft für draußen geeignete Deko und tobt euch damit aus. Ein Pouf, ein paar Kissen, Blumentöpfe und eine Decke können wahre Wunder bewirken. Achtet dabei einfach auf ein paar grundlegende Deko-Regeln: Kombiniert immer eine ungerade Anzahl an Accessoires. Gruppen aus drei oder fünf wirken fürs Auge harmonischer. Achtet auf ein verbindendes Element. Wählt zum Beispiel Accessoires aus einer Farbwelt oder aus einem Material, auch die gleiche Form ist denkbar. Wählt Accessoires unterschiedlicher Größen und kombiniert hohe Deko mit flacher. Achtet allerdings darauf, dass die hohe Deko hinter der niedrigen steht. Terrassen-Ideen: #7 Pflanzen Auf der Terrasse befindet man sich ja bereits im Grünen. Deshalb denken die wenigsten daran, ihre Terrasse zusätzlich mit Pflanzen zu dekorieren. Dabei machen Pflanzen auch hier wieder einen gewaltigen Unterschied. Sie helfen dabei, dass sich die Terrasse nicht scharf von der natürlichen Umgebung abgrenzt, sondern harmonisch in sie einfügt. Terrassen-Ideen: #8 Monochromes Design Eine weitere einfache Idee für die Terrasse ist ein monochromes Design. Wählt ein Farbschema und richtet eure ganze Terrasse passend dazu ein. Monochrom bedeutet also, dass nur Abstufungen einer Farbe verwendet werden. Es klingt in der Beschreibung langweilig, doch das fertige Ergebnis ist alles andere als langweilig! Terrassen-Ideen: #9 Setzt Kontraste Genauso cool wie ein monochromes Design kann ein kontrastreiches Design sein. Kombiniert komplementäre Farben miteinander. Das kann knallig sein, in dem ihr Blau und Gelb nutzt, oder subtil, wenn ihr zu Anthrazit und Holz greift. Wer es modern mag, setzt direkt auf Schwarz und Weiß. Terrassen-Ideen: #10 Ein Lounge-Bereich Auf einer großen Terrasse wirkt ein einzelner Tisch mit Stühlen manchmal verloren. Das könnt ihr jedoch ganz einfach umgehen, indem ihr die Terrasse in verschiedene Bereiche aufteilt. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Lounge-Bereich? Dort könnt ihr gemütlich liegen und ein Buch lesen und gleichzeitig verschönert es eure Terrasse. Terrassen-Ideen: #11 Überdachungen Es ist schon beeindruckend, welchen Unterschied eine Überdachung machen kann. Sie rundet das Terrassen-Design ab und macht es gemütlicher. Gleichzeitig sind Überdachungen aber natürlich auch praktisch. Sie bieten Schutz vor Sonne und Regen und erlauben es uns so, den Garten länger zu genießen.Eine Überdachung ist aber leider nicht ganz billig. Wer gerade nicht in eine richtige Überdachung investieren möchte, kann sich aber auch mit einem hochwertigen Sonnenschirm oder Sonnensegel helfen. Terrassen-Ideen: #12 Ungewöhnlicher Bodenbelag Wer sagt eigentlich, dass eine Terrasse immer nur mit Naturstein oder Holz verlegt werden kann? Es gibt eine ganze Bandbreite an Bodenbelägen für Terrassen, die echte Hingucker sein können. Holzboden kann natürlich super stylisch aussehen, genau wie die haltbarere Alternative WPC. Dafür haben Pflastersteine einen romantischen Charme und sind sogar noch länger haltbar. Wer keine Lust hat, ständig Unkraut zu jäten, kann aber auch auf Terrassenplatten zurückgreifen. Etwas preisgünstiger, aber vielleicht sogar stylischer können Outdoor-Fliesen sein. Sie sind langlebig, durch ihre glatte Oberfläche pflegeleicht und es gibt sie in ganz besonderen Farben und Mustern. Traut euch was! Vielleicht ist ein interessanter Boden genau das, was eure Terrasse braucht. Terrassen-Ideen: #13 Besondere Terrassenmöbel Dass die Möbel alle aus einem Guss sein müssen, damit die Einrichtung harmonisch wirkt, ist ein Gerücht, das sich leider hartnäckig hält. Es stimmt aber ausdrücklich nicht. Ganz im Gegenteil: Es gibt kaum eine größere Einrichtungssünde, als wenn Bett, Nachttische, Schrank, Sitzbank und Kommode alle gleich aussehen. Auf der Terrasse ist es nicht anders. So schön eine Rattan-Garnitur auch sein kann, kombiniert sie doch mit einigen außergewöhnlichen Stücken. Hängt eine coole Hängematte auf oder wechselt den Tisch aus. Manchmal ist genau das der Unterschied zwischen einer langweiligen Terrasse und einer, die aussieht, als sei sie für Instagram eingerichtet worden. Terrassen-Ideen: #14 Pallettenmöbel Es ist natürlich auch wichtig, dass die Möbel zur Terrasse passen. Das bedeutet, dass eine kleine Terrasse mit großen oder vielen Gartenmöbeln überladen wirkt. Auf einer großen Terrasse wirken zwei Stühle und ein kleiner Tisch dagegen verloren. Passt also eure Möbel auf die Fläche der Terrasse an. Im Zweifel sind Pallettenmöbel eine schöne und kostengünstige Alternative, weil ihr diese mit ein wenig handwerklichem Geschick passend auf eure Terrasse zuschneidern könnt. *Affiliate Link Was bei Dachbegrünungen zu beachten ist Von wegen langweilige Dächer: Mit biodivers angereicherten Dachbegrünungen lassen sich auch die höheren Flächen unserer Siedlungen zu Lebensräumen umgestalten. ©&nbspELIZA.A@BERLIN > Begrünungsaufbau: Im Gegensatz zur Natur, wo Pflanzen mit ihren Wurzeln bis in große Tiefen vordringen und sich so ausreichend mit Wasser und Nährstoffen versorgen, sind sie auf dem Dach von diesen Kreisläufen abgeschnitten. Der Systemaufbau zur Dachbegrünung besteht daher aus mehreren Funktionsschichten, die den fehlenden Erdanschluss ausgleichen und dauerhafte Funktionssicherheit garantieren: Wurzelschutz, Schutzlage, Dränschicht, Filtervlies, Substratschicht und Pflanzebene. > Gestaltung: Die Bandbreite reicht von der pflegeleichten und kostengünstigen Extensivbegrünung als ökologische Alternative zu einem Kiesbelag, über einfache Intensivbegrünungen mit Stauden, Gräsern und Zwerggehölzen, bis zu Dachgärten mit Rasen, Sträuchern und Bäumen. Ebenfalls möglich sind Geh- und Fahrbeläge, Spiel- oder Wasserflächen. Mit einem "Biodiversitätsgründach" lässt sich die Artenvielfalt steigern. > Statik und Aufbauhöhe: Bei Extensivbegrünungen liegt die Aufbauhöhe bei 5 bis 15 cm und das Gewicht bei 60 bis 150 kg/m², was auch eine nachträgliche Begrünung von bestehenden Dachflächen in den meisten Fällen problemlos ermöglicht. Intensivbegrünungen haben Schichthöhen von 15 bis 100 cm und je nach Ausführung ein Gewicht von 150 bis 1300 kg/m². > Gewerkeübergang: Im Regelfall wird die Dachabdichtung vom Dachdecker und die Dachbegrünung vom Landschaftsgärtner ausgeführt. Da zwischen Abnahme der Dachabdichtung und Beginn der Begrünungsarbeiten oft ein gewisser Zeitraum liegt, ist die Dachabdichtung zu schützen und vor Beginn der Begrünungsarbeiten sorgfältig zu prüfen. Absprachen oder Zusammenarbeit der beide Gewerke helfen das Ergebnis zu gewährleisten. > Dachkonstruktion: Voraussetzung für das Aufbringen des Begrünungssystems ist ein fachgerecht abgedichtetes und ausreichend tragfähiges Dach. Ist die Abdichtung nicht bereits wurzelfest, wird ein separater Wurzelschutz verlegt. > Dachneigung: Ob es sich um ein typisches Flachdach mit 2 % Gefälle, ein geneigtes bzw. gewölbtes Dach oder ein Dach ohne Gefälle handelt, spielt für die Wahl des passenden Begrünungsaufbaus eine wichtige Rolle. Es müssen Faktoren wie stehendes Wasser oder die bei Schrägdächern auftretenden Schub- und Erosionskräfte berücksichtigt werden. Eine Begrünung ist dabei bis ca. 35° möglich. > Sicherungen gegen Materialverlagerung: Erosion kann durch Wasser oder Wind verursacht werden und zum Beispiel durch Rasterelemente, Jutenetze oder vorkultivierte Vegetationsmatten verhindert werden. Die Schubkräfte einer Schrägdachbegrünung variieren je nach Dachneigung, Dachgröße, Gewicht des Begrünungsaufbaus und einer anzunehmenden zusätzlichen Schneelast und könnten zum Abgleiten des kompletten Begrünungsaufbaus führen, was durch geeignete Maßnahmen (stabile Traufe, zusätzliche Schubschwellen) verhindert werden muss. > Wasserspeicherung: Wenn es regnet, speichert jede Dachbegrünung in ihrem Systemaufbau eine gewisse Menge Wasser und lässt überschüssiges Wasser zeitverzögert in die Kanalisation fließen. Genau das reduziert die Gefahr von Hochwasser im Falle von Starkregen. Eine Extensivbegrünung vermag 20 bis 40 l/m² Wasser zu speichern, eine Intensivbegrünung je nach Bauart bereits 50 bis 100 l/m² oder mehr. Dieser Effekt lässt sich gezielt steigern: Spezielle Spacer-Elemente eines Retentions-Gründaches erlauben weitere etwa 60 l/m² Wasserspeicherung (bzw. ein Vielfaches davon) und zwar unterhalb des eigentlichen Begrünungsaufbaus. > Entwässerung: Die vollflächig verlegte Dränschicht ist Kernelement des Begrünungsaufbaus. Sie gewährleistet das Abfließen von Überschuss-Wasser zu den vorgesehenen Entwässerungseinrichtungen (Dachgully, Entwässerungsrinne, Wasserspeier). Bei Dächern mit Pfützenbildung muss die Dränschicht hoch genug sein, damit die Substratschicht nicht mit stehendem Wasser in Berührung kommt, um Wurzelfäulnis infolge von Staunässe zu vermeiden. Je nach Bedarf und Art der Begrünung unterscheiden sich die eingesetzten Dränelemente hinsichtlich Höhe, Gewicht und Material. > Bewässerung: Die regenerationsfähigen Sukkulenten (z.B. Sedum), Moose, Gräser und Kräuter einer Extensivbegrünung kommen mit dem natürlichen Niederschlag aus. Lediglich in besonders trockenen Regionen, die allerdings durch den Klimawandel auch in Mitteleuropa zunehmen, ist eine zusätzliche Bewässerung nötig. Für Intensivbegrünung ist diese selbstverständlich. Systeme zur Unterflurbewässerung sind dabei effizienter als herkömmliche Tröpfchenbewässerungen oder gar Wassersprenger. > Substrate: Dachsubstrate sollen die Vegetation möglichst lange mit Wasser versorgen. Allerdings führt eine überhöhte Wasserkapazität wiederum zu Vernässungen, Moosbildungen und verstärkten Fremdaufwuchs. Daher werden Dachsubstrate in ihrer Zusammensetzung aus mineralischem Tonziegelsplitt und organischem Anteil genau auf die geplante Vegetation abgestimmt. Bei einfachen Extensivbegrünungen ist mehr die Dränageleistung des Substrats gefragt und bei einer Intensivbegrünungen vor allem die Wasserspeicherung und Nährstoffversorgung. Da die Lastenreserve eines Daches in der Regel begrenzt ist, sollten Dachsubstrate zudem ein geringes Gewicht aufweisen. > Pflanzen: Die Bepflanzung muss für den exponierten Standort Dach geeignet sein. Auf besonders windexponierten Flächen und auf Steildächern sind vorkultivierte Vegetationsmatten nützlich, während sonst (Klein)Ballenpflanzen oder Samenmischungen ausgebracht werden können. Höher wachsende Pflanzen wie Kleinbäume können mit passenden Baumverankerungen gegen Windsog gesichert werden. Selbstverständlich lassen sich auf entsprechend zugänglichen Dächern auch Nutzpflanzen kultivieren (Urban Farming). > Biodiversität: Dachbegrünungen fördern die biologische Vielfalt von Fauna und Flora, ganz besonders durch spezielle „Biodiversitäts-Module“ wie die gezielte Auswahl von Futterpflanzen für Bienen, andere Insekten und Vögel, Totholz, Sandlinsen, Kiesbeete und Nisthilfen. > Geh- und Terrassenbeläge: Hierfür sind oberhalb der mit dem Systemfilter abgedeckten Dränschicht passende Trag- und Bettungsschichten aufzubringen. Diese können allerdings nicht so verdichtet werden wie es auf gewachsenem Boden der Fall wäre, da Bauwerke schwingungsanfällig sind. Für reine Gehbeläge sind Platten mit 4 cm oder Pflaster mit 8 cm Dicke ausreichend. Eine Alternative stellen Stelzlager dar, wenn ein leichter Aufbau gefragt ist oder wenn Holz-, WPC-Dielen oder dünnschichtige Keramikbeläge zu verlegen sind. > Fahrbeläge: Auf statisch belastbaren Dächern, etwa Tiefgaragendecken, sind auch Fahrbeläge möglich, wobei neben der Druckbelastung auch horizontale Lasten durch Bremsen, Lenken und Beschleunigen zu berücksichtigen sind. Für Schwerlastverkehr wie Liefer-, Feuerwehr- oder Müllfahrzeuge sind druckverteilende Schottertragschichten mit Aufbauhöhen von 30 bis 35 cm nötig, bei reiner PKW-Nutzung genügen 15 cm. Für die Pflasterbeläge empfiehlt sich eine Steindicke von 14 cm für LKW- und 10 cm für PKW-Verkehr. > Sportbeläge: Auch offenporige Kunststoffbeläge für Sportflächen oder Tartanbahnen sind auf Dächern möglich. Der Elastikbelag wird dazu auf wasserdurchlässigem Asphalt über einer Schottertragschicht aufgebracht. Darunter sichert die Dränschicht die Entwässerung. > Spielgeräte und sonstige Bebauungen: Fundamente für Spielgeräte, Geländer, Pergolen oder Sandsteinmauern gelingen durch Ausbetonieren der Dränelemente. Diese dienen als verlorene Schalung und gewähren durch ihr unterseitiges Kanalsystem durchgängige Dränage. > Teiche und Wasserbecken: Wasserflächen werden grundsätzlich oberhalb der Dränschicht angeordnet und separat mit einer Teichfolie abgedichtet. Empfehlenswert ist eine Wassertiefe von mehr als 30 cm, da auf exponierten Flächen mit einer erhöhten Verdunstung zu rechnen ist. > Solarthermie und Photovoltaik: Die Kombination von Solarnutzung mit extensiver Dachbegrünung ist ideal, da sich Synergieeffekte bereits in der Bauphase ergeben. Die Solaranlage wird idealerweise auflastgehalten mit ausreichend Abstand zum Begrünungsaufbau montiert. Somit sind Dachdurchdringungen hinfällig. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Begrünung für eine vergleichsweise geringere Umgebungstemperatur sorgt und damit den Leistungsgrad einer Photovoltaikanlage steigert. > Absturzsicherung nicht vergessen: Beim Dachgarten sind selbstverständlich dauerhafte Geländer oder ausreichend hohe Attiken vorgeschrieben. Sind Personen lediglich kurzfristig auf Dächern mit mehr als drei Metern Absturzhöhe, etwa zur Pflege und Wartung einer Extensivbegrünung, sind auflastgehaltene Rückhaltesysteme als Schienenlösung oder Einzelanschlagpunkte die richtige Lösung. Der Trend geht allerdings auch hier zum Kollektivschutz in Form von Arbeitsschutzgeländern. > Durchdringungsfrei planen: Ob Geländer, Absturzsicherung, Solaranlage oder Kombinationen davon – die Befestigung sollte stets ohne Dachdurchdringung nach dem Auflastprinzip erfolgen, um Wärme- oder Kältebrücken und damit Schwachstellen in der Abdichtung zu vermeiden. > Brandschutz: Dachbegrünungen gelten als „Harte Bedachung“, das heißt sie bieten Schutz vor Flugfeuer und strahlender Wärme, sofern sie die Vorgaben der DIN 4102-4 erfüllen. > Pflege einkalkulieren: Bei Extensivbegrünungen sind wie bei allen Flachdächern ein bis zwei Begehungen pro Jahr ausreichend, um Dachabläufe oder Lüftungseinrichtungen zu kontrollieren oder Fremdwuchs zu entfernen. Ein Dachgarten benötigt Pflege wie zu ebener Erde. Zur Intensivbegrünung zählt übrigens auch Rasen, der regelmäßig zu mähen ist. > Förderangebote prüfen: Viele Kommunen haben die Dachbegrünung in ihren Bebauungsplänen verankert und fördern diese auch finanziell durch direkte Zuschüsse oder indirekt durch geringere Abwassergebühren. Insgesamt liegen für Dachbegrünungen über Jahrzehnte gewachsene Erfahrungen vor, die Ängste und Vorurteile unbegründet machen. Dachbegrünungen helfen nicht nur sparen (Schutz der Konstruktion, Abflussgebühren), sondern verbessern auch das Image und helfen, das Stadtklima und die Arten.


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