29 Gartenhaus Holz Flachdach

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Was bei Dachbegrünungen zu beachten ist Von wegen langweilige Dächer: Mit biodivers angereicherten Dachbegrünungen lassen sich auch die höheren Flächen unserer Siedlungen zu Lebensräumen umgestalten. ©&nbspELIZA.A@BERLIN > Begrünungsaufbau: Im Gegensatz zur Natur, wo Pflanzen mit ihren Wurzeln bis in große Tiefen vordringen und sich so ausreichend mit Wasser und Nährstoffen versorgen, sind sie auf dem Dach von diesen Kreisläufen abgeschnitten. Der Systemaufbau zur Dachbegrünung besteht daher aus mehreren Funktionsschichten, die den fehlenden Erdanschluss ausgleichen und dauerhafte Funktionssicherheit garantieren: Wurzelschutz, Schutzlage, Dränschicht, Filtervlies, Substratschicht und Pflanzebene. > Gestaltung: Die Bandbreite reicht von der pflegeleichten und kostengünstigen Extensivbegrünung als ökologische Alternative zu einem Kiesbelag, über einfache Intensivbegrünungen mit Stauden, Gräsern und Zwerggehölzen, bis zu Dachgärten mit Rasen, Sträuchern und Bäumen. Ebenfalls möglich sind Geh- und Fahrbeläge, Spiel- oder Wasserflächen. Mit einem "Biodiversitätsgründach" lässt sich die Artenvielfalt steigern. > Statik und Aufbauhöhe: Bei Extensivbegrünungen liegt die Aufbauhöhe bei 5 bis 15 cm und das Gewicht bei 60 bis 150 kg/m², was auch eine nachträgliche Begrünung von bestehenden Dachflächen in den meisten Fällen problemlos ermöglicht. Intensivbegrünungen haben Schichthöhen von 15 bis 100 cm und je nach Ausführung ein Gewicht von 150 bis 1300 kg/m². > Gewerkeübergang: Im Regelfall wird die Dachabdichtung vom Dachdecker und die Dachbegrünung vom Landschaftsgärtner ausgeführt. Da zwischen Abnahme der Dachabdichtung und Beginn der Begrünungsarbeiten oft ein gewisser Zeitraum liegt, ist die Dachabdichtung zu schützen und vor Beginn der Begrünungsarbeiten sorgfältig zu prüfen. Absprachen oder Zusammenarbeit der beide Gewerke helfen das Ergebnis zu gewährleisten. > Dachkonstruktion: Voraussetzung für das Aufbringen des Begrünungssystems ist ein fachgerecht abgedichtetes und ausreichend tragfähiges Dach. Ist die Abdichtung nicht bereits wurzelfest, wird ein separater Wurzelschutz verlegt. > Dachneigung: Ob es sich um ein typisches Flachdach mit 2 % Gefälle, ein geneigtes bzw. gewölbtes Dach oder ein Dach ohne Gefälle handelt, spielt für die Wahl des passenden Begrünungsaufbaus eine wichtige Rolle. Es müssen Faktoren wie stehendes Wasser oder die bei Schrägdächern auftretenden Schub- und Erosionskräfte berücksichtigt werden. Eine Begrünung ist dabei bis ca. 35° möglich. > Sicherungen gegen Materialverlagerung: Erosion kann durch Wasser oder Wind verursacht werden und zum Beispiel durch Rasterelemente, Jutenetze oder vorkultivierte Vegetationsmatten verhindert werden. Die Schubkräfte einer Schrägdachbegrünung variieren je nach Dachneigung, Dachgröße, Gewicht des Begrünungsaufbaus und einer anzunehmenden zusätzlichen Schneelast und könnten zum Abgleiten des kompletten Begrünungsaufbaus führen, was durch geeignete Maßnahmen (stabile Traufe, zusätzliche Schubschwellen) verhindert werden muss. > Wasserspeicherung: Wenn es regnet, speichert jede Dachbegrünung in ihrem Systemaufbau eine gewisse Menge Wasser und lässt überschüssiges Wasser zeitverzögert in die Kanalisation fließen. Genau das reduziert die Gefahr von Hochwasser im Falle von Starkregen. Eine Extensivbegrünung vermag 20 bis 40 l/m² Wasser zu speichern, eine Intensivbegrünung je nach Bauart bereits 50 bis 100 l/m² oder mehr. Dieser Effekt lässt sich gezielt steigern: Spezielle Spacer-Elemente eines Retentions-Gründaches erlauben weitere etwa 60 l/m² Wasserspeicherung (bzw. ein Vielfaches davon) und zwar unterhalb des eigentlichen Begrünungsaufbaus. > Entwässerung: Die vollflächig verlegte Dränschicht ist Kernelement des Begrünungsaufbaus. Sie gewährleistet das Abfließen von Überschuss-Wasser zu den vorgesehenen Entwässerungseinrichtungen (Dachgully, Entwässerungsrinne, Wasserspeier). Bei Dächern mit Pfützenbildung muss die Dränschicht hoch genug sein, damit die Substratschicht nicht mit stehendem Wasser in Berührung kommt, um Wurzelfäulnis infolge von Staunässe zu vermeiden. Je nach Bedarf und Art der Begrünung unterscheiden sich die eingesetzten Dränelemente hinsichtlich Höhe, Gewicht und Material. > Bewässerung: Die regenerationsfähigen Sukkulenten (z.B. Sedum), Moose, Gräser und Kräuter einer Extensivbegrünung kommen mit dem natürlichen Niederschlag aus. Lediglich in besonders trockenen Regionen, die allerdings durch den Klimawandel auch in Mitteleuropa zunehmen, ist eine zusätzliche Bewässerung nötig. Für Intensivbegrünung ist diese selbstverständlich. Systeme zur Unterflurbewässerung sind dabei effizienter als herkömmliche Tröpfchenbewässerungen oder gar Wassersprenger. > Substrate: Dachsubstrate sollen die Vegetation möglichst lange mit Wasser versorgen. Allerdings führt eine überhöhte Wasserkapazität wiederum zu Vernässungen, Moosbildungen und verstärkten Fremdaufwuchs. Daher werden Dachsubstrate in ihrer Zusammensetzung aus mineralischem Tonziegelsplitt und organischem Anteil genau auf die geplante Vegetation abgestimmt. Bei einfachen Extensivbegrünungen ist mehr die Dränageleistung des Substrats gefragt und bei einer Intensivbegrünungen vor allem die Wasserspeicherung und Nährstoffversorgung. Da die Lastenreserve eines Daches in der Regel begrenzt ist, sollten Dachsubstrate zudem ein geringes Gewicht aufweisen. > Pflanzen: Die Bepflanzung muss für den exponierten Standort Dach geeignet sein. Auf besonders windexponierten Flächen und auf Steildächern sind vorkultivierte Vegetationsmatten nützlich, während sonst (Klein)Ballenpflanzen oder Samenmischungen ausgebracht werden können. Höher wachsende Pflanzen wie Kleinbäume können mit passenden Baumverankerungen gegen Windsog gesichert werden. Selbstverständlich lassen sich auf entsprechend zugänglichen Dächern auch Nutzpflanzen kultivieren (Urban Farming). > Biodiversität: Dachbegrünungen fördern die biologische Vielfalt von Fauna und Flora, ganz besonders durch spezielle „Biodiversitäts-Module“ wie die gezielte Auswahl von Futterpflanzen für Bienen, andere Insekten und Vögel, Totholz, Sandlinsen, Kiesbeete und Nisthilfen. > Geh- und Terrassenbeläge: Hierfür sind oberhalb der mit dem Systemfilter abgedeckten Dränschicht passende Trag- und Bettungsschichten aufzubringen. Diese können allerdings nicht so verdichtet werden wie es auf gewachsenem Boden der Fall wäre, da Bauwerke schwingungsanfällig sind. Für reine Gehbeläge sind Platten mit 4 cm oder Pflaster mit 8 cm Dicke ausreichend. Eine Alternative stellen Stelzlager dar, wenn ein leichter Aufbau gefragt ist oder wenn Holz-, WPC-Dielen oder dünnschichtige Keramikbeläge zu verlegen sind. > Fahrbeläge: Auf statisch belastbaren Dächern, etwa Tiefgaragendecken, sind auch Fahrbeläge möglich, wobei neben der Druckbelastung auch horizontale Lasten durch Bremsen, Lenken und Beschleunigen zu berücksichtigen sind. Für Schwerlastverkehr wie Liefer-, Feuerwehr- oder Müllfahrzeuge sind druckverteilende Schottertragschichten mit Aufbauhöhen von 30 bis 35 cm nötig, bei reiner PKW-Nutzung genügen 15 cm. Für die Pflasterbeläge empfiehlt sich eine Steindicke von 14 cm für LKW- und 10 cm für PKW-Verkehr. > Sportbeläge: Auch offenporige Kunststoffbeläge für Sportflächen oder Tartanbahnen sind auf Dächern möglich. Der Elastikbelag wird dazu auf wasserdurchlässigem Asphalt über einer Schottertragschicht aufgebracht. Darunter sichert die Dränschicht die Entwässerung. > Spielgeräte und sonstige Bebauungen: Fundamente für Spielgeräte, Geländer, Pergolen oder Sandsteinmauern gelingen durch Ausbetonieren der Dränelemente. Diese dienen als verlorene Schalung und gewähren durch ihr unterseitiges Kanalsystem durchgängige Dränage. > Teiche und Wasserbecken: Wasserflächen werden grundsätzlich oberhalb der Dränschicht angeordnet und separat mit einer Teichfolie abgedichtet. Empfehlenswert ist eine Wassertiefe von mehr als 30 cm, da auf exponierten Flächen mit einer erhöhten Verdunstung zu rechnen ist. > Solarthermie und Photovoltaik: Die Kombination von Solarnutzung mit extensiver Dachbegrünung ist ideal, da sich Synergieeffekte bereits in der Bauphase ergeben. Die Solaranlage wird idealerweise auflastgehalten mit ausreichend Abstand zum Begrünungsaufbau montiert. Somit sind Dachdurchdringungen hinfällig. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Begrünung für eine vergleichsweise geringere Umgebungstemperatur sorgt und damit den Leistungsgrad einer Photovoltaikanlage steigert. > Absturzsicherung nicht vergessen: Beim Dachgarten sind selbstverständlich dauerhafte Geländer oder ausreichend hohe Attiken vorgeschrieben. Sind Personen lediglich kurzfristig auf Dächern mit mehr als drei Metern Absturzhöhe, etwa zur Pflege und Wartung einer Extensivbegrünung, sind auflastgehaltene Rückhaltesysteme als Schienenlösung oder Einzelanschlagpunkte die richtige Lösung. Der Trend geht allerdings auch hier zum Kollektivschutz in Form von Arbeitsschutzgeländern. > Durchdringungsfrei planen: Ob Geländer, Absturzsicherung, Solaranlage oder Kombinationen davon – die Befestigung sollte stets ohne Dachdurchdringung nach dem Auflastprinzip erfolgen, um Wärme- oder Kältebrücken und damit Schwachstellen in der Abdichtung zu vermeiden. > Brandschutz: Dachbegrünungen gelten als „Harte Bedachung“, das heißt sie bieten Schutz vor Flugfeuer und strahlender Wärme, sofern sie die Vorgaben der DIN 4102-4 erfüllen. > Pflege einkalkulieren: Bei Extensivbegrünungen sind wie bei allen Flachdächern ein bis zwei Begehungen pro Jahr ausreichend, um Dachabläufe oder Lüftungseinrichtungen zu kontrollieren oder Fremdwuchs zu entfernen. Ein Dachgarten benötigt Pflege wie zu ebener Erde. Zur Intensivbegrünung zählt übrigens auch Rasen, der regelmäßig zu mähen ist. > Förderangebote prüfen: Viele Kommunen haben die Dachbegrünung in ihren Bebauungsplänen verankert und fördern diese auch finanziell durch direkte Zuschüsse oder indirekt durch geringere Abwassergebühren. Insgesamt liegen für Dachbegrünungen über Jahrzehnte gewachsene Erfahrungen vor, die Ängste und Vorurteile unbegründet machen. Dachbegrünungen helfen nicht nur sparen (Schutz der Konstruktion, Abflussgebühren), sondern verbessern auch das Image und helfen, das Stadtklima und die Arten Die beliebtesten Musterhäuser 2020 Wer mit dem Gedanken spielt, ein Haus zu bauen, besucht in der Regel zunächst eine Musterhaus-Ausstellung. Dort findet man eine Vielzahl unterschiedlicher Haustypen, Stilrichtungen und Ausführungen und kann sich über die neuesten Trends in der Baubranche informieren. Die Musterhäuser zeigen, was derzeit möglich und beliebt ist. Nicht wenige von ihnen werden dann auch auf dem Bauplatz umgesetzt. Welche Musterhäuser gefallen den Deutschen am besten? Wie möchten sie wohnen und worauf legen sie beim Hausbau wert? Um das herauszufinden, hat das Portal musterhaus.net eine Umfrage gestartet, an der vom Mai bis August über 24.000 Nutzer teilgenommen haben. In den Kategorien „Einfamilienhaus“, „Premiumhaus“ und „Newcomer“ wurden jeweils drei Plätze vergeben, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen. Die Wildnis ruft Es ist mehr als ein Gefühl: Immer mehr Menschen sind aus der Sehnsucht nach Naturnähe, aber auch vor dem Hintergrund von Klimawandel, Artensterben und Corona auf der Suche nach einem Platz in der Natur. Freunde treffen Freunde wieder mehr im Freien, suchen beim Outdoor-Sport ein Gegengewicht zum digitalisierten Alltag, hegen passioniert Garten und Bienenwiese und gehen sogar „Waldbaden“. Das hat auch Einfluss auf den Einrichtungsmarkt. So gewinnt etwa der Trend zum „zweiten Wohnzimmer“ weiter an Fahrt: Terrasse und Garten werden in der Wohnkultur immer wichtiger und mit hochwertigen Möbeln wohnlich gestaltet, und spätestens mit dem BBQ-Boom gehört eine Outdoor-Küche zur begehrten Exklusivausstattung. Aus Sehnsucht nach einem Erlebnis von Natürlichkeit und Authentizität scheint nun ein weiterer Wohnbereich nach außen verlagert zu werden: Das Outdoor-Badezimmer ist für viele ein lang gehegter Wunsch. Wo sonst kann man sich der Natur so nah fühlen? Zurück zur Natur Sie könnte ganz anders aussehen, die morgendliche Toilette: Die Doppelflügeltüren zur Terrasse werden geöffnet, erste morgendliche Sonnenstrahlen durchfluten das Badezimmer und der Morgentau prickelt unter nackten Füße beim kurzen Gang über Steinplatten und Rasen, während man die frische Luft auf der bloßen Haut fühlt. Die Vorstellung eines Badezimmers unter freiem Himmel ist mehr als eine moderne, aus urbaner Naturentfremdung geborene Fantasie – schließlich hat sie lange kulturhistorische Wurzeln. Die Morgentoilette am Fluss, der erfrischende Sprung in einen See am Abend, der einsame Gang zur Außentoilette oder die kalte Katzenwäsche an der Pumpe im Hof sind alltägliche Rituale, die in der Zivilisationsgeschichte gar nicht so weit zurückliegen. In vielen Ländern und Kulturen gehören sie auch heute noch zum Alltag. Ein guter Teil der neuen Faszination an einem Outdoor-Badezimmer mag in der Rückbesinnung auf diese Wurzeln liegen, die mit Einfachheit, Ursprünglichkeit und Robustheit verbunden werden. Bild: Villeroy & Boch Im Hospitality-Bereich wird das Schlafzimmer häufig mit dem Bad oder/und mit dem Außenbereich verbunden. Ein Außen-Whirlpool erweitert das Badezimmer nach draußen und das Badeerlebnis um eine Naturkomponente.So tun als ob oder echtes Outdoor-Bad? Gesucht wird dabei nicht die Abkehr von der Moderne oder der Zivilisation, sondern eine (zusätzliche) Alternative zu ihr. Schließlich kam mit dem Netz aus Zuleitungs- und Abwasserrohren und der Verlegung von Toilette und Bad ins Innere des Hauses nicht nur Hygiene, sondern auch ein Stück Luxus ins moderne Leben. Und so möchte auch im neuen Outdoor-Badezimmer niemand auf den etablierten Komfort verzichten. Dennoch ist der Trend zum Outdoor-Badezimmer mehr als ein Luftschloss – es kommt nur darauf an, wie er realisiert wird. Zwischen einem „echten“ Outdoor-Badezimmer mit Sanitärinstallationen für Außendusche und Waschtisch über einen überdachten Außenbereich, einen Innenhof mit Tauchbecken oder ein Bad mit Terrassenanschluss bis hin zum normalen Innenbadezimmer mit Dschungel-Feeling gibt es unendlich viele Zwischentöne. „Ein echtes Outdoor-Badezimmer umzusetzen ist zweifellos eine Herausforderung“, gibt Jens J. Wischmann, Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS), zu bedenken. „Im Winter können im Außenbereich installierte wasserführende Produkte nicht genutzt werden, sie müssen gegen Frost gesichert sein. Auch energetisch muss ein mit Warmwasser versorgtes Außenbadezimmer eher kritisch bewertet werden. Auf ein innen liegendes Badezimmer kann man – jedenfalls in diesen Breitengraden – einfach nicht verzichten.“ Wenn man das akzeptiert, bleiben trotzdem noch genug Möglichkeiten, sich den Traum zu erfüllen, meint der Branchenkenner. „Der aufkommende Wunsch nach einem zumindest teilweise realisierten Bad im Außenbereich ist auf jeden Fall ernst zu nehmen“, kommentiert Wischmann daher die Trendentwicklung. „Wenn Architektur und Sanitärindustrie hierfür praktikable Angebote entwickeln, bin ich mir sicher, dass sie angenommen werden.“ Bild: burgbad / Fiumo Pflanzen, Wintergärten, Hinterhöfe, Terrassen oder Oberlichter: Der Touchpoint zur Natur bringt natürliches Licht ins Bad und inspiriert den Badplaner zur Integration natürlicher Interior-Design-Elemente.Architektonische Verbindung zur Natur herstellen Die Idee eines Outdoor-Badezimmers wird immer mehr zu einem Thema, das Endkunden und Badplaner beschäftigt und nicht nur als originelles Bad im Garten Umsetzung findet, sondern auch Einfluss auf die Gestaltung und die Architektur von „normalen“ Badezimmern insbesondere in Hotelbädern nimmt. Doch um den Effekt eines Outdoor-Badezimmers zu erzielen, muss es nicht unbedingt draußen liegen. Bei einem Neubau oder einer Kernsanierung können Badplaner und Architekten eine Verbindung des Badezimmers zum Außenbereich mit relativ konventionellen Mitteln andeuten. So lässt sich schon durch großzügige Glasflächen, Türen oder Fenster ins Grüne oder zu einem bepflanzten Innenhof der Eindruck einer Öffnung des Badezimmers zur Natur erzielen. Eine unter dem Dachfenster oder einem Oberlicht positionierte Badewanne schafft eine ganz eigene Stimmung. Wer würde nicht gerne mal unter den Sternen baden? Auch die Verbindung des Badezimmers zu einem Wintergarten erweitert das Raumgefühl zu einem Outdoor-Badezimmer. Ein einheitlicher Fußboden, der die Zonen verbindet, verstärkt den optischen Effekt. Alternativ kann das Outdoor-Badezimmer sehr effektvoll in einem ausrangierten Schuppen oder in einem sogenannten Tiny House untergebracht werden. Wenn dann noch ein Kaminfeuer oder Ofen eingebaut wird, machen die Integration von Wasser und das Spiel mit Wärme und Kälte den Aufenthalt im Outdoor-Badezimmer zu einem emotionalen Erlebnis, in dem verschiedene Elemente wie Wasser, Erde, Luft und Wärme in einmaliger Weise zusammenkommen. Bild: Bette Die Badewanne als integraler Bestandteil der Architektur: Der Blick in die Natur macht eine frei stehende Badewanne zum aufregenden Lieblingsplatz und wertet das Badeerlebnis ungemein auf. Bild: Klafs / Talo Alternativ kann das Outdoor-Badezimmer sehr effektvoll in einem ausrangierten Schuppen oder in einem sogenannten Tiny House untergebracht werden. Die Integration einer Outdoor-Sauna ist dabei eine beliebte Ausstattungsvariante.Ein Sommernachtstraum: Außendusche und Waschtisch Eine fest installierte Außendusche bietet einen echten Mehrwert – gerne auch mit Heiß-/Kalt-Wasseranschluss für Warmduscher. Ein Waschtisch mit Blick in den Garten oder den Wald macht eine Alltagsroutine zum Ritual, das eine Verbindung mit der Natur schafft. Eine Badewanne mit Aussicht oder das Bad unter offenem Himmel bieten ein einmaliges Szenario für Naturliebhaber und Romantiker. Im Outdoor-Badezimmer treffen sich Fitnesstrend und Naturerlebnis: Für Fitnessfans bietet das Outdoor-Badezimmer geradezu paradiesische Möglichkeiten. Sei es die Dusche nach der Joggingrunde, ein Platz für die Morgengymnastik und die Abendmeditation oder einfach der Gedanke, sich bei frischer Luft abzuhärten – bei genauerem Hinsehen passt ein Outdoor-Badezimmer perfekt in den Zeitgeist. Auch die Ideen und Anwendungen von Sebastian Kneipp können im Outdoor-Badezimmer leicht umgesetzt werden. Die Wechselwirkung von kaltem und warmem Wasser wird schon durch zwei ­verschiedene Becken und/oder mit einer speziellen Kneipp-Brause erzielt. In Kombination mit weiteren Anwendungen wird das Outdoor-Badezimmer zum Fitnesszentrum an der frischen Luft, das auch eine realistische Option für städtische Flachdächer darstellt. Touchpoints zur Natur: Hot Tub und Außensauna Der Wunsch nach einem privaten Außenpool, Schwimmbad oder – besonders angesagt – einem Naturschwimmteich wächst seit einigen Jahren kontinuierlich und entwickelt sich zum Top-Trend. Ein erhöhtes Gesundheitsbewusstsein, das wachsende Verlangen nach einem authentischen Naturerlebnis, steigende Temperaturen und nicht zuletzt die Coronakrise lassen den heimischen Pool als Urlaubs­erlebnis mit Langzeitgarantie erscheinen. In einem Outdoor-Whirlpool wird der Körper sanft von warmem Wasser umschmeichelt und wirkt fast schwerelos; schnell lösen sich Anspannungen, und tiefe Entspannung kann sich einstellen. Die angenehme Hydromassage lockert die Muskeln und löst Verspannungen, während der freie Blick in die Natur in Verbindung mit der frischen Luft neue Energie spendet – und das bei einer ganzjährigen Nutzung. Dies gilt auch für eine Außensauna: Hier macht die Nutzung in der kalten Jahreszeit sogar noch mehr Spaß. Als Mini-Version der Gartensauna liegt derzeit die urig wirkende Fasssauna im Trend. Ein heißes Bad im Garten im ofenbeheizten Badezuber oder Hot Tub – mit der ganzen Familie oder mit Freunden – hat schon fast Kultcharakter. Bild: Duravit Eine Sitzgelegenheit im Badezimmer mit Blick in die Natur: Das Einrichtungsthema ­„Outdoor“ lässt sich auch im innen liegenden Badezimmer gut weitererzählen. Neben Tapeten mit ­floralen Mustern spielen dabei Badezimmer-taugliche Pflanzen eine wichtige Rolle. Auch die ­Farbe Grün übernimmt beim Interior Design ein wichtige Gestaltungsaufgabe.Aufenthaltsqualität erhöhen Die Einbeziehung von Pflanzen in das Interior Design eines Badezimmers unterstützt das Gefühl von Nähe zur Natur. Das Einrichtungsthema „Outdoor“ lässt sich auch im innen liegenden Badezimmer gut weitererzählen. Neben Tapeten mit floralen Mustern spielen auch Badezimmer-taugliche Pflanzen eine wichtige Rolle. Auch die Farbe Grün übernimmt beim Interior Design ein wichtige Gestaltungsaufgabe. Der Einsatz von natürlichen Materialien – etwa in Form von Badmöbeln aus Vollholz, durch Verwendung von Holz bei der Wand- und Bodengestaltung, von Keramik und Stein – unterstützt den „grünen“ Gedanken. Aber auch Stilelemente, die auf exotische Kulturen, südliche Länder, ländliches Ambiente oder auf Vorbilder wie historische Wintergärten verweisen, sind geeignete Mittel, um Assoziationsbrücken zu einem naturnahen Leben zu bauen. Mit der Beleuchtung erhält das Outdoor-Badezimmer eine weitere Gestaltungsebene: Zum einen schafft sie im Interior Design Stimmung und Emotionalität; doch auch im Außenbereich kann sie Akzente setzen. Eine Illuminierung von Sträuchern oder Bäumen erweitert das Outdoor-Badezimmer optisch nach außen, und der Garten bekommt in der Dämmerung oder in der Nacht eine zusätzliche Tiefe. Egal, ob innen oder außen: An Ausstattungselementen ist im Outdoor-Badezimmer alles erlaubt, was für den Einsatz auf Terrasse & Co optimiert ist. Wasserfeste Teppiche machen das Outdoor-Badezimmer wohnlicher, spezielle Outdoor-Lampen bringen am Abend Licht ins Dunkel und eine Hängematte wird zum Lieblingsplatz. Statement für ein naturnahes Leben Als Ausdruck einer Naturorientierung geht das Outdoor-Badezimmer noch einen Schritt weiter als das „Green Bathroom“, in dem sich die Liebe zur Natur in erster Linie in natürlichen Ausstattungselementen und nachhaltigen Produkten manifestiert. Das Outdoor-Badezimmer hingegen tut den Schritt aus der Komfortzone hinaus nach draußen – oder deutet diesen Schritt zumindest an. Und obwohl selbstverständlich auch bei seiner Ausstattung Nachhaltigkeit und Brand Image eine Rolle spielen, ist das Outdoor-Badezimmer doch lustbetonter und hedonistischer – wenn auch auf rustikaler Stilebene. Gleichzeitig ist die Entscheidung für ein „echtes“ Outdoor-Badezimmer in seinem Statement für einen bestimmten Lifestyle sicherlich ungewohnt radikal. Eben ein Bad für Individualisten. Bild: VDS „Der aufkommende Wunsch nach einem zumindest teilweise realisierten Bad im Außenbereich ist auf jeden Fall ernst zu nehmen“, kommentiert Jens J. Wischmann (VDS) die Trendentwicklung zum Outdoor-Badezimmer. „Wenn Architektur und Sanitärindustrie hierfür praktikable Angebote entwickeln, bin ich mir sicher, dass sie angenommen werden.“Zur ISH 2021: Pop up my Bathroom Pop up my Bathroom ist eine Initiative der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) und der Messe Frankfurt zur ISH. Es handelt sich dabei um eine experimentelle Plattform für Architekten, Badplaner, Interior Designer und Journalisten. Hier soll untersucht und gezeigt werden, welche Möglichkeiten das Bad als ästhetischer und funktionaler Raum für die Menschen noch bereithält. Zum einen können sich Fachleute über neue Entwicklungen informieren, zum anderen sollen die entwickelten Entwürfe in Bilder umgewandelt werden, die weltweit verstanden werden. Als Kommunikationsplattform hierzu ist die Internetseite www.pop-up-mybathroom.de zu einem stetig aktualisierten Blog ausgebaut worden mit knapp einer Million internationalen Besuchern. Hier können sich Profis und interessierte End­verbraucher bis zur nächsten ISH neben den „Pop up my ­Bathroom“-Trends auch über neue Entwicklungen in diversen Sanitärbereichen informieren. ish.messefrankfurt.com.


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