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Ab heute neue Coronavirus-Regeln {% if (item.crop) { % {%= item.title % {% else { % {%= item.title % {% % {% if (item.flag != null || item.link.siteAlias && item.link.siteAlias.substring(0,3) != "ooe") { % {% if (item.flag == null) { % {%- { "bgl": 'Burgenland', "ktn": 'Kärnten', "noe": 'Niederösterreich', "ooe": 'Oberösterreich', "sbg": 'Salzburg', "stm": 'Steiermark', "tir": 'Tirol', "vbg": 'Vorarlberg', "wie": 'Wien' [item.link.siteAlias.substring(0,3)] % {% else { % {%= item.flag % {% % {% % Corona: 7000 Schüler und 600 Lehrer in Quarantäne - allein in NRW Aktualisiert: am 21.09.2020 um 10:13 Coronabeidngt sind derzeit allein in NRW 7000 Schüler in Quarantäne. Foto: imago images / Rupert Oberhäuser "); Vor einem halben Jahr wurde der Corona-Lockdown in Deutschland verkündet. Die Zahl der Neuinfektionen konnte somit eingeschränkt werden, eine Überlastung der Krankenhäuser blieb zum Glück bundesweit aus. Doch das Coronavirus ist noch längst nicht gebannt. Nach dem Sommer steigen die Fallzahlen weltweit wieder in die Höhe. Der derzeitige Wert hat den Höchststand an Neuinfektionen innerhalb eines Tages erreicht. Fast 30 Millionen Menschen weltweit haben sich mit Corona infiziert, mehr als 924.000 sind an den Folgen gestorben. Corona: 7000 Schüler in Quarantäne - nur in NRW Allein in Deutschland gibt es laut der John-Hopkins Universität mehr als 262.000 Infizierte, über 9.300 Menschen starben in der Bundesrepublik an den Folgen von Covid-19. Die Corona-Karte mit aktuellen Fallzahlen aus Deutschland: Corona: Alle aktuelle Coronavirus News in unserem News-Blog zu Covid-19 +++ Corona-Newsblog aktualisieren +++ Montag, 21. September: 10.01 Uhr: 7000 Schüler in NRW in Quarantäne Im Zuge der Corona-Pandemie befinden sich nach jüngsten Zahlen des nordrhein-westfälischen Schulministeriums knapp 7000 Schüler und rund 580 Lehrer in Quarantäne. Bei 238 Schülern und 46 Lehrkräften sei eine Infektion mit dem Virus bestätigt worden, berichtete die „Rheinische Post“ unter Berufung auf das Ministerium. Vier Schulen seien wegen der Pandemie komplett geschlossen, dazu kämen 106 Teilschließungen. Das Bildungsministerium hat die Zahlen laut Zeitung in einer Umfrage ermittelt, an der 4510 von 4862 Schulen teilgenommen hätten. Danach waren zuletzt exakt 6987 Schüler und 576 Lehrer in Quarantäne. Nach Auffassung des Verbandes Lehrer NRW fehlt dem Blatt zufolge ein klares Konzept für den Schulbetrieb in Corona-Zeiten. Vor allem die Abschaffung der Maskenpflicht nach zwei Wochen habe zu massiver Verunsicherung bei Schülern und Lehrern geführt. Der stellvertretende Verbandsvorsitzende Sven Christoffers kritisierte, dass die Schulen hier alleingelassen würden, weil sie selbst keine verbindlichen Regelungen für eine Maskenpflicht im Unterricht beschließen dürften. „So bleibt es bei freiwilligen Vereinbarungen, die an den allermeisten Schulen eingeführt wurden“, zitierte ihn die Zeitung. Von schulischer Normalität sei man noch weit entfernt. Sonntag, 20. September: 09.25 Uhr: Geht London Montag in den Lockdown? Londons Bürgermeister Sadiq Khan und Prinz Charles. Foto: imago images Geht London bereits am Montag wieder in den Lockdown? Durchaus möglich, wenn es nach Londons Bürgermeister Sadiq Khan geht. Laut dem „Mirror“ dränge Khan auf neue Coronavirus-Beschränkungen. Und das so schnell wie möglich. So hätte London mittlerweile ähnliche Krankheitsherde wie Städte im Nordwesten und Nordosten Englands, die sich bereits wieder im Lockdown befinden. Der Bürgermeister hat sich bereits an die zuständigen Minister gewandt, den Lockdown auch in London einzuführen. Demnach sollen Restaurants und Bars bereits um 22 Uhr schließen. Zudem sollen die Berufstätigen, die von Zuhause aus arbeiten können, auch dazu bewegt werden, dies zu tun. Mit diesen Maßnahmen soll ein noch umfassenderer Lockdown verhindert werden, so der „Mirror“. Samstag, 19. September: 14.10 Uhr: Österreich Bundeskanzler nennt Impfstoff-Datum Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz sprach an diesem Samstag mit CEOs von führenden Pharmakonzernen. Und siehe da. Der Bundeskanzler Österreichs hat gute Nachrichten erhalten. Wie „heute.at“ berichtet, solle schon im ersten Halbjahr 2021 ein Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen sein. Kurz: „Es ist aus heutiger Sicht zu erwarten, dass im ersten Halbjahr 2021 nicht nur ein Impfstoff erforscht, sondern auch zugelassen ist und in Europa auch zur Anwendung kommt.“ 11.30 Uhr: Massiver Anstieg in Gelsenkirchen Hiobsbotschaft für Gelsenkirchen. Die Coronazahlen sind in der Revierstadt massiv angestiegen und nähern sich nun der Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen. Wie das RKI mitteilte, lag die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz am Samstag in Gelsenkirchen bei 44,1. Zum Vergleich: Eine Woche zuvor lag sie noch bei 10,7. Wie der „Focus“ berichtet, kündigte die Stadt Gelsenkirchen „einschneidende Einschränkungen“ an, sollte der Grenzwert überschritten werden. 07.10 Uhr: Lässt sich Corona nicht ausrotten? Diese Warnung eines österreichischen Coronaexperten lässt aufhorchen. So ist sich Franz Allerberger von der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) sicher, dass das Coronavirus fortan zu unserem Leben dazugehören werde und sich nicht vollständig ausrotten lasse. Wie das Portal „heute.at“ „Die Hoffnung, dass wir das Virus mit strengen Maßnahmen ausrotten können, können wir abhaken“, so Allerberger. Im Gegenteil, Corona würde sich, so Allenberger, zu den anderen Winterinfekten dazugesellen. Freitag, 18. September: 18.22 Uhr: Corona: Karneval-Hammer! Jecke Städte einigen sich auf... Hammer-Nachrichten am Freitagabend. Die Karnevalshochburgen Düsseldorf, Köln, Bonn, Aachen haben sich bei einem „Karnevals-Gipfel“ mit der Landesregierung auf „eine weitgehende Reduzierung der Brauchtumsveranstaltungen in diesem Winter“, geeinigt, wie die Stadt Düsseldorf anschließend mitteilte. Das bedeutet. Die Karnevalssession 2020/21 fällt so gut wie aus. Es werden keine großen Umzüge stattfinden können. Auch Karnevalsbälle oder das Feiern auf der Straße werden auf Grund der Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen nicht möglich sein. Lediglich sogenannte „karnevalistische Kulturveranstaltungen“ sollen unter strengen Auflagen stattfinden können. Was genau dahinter steckt, ist allerdings noch nicht bekannt. „Diese Entscheidung kann angesichts der Pandemielage niemanden überraschen. Es ist natürlich enttäuschend für die Vereine und die Jecken, dass der Karneval, wie wir ihn kennen, nicht möglich sein wird. Immerhin haben die Vereine jetzt weitestgehend die Planungssicherheit, die für sie wichtig ist. Es ist für die Zukunft auch gut, dass das Land finanzielle Hilfen für die Karnevalsvereine in Aussicht gestellt hat“, kommentiert Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel. 15.08 Uhr: Corona: Grenzwert überschritten! Dieser deutschen Millionenstadt drohen harte Maßnahmen Schocknachricht für eine deutsche Metropole. Der Grenzwert von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohnern wurde in München überschritten. Das teilte die Stadt München auf Twitter mit. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 50,70. Nun drohen der Landeshauptstadt von Bayern harte Konsequenzen. Für das Überschreiten dieser Grenze sind drastische Maßnahmen wie zum Beispiel das Schließen von Schulen oder KItas vorgesehen. Wie die Stadt nun handelt, ist allerdings noch nicht klar, das berichtet der Merkur. In München wurden für Donnerstag, 17. September, 141 neue Corona-Fälle gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt bislang 10.454 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 8.814 Personen, die bereits genesen sind, sowie 223 Todesfälle. 12.35 Uhr: Steinmeier mit kurioser Ansage Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat seine Arbeitsweise coronabedingt massiv umstellen müssen. Insbesondere seine Reisetätigkeit und das direkte Gespräch mit den Partnern wurden stark eingeschränkt. Zum Abschluss seines zweitägigen Besuches in der norditalienischen Metropole Mailand auf die ständige Maskenpflicht angesprochen, sagte er am Freitag: „Ich würde auch mit Vollintegral-Helm reisen, wenn Reisen damit wieder möglich werden.“ Das direkte Gespräch sei gerade im Fall der Verstimmungen zwischen Deutschland und Italien zu Beginn der Pandemie wichtig gewesen, ließ er während seines zweitägigen Besuchs in Mailand immer wieder erkennen. Italien war von der Pandemie zunächst am stärksten betroffen und hatte sich mehr Unterstützung aus Deutschland und auch aus anderen EU-Ländern erhofft. Erst als Corona-Patienten aus Norditalien nach Deutschland gebracht und dort behandelt wurden, ließen die Verstimmungen etwas nach. Auch das europäische Hilfspaket, das von der Kanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron angeschoben wurde, wurde in Italien positiv aufgenommen. 8.04 Uhr: Virologe Christian Drosten warnt vor Verschärfung der Corona-Lage Mit Blick auf die verschärfte Corona-Lage in manchen anderen europäischen Ländern hat der Virologe Christian Drosten vor einer ähnlichen Entwicklung hierzulande gewarnt. Angesichts der derzeit in Deutschland gemeldeten Neuinfektionen müsse man sich klarmachen, „dass wir, wenn wir die Kurven übereinanderlegen, etwas hinterherhinken hinter Spanien und Frankreich und England“, sagte der Leiter der Charité-Virologie der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Er betonte, „dass wir uns aber auch nicht vormachen sollten, dass sich das bei uns alles ganz anders entwickelt. Wir machen auch jetzt nicht sehr viele Sachen sehr anders“. „Es gibt ein paar Details, die vielleicht bei uns anders sind als in Südeuropa. Unsere Haushalte sind häufig kleiner, wir haben mehr Einpersonenhaushalte“, sagte Drosten. Es gebe weniger Mehr-Generationen-Familien, in denen das Virus über die Altersgrenzen sehr leicht verbreitet werde. „Das sind sicher Unterschiede. Aber ansonsten ist Deutschland nicht viel anders als diese europäischen Nachbarländer. Darum müssen wir da sehr vorsichtig sein und sehr genau beobachten, wie es jetzt weitergeht.“ Die Testhäufigkeit sei in Deutschland zwar extrem groß - aber erst seit dem Beschluss, Reiserückkehrer zu testen, sagte Drosten. „Das ist eine Testhäufigkeit, die wir in Deutschland so nicht mehr lange durchhalten können.“ Die Grund-Testtätigkeit, die man vorher in Deutschland gehabt habe und bald wieder haben werde, sei nicht viel höher als in anderen europäischen Nachbarländern. Der Kern der Infektionsüberwachung sei bei uns nur wenig stärker ausgeprägt als in anderen Ländern. „Darum müssen wir schon die Zahlen ernstnehmen.“ Wie Drosten erklärte, gingen die Fallzahlen in Deutschland über den Sommer zu einem großen Teil auf Rückkehrer aus dem Urlaub zurück, die das Virus nicht unbedingt in großem Maße hierzulande weitergetragen hätten. Diese Infizierten gäben eher Hinweise auf die Corona-Lage im Herkunftsland. „Was wir jetzt im Moment sehen, ist eine Reflexion durchaus wieder von dem, was in Deutschland los ist in Form von Virusfällen.“ Das Robert Koch-Institut (RKI) hatte am Donnerstag von rund 2200 Corona-Neuinfektionen bundesweit berichtet. 6.15 Uhr: Zweiter Lockdown in Israel Die Menschen in Israel müssen sich von Freitag an erneut mit starken Einschränkungen in der Corona-Krise arrangieren. Ein von der Regierung verhängter Lockdown startet am frühen Nachmittag und soll mindestens drei Wochen andauern. Die Maßnahme soll die Zahl der Corona-Fälle in dem Land eindämmen - die täglichen Neuinfektionen waren zuletzt wiederholt auf Rekordwerte gestiegen. Während des Lockdowns sollen Schulen und Kindergärten geschlossen bleiben. Auch Hotels, Einkaufszentren sowie Freizeiteinrichtungen müssen schließen. Restaurants dürfen nur noch außer Haus verkaufen. Lebensmitteleinkäufe und Arztbesuche sind weiter erlaubt. Die Menschen dürfen sich aber nur noch in Ausnahmefällen weiter als 500 Meter von ihrem Zuhause entfernen. Donnerstag, 17. September: 15.44 Uhr: Mehr als 15.000 Reisende ohne Maske erwischt Die Bundespolizei hat innerhalb von fünf Tagen fast 15 000 Reisende an Bahnhöfen oder in Zügen ermahnt, die keinen Mund-Nasen-Schutz gegen das Coronavirus getragen haben. Das jeweilige Gesundheitsamt sei in 221 Fällen informiert worden, um Bußgelder nach den entsprechenden Corona-Regeln der Länder zu verhängen, teilte die Bundespolizei am Donnerstag in Potsdam mit. Der ganz überwiegende Teil der Reisenden habe sich einsichtig gezeigt. Die Bundespolizei ermahnte zwischen dem 12. und dem 16. September genau 14 676 Menschen ohne Gesichtsmaske. Präsident Dieter Romann betonte, dass die Bundespolizei die Länder rund um die Uhr unterstütze. „Denn es geht um die Gesundheit und Sicherheit aller“, sagte er laut Mitteilung. 15.00 Uhr: Heftige Corona-Regeln in England Wegen der stark steigenden Zahl an Corona-Infektionen werden im Nordosten Englands die Kontaktbeschränkungen verschärft. So dürfen sich von Freitag an Menschen verschiedener Haushalte nicht mehr treffen. Bars und Pubs müssen um 22 Uhr (Ortszeit) schließen, wie der britische Gesundheitsminister Matt Hancock am Donnerstag ankündigte. Betroffen davon sind etwa zwei Millionen Menschen unter anderem in Northumberland, Newcastle-upon-Tyne und Sunderland. Hancock erklärte: „Die Schlacht gegen das Coronavirus ist noch nicht vorbei.“ In großen Teilen Großbritanniens schnellen die Infektionszahlen wieder in die Höhe. Vielerorts mangelt es auch an Tests, das tatsächliche Infektionsgeschehen kann daher aktuell kaum abgebildet werden. 11.42 Uhr: Betrug bei Corona-Soforthilfen - Millionen-Schaden aufgedeckt Wegen Betrugs mit Corona-Soforthilfen und anderer Betrügereien gehen deutschlandweit Staatsanwaltschaften und Ermittler in mehr als 10.000 Fällen vor. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Richterzeitung bei den Justizministerien und Staatsanwaltschaften der Länder hervor, über die das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Donnerstag berichtete. Demnach meldeten bis auf Thüringen alle Bundesländer Fälle. Der Umfrage zufolge, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, könnte sich der Schaden auf mehrere Millionen Euro belaufen. Die meisten Fälle registrierten demnach die Behörden in Nordrhein-Westfalen: Mehr als 4300 Verfahren sind dort anhängig. Allein die Staatsanwaltschaft Köln führt rund 900 Verfahren wegen Betrugs, bei denen es um ein Subventionsvolumen von mehr als 9 Millionen Euro geht. Die zweitmeisten Verfahren meldet Berlin, wo in mehr als 2000 Fällen ermittelt wird. Bislang hat die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt bereits 900 Fälle bearbeitet, bei denen sich die Schäden auf insgesamt mehr als 6 Millionen Euro belaufen. Neben mutmaßlich professionellen Betrügern haben offenbar auch Dutzende Arbeitslose, Studenten oder verschuldete Unternehmer unberechtigt Corona-Soforthilfen beantragt - und auch bekommen. Die Soforthilfe war dazu gedacht, in der Corona-Krise die wirtschaftliche Existenz der Firmen und Selbstständigen zu sichern und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen. Kleine Unternehmen und Soloselbstständige konnten den einmaligen Zuschuss von bis zu 15 000 Euro von Anfang April bis Ende Mai beantragen. Bis Ende Juli beliefen sich die Corona-Soforthilfen des Bundes auf 13,4 Milliarden Euro. Die Beträge wurden über die Länder an rund 1,75 Millionen Empfänger ausgezahlt. 8.20 Uhr: Reisewarnung für Holland ausgesprochen Nach Wien wird auch die holländische Hauptstadt Amsterdam als Risikogebiet eingestuft. Für welche Provinzen der Niederlande außerdem eine reisewarnung gilt, erfährst du hier >>> Mittwoch, 16. September: 15.40 Uhr: Nächste NRW-Stadt nähert sich kritischem Schwellenwert Nach der Stadt Solingen ist nun mit Mülheim an der Ruhr eine weitere NRW-Stadt dem Schwellenwert der sogenannten Corona-Bremse nahe gekommen. Am Mittwoch wurden der Stadt zufolge 34,1 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen registriert - das Robert Koch-Institut (RKI) gab sogar einen Wert von 35,7 an. Seit Anfang September gilt in NRW, dass sich ab 35 Fällen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche die betroffenen Kommunen mit dem Landeszentrum Gesundheit und der zuständigen Bezirksregierung über konkrete Gegenmaßnahmen abstimmen müssen. In Mülheim könne man die Infektionswege aber genau nachvollziehen, sagte ein Stadtsprecher am Mittwoch. Ursache sei unter anderem eine Familienfeier, nach der es mehr als 40 Neuinfektionen gegeben habe. „Deswegen werden keine besonderen Einschränkungen vorgenommen.“ In Solingen stieg der Ansteckungswert nach Angaben der Stadt auf 42,9 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Das RKI gab einen Wert von 43,3 an. 11.08 Uhr: Wien soll zum Risikogebiet erklärt werden Wie der österreichische Standard berichtet, soll Wien noch am Mittwochnachmittag als Risikogebiet eingestuft werden. Das habe die Zeitung aus Regierungskreisen in Berlin erfahren. Grund dafür sind die gestiegenen Corona-Infektionen in der österreichischen Hauptstadt. Somit könne die Stadt auf die Liste des Robert-Koch-Institutes aufgenommen werden. „Seit dem 5. September liegen deutlich mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner vor, daher sehen wir uns zum Handeln gezwungen”, hieß es demnach zur Begründung vom Auswärtigen Amt in Deutschland. 10.45 Uhr: Wann sollte ich einen Corona-Test machen? Die Testkapazitäten in Deutschland wurden in den vergangenen Monaten massiv ausgebaut. Mit dem Start der Urlaubssaison wurde zudem zunehmend an Flughäfen getestet. Doch viele Menschen sind sich weiter unsicher: Wann soll ich einen Corona-Test machen, und wann nicht? Eine Antwort auf diese Frage bieten das Bundesministerium für Gesundheit und das Robert-Koch-Institut auf ihren Webseiten. Vom RKI heißt es, dass du bei sämtlichen Atemwegserkrankungen einen Corona-Test machen solltest. Das Bundesministerium für Gesundheit erklärt zudem die Rückkehr aus Risikogebieten als Grund für einen Corona-Test: „Wer einreist und sich in den 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss nach der Testpflichtverordnung des BMG auf Anforderung des zuständigen Gesundheitsamtes oder der sonstigen vom Land bestimmten Stelle entweder ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 nachweisen oder innerhalb von 14 Tagen nach der Einreise einen Test machen.“ In einem Übersichtsblatt der Behörde sind zudem zwei weitere Fälle aufgeführt, in denen du beim Arzt nach einem Corona-Test fragen solltest: bei grippeähnlichen Symptome Kontakt zu einem bestätigten Coronavirus-Fall innerhalb der letzten 14 Tage In allen Fällen solltest du dich zunächst telefonisch bei deinem Hausarzt oder deiner Hausärztin melden. Wichtig: Du solltest auf keinen Fall ohne telefonische Voranmeldung in die Praxen gehen. Ob dann am Ende tatsächlich ein Test bei dir durchgeführt wird, entscheidet am Ende dein Arzt oder deine Ärztin. 08.42 Uhr: Das droht Superspreadern, die sich nicht an die Quarantäne halten Aufatmen in Garmisch-Partenkirchen! Nach der Kneipentour einer 26-jährigen Frau mit dem Corona-Virus durch Garmisch-Partenkirchen sind nur drei von rund 740 Getesteten sind ebenfalls infiziert. „Wir haben alles im Griff“, versprach Landrat Anton Speer (Freie Wähler) am Dienstag bei Bekanntgabe der ersten Ergebnisse. Dennoch müsse man „äußerste Vorsicht“ walten lassen. Bars und Restaurants müssen nach einer Verfügung des Landratsamts weiter schon um 22.00 Uhr schließen. Für Privatveranstaltungen gelten Teilnehmerbeschränkungen. In der „Edelweiss Lodge“ der US-Streitkräfte für Soldaten und deren Familien, wo die Frau beschäftigt ist, haben sich nach neuen Angaben 25 Menschen mit dem Virus infiziert. Das Hotel bleibt zwei Wochen geschlossen. Auch bei den drei anderen Infizierten gibt es eine Verbindung zu der Frau: ein Mitarbeiter einer Bar, in der die 26-Jährige unterwegs war, sowie zwei Gäste eines anderen Pubs, die zur selben Zeit wie die Frau dort waren. In Garmisch-Partenkirchen - unweit der Zugspitze - sorgte eine Superspreaderin für Aufregung. Foto: mia/DER WESTEN Gegen die Frau ermittelt jetzt sogar die Staatsanwaltschaft. Doch wie ist die Rechtslage, wenn Corona-Infizierte sich nicht an Quarantäne halten? Andreas Spickhoff, Rechtswissenschaftler und Professor für Medizinrecht an der Ludwig-Maximilians-Universität München, erklärte gegenüber dem ZDF, dass zunächst wäre da die Strafbarkeit wegen fahrlässiger oder vorsätzlicher Körperverletzung in Betracht käme. Dazu bedürfe es jedoch eines Nachweises, dass die Person tatsächlich andere angesteckt habe. Das sei nicht so einfach. Doch in besonders deutlichen Fällen würde man im Strafrecht auch eine versuchte Körperverletzung oder sogar eine versuchte, vorsätzliche Körperverletzung in Betracht ziehen. 06.02 Uhr: Corona-Chaos in Amateurliga Ein Spieltag rum, fünf Teams mit über 100 Hobby-Kicker in Quarantäne und Unverständnis über das Vorgehen der Gesundheitsämter im Kreis Gelnhausen. >>> Hier die ganze Geschichte. Dienstag, 15. September: 17.32 Uhr: Bundesliga vor Zuschauern! Die Bundesländer haben sich rechtzeitig zum Start der Fußball-Bundesliga auf einheitliche Regeln zur Fan-Rückkehr geeinigt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen der Beratungen der Chefs der Staatskanzleien verständigten sich diese am Dienstag auf einen sechswöchigen Testbetrieb unter Corona-Bedingungen mit Zuschauern. Die Grenze liegt demnach oberhalb einer Zahl von 1000 Zuschauern bei 20 Prozent der jeweiligen Stadion-Kapazität. Zuletzt hatte bereits BVB-Boss Hans-Joachim Watzke den Fans Hoffnung gemacht. Was der Clubchef sagte, liest du hier! 16.36 Uhr: Corona-Impfstoff erst Mitte 2021 Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) geht weiterhin davon aus, dass es erst im kommenden Jahr einen Corona-Impfstoff für große Teile der Bevölkerung geben wird. Absolute Priorität habe die Sicherheit. Ein Impfstoff könne nur zur Anwendung kommen, wenn der Nutzen höher sei als die Risiken, sagte sie am Dienstag in Berlin. „Von dieser Linie werden wir in Deutschland und Europa nicht abweichen.“ Nach wie vor müsse man sich darauf einstellen, dass es erst Mitte nächsten Jahres einen Impfstoff für breite Teile der Bevölkerung geben werde. Neben dem Tübinger Biotechunternehmen Curevac soll die Mainzer Firma Biontech Forschungsgelder in dreistelliger Millionenhöhe für die Corona-Impfstoffentwicklung erhalten, wie Karliczek am Dienstag mitteilte. Davon sollen 252 Millionen Euro an Curevac gehen. Das war bereits Anfang September bekanntgeworden. Daneben soll Biontech 375 Millionen erhalten. Mit beiden Unternehmen seien die Verhandlungen über die Förderung nun abgeschlossen, sagte Karliczek. 8.21 Uhr: Corona-Pandemie erhöht Risiko für Geflüchtete Mangelhafte Hygienebedingungen und Infektionsschutzmaßnahmen in überfüllten Geflüchtetencamps, Grenzschließungen, die Beeinträchtigung von Hilfs- und Selbstversorgungsstrukturen: Die Corona-Pandemie verschärft die ohnehin prekären Verhältnisse, in denen viele der derzeit fast 80 Millionen Geflüchteten und Vertriebenen weltweit leben. Im Fall eines extremen Naturereignisses sind sie daher besonders verwundbar. Folglich besteht ein erhöhtes Risiko, dass ein solches Ereignis zur humanitären Katastrophe wird. Die besondere Verwundbarkeit von Geflüchteten und Migrierenden ist ein zentrales Ergebnis des WeltRisikoBericht 2020 mit dem Fokus „Flucht und Migration“. Der Bericht wird von Bündnis Entwicklung Hilft und dem Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum (IFHV) veröffentlicht. „Die Lebensbedingungen von Geflüchteten und Vertriebenen müssen dringend verbessert werden, um zu verhindern, dass die Corona-Pandemie zu weiteren Krisen oder gar Katastrophen führt“, sagt Peter Mucke, Projektleiter WeltRisikoBericht und Geschäftsführer von Bündnis Entwicklung Hilft. „Schon jetzt ist die Corona-Pandemie für viele Menschen eine Krise in der Krise. Umso wichtiger ist eine gute Katastrophenvorsorge.“ Der WeltRisikoBericht enthält als zentrales Element den WeltRisikoIndex 2020, der für 181 Länder das Risiko angibt, dass dort ein extremes Naturereignis zu einer Katastrophe führt. Seit 2018 wird der Index vom IFHV berechnet. Die drei Länder mit dem höchsten Katastrophenrisiko sind die tropischen Inselstaaten Vanuatu, Tonga und Dominica. Deutschland beispielsweise liegt mit einem Katastrophenrisiko auf Rang 162. Montag, 14. September 15.28 Uhr: Virologe Streeck will neue Corona-Strategie gehen Der Virologe Hendrik Streeck regt eine Debatte über Umfang und Dauer der staatlichen Beschränkungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie an. „Ich plädiere für einen Strategiewechsel“, sagte der Direktor des Institutes für Virologie und HIV-Forschung an der Universität Bonn der „Welt am Sonntag“. „Wir dürfen uns bei der Bewertung der Situation nicht allein auf die reinen Infektionszahlen beschränken“, sagte er. Zwar steige die Zahl der positiv getesteten Menschen in Deutschland und Europa signifikant an. „Gleichzeitig sehen wir aber kaum einen Anstieg der Todeszahlen.“ Hendrik Streeck, Direktor des Institut für Virologie an der Uniklinik Bonn, wagt eine Kehrtwende in der Corona-Stratagie. Foto: dpa Der Wissenschaftler ergänzte, gesellschaftlich betrachtet seien Infektionen mit keinen Symptomen nicht zwangsweise schlimm. „Je mehr Menschen sich infizieren und keine Symptome entwickeln, umso mehr sind - zumindest für eine kurzen Zeitraum - immun. Sie können zum pandemischen Geschehen nicht mehr beitragen.“ Streeck sagte, man könne „das Leben ja nicht pausieren lassen“. Er verwies auf die Bedeutung von Antigen-Schnelltests, mit denen es möglich sei, eine Infektion innerhalb von wenigen Minuten festzustellen. Solche Tests seien nur Momentaufnahmen, genügten aber, wenn Pflegepersonal in Heimen und Kliniken regelmäßig getestet würde, sagte Streeck. Perspektivisch könnten auch Besucher auf diese Weise getestet werden. „Man mag sich eine Security-Schleuse am Eingang des Pflegeheims vorstellen. Es wird getestet, und ein Ergebnis liegt innerhalb von zehn bis fünfzehn Minuten vor. Menschen würden so nicht weggesperrt, aber viel besser geschützt.“ 10.41 Uhr: WHO warnt: „Es wird härter werden“ Die Weltgesundheitsorganisation WHO rechnet mit einer Zunahme der täglichen Corona-Todesfälle in Europa im Oktober und November. „Es wird härter werden“, sagte der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge, der Nachrichtenagentur AFP am Montag. Derzeit steigt die Zahl der Neuinfektionen mit dem Virus in Europa an, die Zahl der täglichen Todesfälle ist hingegen bisher relativ stabil geblieben. Die Welt wolle derzeit solche schlechten Nachrichten nicht hören, „und ich verstehe das“, sagte Kluge. Doch im Oktober und November „werden wir einen Anstieg der Sterblichkeit beobachten“. Der in Kopenhagen ansässige WHO-Funktionär warnte davor, zu große Erwartungen in Impfstoffen zu setzen. „Ich höre die ganze Zeit: “Der Impfstoff wird das Ende der Pandemie sein'. Natürlich nicht!„, sagte der Belgier. Bisher sei unklar, ob ein Impfstoff allen Bevölkerungsgruppen helfen könne. Es gebe Anzeichen dafür, dass ein Impfstoff einigen Gruppen helfen könne, anderen wiederum nicht. „Wenn wir dann auch noch verschiedene Impfstoffe bestellen müssen, was für ein logistischer Alptraum!“, sagte Kluge. 8.30 Uhr: WHO vermeldet traurigen Rekordwert an Corona-Infektionen Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat erneut einen Rekord an neu gemeldeten Corona-Fällen innerhalb eines Tages registriert. Weltweit wurden zuletzt 307.930 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet, wie aus am Sonntag veröffentlichten WHO-Daten hervorgeht. Das sind rund 1000 Fälle mehr als beim jüngsten Höchststand vor einer Woche. Sonntag, 13. September 10.25 Uhr: Grobe Panne auf Mallorca - Corona-Zahlen tagelang falsch angegeben Wegen einer fehlerhaften Übertragung von Corona-Daten der Balearen an das spanische Gesundheitsministerium in Madrid sind die Infektionszahlen einem Pressebericht zufolge tagelang zu niedrig ausgewiesen worden. So wurde die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner für die vergangenen sieben Tage aufgrund der Übertragungsfehler mit deutlich unter 50 angegeben, obwohl sie tatsächlich wesentlich höher lag, wie die „Mallorca Zeitung“ am Samstag unter Berufung auf Eugenia Carandell, Direktorin im balearischen Gesundheitsministerium, berichtete. Nach den Daten der lokalen Gesundheitsbehörde ergebe sich eine Zahl von 120 bis 170 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Für ganz Spanien wird der Wert derzeit mit etwa 113 angegeben. Die Grenze von 50 ist ein entscheidendes Kriterium für die Bundesregierung , eine Region oder ein Land als Risikogebiet einzustufen oder die Einschätzung auch wieder aufzuheben. Die Balearen mit der beliebten Urlauberinsel Mallorca sind seit Mitte August Risikogebiet und das Auswärtige Amt warnt vor Reisen dorthin wie auch in den Rest Spaniens. Am Vortag war die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen in ganz Spanien auf einen neuen Rekordwert von 12 183 geklettert. Es sei der höchste Anstieg binnen eines Tages seit Beginn der Pandemie, schrieb die Zeitung „El País“. Das Gesundheitsministerium in Madrid teilte mit, es handele sich um 4708 positive Testergebnisse der vergangenen 24 Stunden sowie nachgemeldete Fälle. 07.29 Uhr: DAS darfst du bei der Kommunalwahl in NRW auf keinen Fall vergessen Gleich geht es los: Du darfst ab 8 Uhr dein Kreuzchen bei der Kommunalwahl NRW machen. Doch dabei gibt es ein paar Änderungen wegen Corona. Wie immer musst du an deinen Personalausweis denken. Doch wegen der Pandemie gilt auch die Maskenpflicht im Wahllokal. Außerdem musst du - um das Infektionsrisiko zu senken - diesmal deinen eigenen Stift mitbringen, um deine Kreuzchen zu machen. Alles zur Kommunalwahl in NRW in unserem Ticker >>> Samstag, 12. September 14.54 Uhr: 260.000 neue Infektionen nach Mega-Event Die USA geben in der Corona-Krise ein besonders schlechtes Bild ab. Die nächste Horror-Story erreicht uns aus dem Bundesstaat South Dakota. Dort fand in der zweiten August-Woche die "Sturgis Motorcycle Rally" statt. Das riesige Motorrad-Event zog fast eine halbe Million Biker aus den ganzen USA an. Foto: imago images/ZUMA Wire Weil dort große Menschenmassen dicht aneinander gedrängt mehrere Tage ohne Masken ausgelassen feierten, gilt das Biker-Treffen als Superspreader-Event. Wissenschaftler des Center für Health Economics & Policy Studies der Universität San Diego haben nun ausgerechnet, dass die "Sturgis Motorcycle Rally" für insgesamt etwa 260.000 Infektionen verantwortlich sein soll. Den Schaden beziffern die Forscher auf 12 Milliarden Dollar (10,13 Milliarden Euro). 07.32 Uhr: Junge Amerikanerin löst Infektionswelle in Garmisch-Partenkirchen aus Obwohl eine US-Amerikanerin mit dem Coronavirus infiziert war zog sie in der vergangenen Woche durch Lokale und Bars im bayrischen Ort Garmisch-Partenkirchen. Damit hat die 26-Jährige nun eine starke Infektionswelle in dem Ort ausgelöst. Von diesem unglaublichen Fall berichtet die „Bild“. Allein am Freitag seien 33 Menschen positiv getestet worden. Der überwiegende Teil gehe auf die junge Frau zurück, erklärte Landkreis-Sprecher Stephan Scharf gegenüber der Zeitung. Allein in dem Hotel, in dem die Amerikanerin untergebracht war, steckte sie laut Scharf 23 andere Menschen an. Außerdem zog die Frau auf jeden Fall am Dienstagabend durch Lokale und Bars im bekannten Urlaubsort. Nicht auszuschließen sei, dass sie auch Montag und Mittwoch unterwegs gewesen sei. Am Freitag zog der Kreis erste Konsequenzen. „Wir müssen das Nachtleben herunterfahren“, erklärte Sprecher Scharf gegenüber „Bild“. Ab Samstag gilt in der Gemeinde Garmisch-Partenkirchen vorerst für eine Woche: Alle Gaststätten müssen um 22 Uhr schließen. Maximal fünf Gäste dürfen an einem Tisch sitzen. Im öffentlichen Raum dürfen sich nur noch höchstens fünf Personen treffen. Zu privaten Feiern dürfen drinnen höchstens 50 Menschen kommen, draußen 100. Der Ort Garmisch-Partenkirchen wird den Besuch dieser Amerikanerin so schnell nicht vergessen. Alle älteren Nachrichten zum Coronavirus kannst du hier nachlesen >>>> (Redaktion mit dpa) Fußball, Corona und Zuschauer - die "flexiblen" Beschränkungen | BR24 Immer, wenn die Fernsehkamera beim 8:0-Sieg des FC Bayern gegen Schalke 04 zum Bundesligaauftakt die Tribüne zeigte, entwickelte sich ein kleiner Shitstorm in den sozialen Netzwerken. Sowohl die Verantwortlichen des FC Bayern wie auch die der Gäste saßen dort ungeniert im Zehn-Personen-Pulk ohne Mund-Nase-Maske. Vorstand Oliver Kahn versuchte nach der Partie im ZDF-Interview etwas Klarheit in die Situation zu bringen. "Nein, es gab keine Vorgaben, weil wir uns da an die bayerische Verordnung gehalten haben, die genau das erlaubt", erklärte Kahn. Was er damit vermutlich meinte: In der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist unter "§2 Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum" zu lesen, dass der "gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum" unter anderem "in Gruppen von bis zu 10 Personen" gestattet ist. Eigentlich keine Ausnahme auf der Tribüne möglich Unter "§9 Sport" wird zudem festgelegt, dass das Ablegen der obligatorischen Mund-Nasen-Bedeckung, also der Maske, am Platz möglich ist. Nur: Die bayerische Verordnung fordert unverändert "wo immer möglich", den "Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 Metern einzuhalten." Ob sich die Bayern-Entourage auf eine der Ausnahmeregelung stützt, etwa, dass das Masketragen "aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist"? Oder die Ehrentribüne der Allianz Arena gar mit einer Gastwirtschaft gleichsetzt, wo zehn Personen ohne Maske am Tisch sitzen dürfen? Die Bosse hätten sich jedenfalls viel Hohn und Spott im Netz ersparen können, wenn sie die unnötige Rudelbildung auf der Tribüne vermieden hätten..


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