40 Gartentisch Rund 90 Cm

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Westfalia James Cook HD (2020) im Test Vor über 40 Jahren brach der Westfalia James Cook erstmals zu seiner Abenteuerreise auf, allerdings auf dem Land- statt auf dem Seeweg – im Gegensatz zu seinem historischen Vorbild vor rund 250 Jahren. Basis war der Mercedes T1-Transporter, der sich mehr durch Robustheit als durch Komfort und Vorwärtsdrang auszeichnete. Doch man kam damit überall hin und mancher sogar bis ans Ende der Welt. Für die neueste Generation nahm sich Campingbuserfinder Westfalia zunächst eine schöpferische Pause, um dann 2019 auf dem gerade neu aufgelegten Mercedes Sprinter die spektakuläre vierte James-Cook-Generation zu präsentieren. Slide-out: Designer am Werk Und "spektakulär" ist nicht zu hoch gegriffen, denn mit dem Heck-Slide-out gelingt dem neuen Modell fast so etwas wie die Quadratur des Kreises: ein komfortables Doppellängsbett in einem knapp sechs Meter langen Kastenwagen, ohne dass es anderswo zwickt und zwackt. Das funktioniert nur, weil sich die Karosserie auf Knopfdruck mal eben um 84 Zentimeter verlängern lässt. Gleich einer Schublade schiebt sich der GfK-PU-GfK-Kasten aus dem Heck. Noch das Brett mit Matratze vorziehen, das zweite Matratzenstück umlegen, fertig ist ein 2,04 mal 1,40 Meter großes Doppelbett, das bequem via Ausklappstufe geentert wird. Legt man seitlich noch zwei kleine Polster ein, wächst die maximale Breite gar auf 1,79 Meter. Ingolf Pompe Das Prachtstück des James Cook ist sein Doppelbett im Heck-Slide-out. Es ist groß, bequem gefedert und rundum gut ausgestattet – inklusive Aussicht. Das Froli-Bettsystem mit 70 Millimeter dicker Matratze auf Tellerfedern bürgt für hohen Schlafkomfort. Zwei Lesespots, zwei Doppel-USB-Buchsen und zwei offene Ablagen für Smartphones neben den Hängeschränken komplettieren die Ausstattung am Kopfende. Das Beste ist aber das öffenbare Fenster, durch das man den neuen Morgen begrüßen kann. Also, alles perfekt mit dem Slide-out-Bett? Nicht ganz. Zumindest beim getesteten Vorserienwagen kann man rechts und links an der Slide-out-Führung durch kleine Spalten ins Freie schauen. Da schließt das Dichtungssystem noch nicht perfekt ab. Nach dem Einfahren des Erkers bei Regen bildete sich auch eine kleine Pfütze im Heckstauraum darunter. Drei Dachvarianten verfügbar Deutlich konventioneller ist das Dachbett ausgeführt – den neuen Westfalia James Cook gibt es übrigens in drei Dachvarianten (siehe unten). Wie von anderen Ausbauten der Marke bekannt, müssen nur die senkrecht gestellten Bettteile umgelegt werden. Dann entsteht ein über zwei Meter langes und 1,09 bis 1,19 Meter breites Doppelbett. Praktisch: Am Tag kann das Bettzeug in der Dachspitze bleiben – auch im Slide-out-Bett. Zum Aufstieg noch die zweiteilige Leiter zusammenstecken, einhaken und rauf ins Dachbett. Auch wenn Liegelänge, Kopffreiheit und Ausstattung mit Dachfenster, Ablagen und USB-Buchsen für Erwachsene geeignet scheinen, wird die Mansarde doch eher das Reich des Nachwuchses sein. Denn die Matratze ist dünn (3–4 cm), und die Querstege des Tellerfederrosts drücken unangenehm durch. Eher was für leichtgewichtige Kids. Ingolf Pompe Die Sitzgruppe ist großzügig geschnitten, um auch mit vier Personen reisen zu können. Die stattliche Innenhöhe weitet den Raum. Schwach: die Beleuchtung. Zumal Mama und Papa die Sitzgruppe darunter ohne Einschränkungen parallel nutzen können. Die konturierte Bank, die auch mit Isofix-Ösen ausgestattet ist, lässt sich zudem verstellen und die Lehne in bequeme Schräglage bringen. Obwohl der Tisch leicht und filigran erscheint, steht er recht stabil und ist groß genug für die Verköstigung von vier Personen. Weniger durchdacht, weil sehr umständlich, ist seine Aufbewahrung in der Schiebetürverkleidung unterwegs. Design über Funktionalität Denn dabei stört der Küchenblock. An ihm wird besonders deutlich, dass hier Designer am Werk waren. Ganz in seidenglänzendem Weiß und Schwarz gehalten, ohne sichtbare Griffe und Schlösser, mit elegant gerundeten Kanten und wellenförmiger Frontpartie macht er echt was her. Doch die Form soll stets die Funktion unterstützen – das gelingt nicht in jedem Punkt. Da die Kocher-Spüle-Kombination fast die ganze Arbeitsplatte einnimmt, bleibt praktisch nur die geteilte Glasabdeckung als Arbeitsfläche, denn eine klappbare Verlängerungsplatte am Einstieg ist offenbar dem Design zum Opfer gefallen. Auch die drei großen Küchenschubladen ernten nicht nur Zustimmung. Über zwei Knöpfe werden sie elektrisch ver- und entriegelt, und die Schubladen selbst öffnen und schließen per sanftem Druck – beides klappt nicht immer auf Anhieb. Als räumliche Trennung ragt der 90-Liter-Kompressorkühlschrank halbhoch zwischen Küchenzeile und Heckbett empor. Der Deckel dient als praktische Ablage, die von beiden Seiten zugänglich ist. Das gilt auch für den Kühlschrank selbst mit Doppelanschlagstür. Ingolf Pompe Das Hochdach ermöglicht zusätzliche, geräumige Staufächer über Bad und Küche. Der Zugriff erfordert aber Gelenkigkeit und Körpergröße. Stauraum für die Küchenutensilien findet sich auch in einem Fach unter dem Kühlschrank und einem Hängeschrank obendrüber. Wem das nicht reicht, der kann zudem den Regalschrank vis-à-vis mit drei Fächern nutzen. Zusammen mit dem Kleiderschrank ist er in die Außenwand des Sanitärraums integriert. Auch seine Tür öffnet per sanftem Druck und damit beim Kochen häufig ungewollt mit dem Po. Etwas Besonderes hat sich Westfalia für die Badtür ausgedacht: Sie ist nicht nur gebogen, sondern besteht aus einem halbtransparenten Wabenmaterial, das Licht durchscheinen lässt, aber keinen Einblick gewährt. Der Bewegungsraum im Bad ist für Kastenwagenverhältnisse gut. Die Auskleidung besteht aus wasserfesten Materialien, die Ecken sind verfugt, deshalb wird auf eine Duschabtrennung verzichtet. Nach dem Duschen muss darum zumindest der große Spiegel trockengerieben werden. Das Waschbecken ist eher klein. Abstellfläche gibt es keine, dafür drei relativ große Ablagenischen in der Wandverkleidung neben der Toilette. Weiterer Stauraum findet sich in einem Hänge- und einem Unterschrank. Gleich vier Lampen erhellen das Bad. Drei davon werden über zwei Sensortasten an der Küche geschaltet und sind nicht nur dimmbar, sondern lassen sich auch zwischen warm- und kaltweißem Licht wechseln. Mit der dritten Sensortaste – alle drei gehören zum optionalen Ambientelichtpaket – kann eine LED-Leiste angeknipst werden, die elegant in die Fensterrahmenblende an der Sitzgruppe integriert ist. Insgesamt bleibt es hier aber viel zu dunkel, da es sonst keine Lampen für diesen Bereich gibt. Komfortable Bedienung der Bordtechnik Ansonsten zählt die Bordtechnik zu den Pluspunkten des James Cook. So gibt es etwa drei Dreifachsteckdosen mit 12, 230 Volt und Doppel-USB-Buchsen an der Sitzgruppe, an der Küche und in einem kleinen Fach im Schiebetürausschnitt – praktisch, wenn man draußen sitzt. Mit 100 Liter Frisch- und 78 Liter Abwasser können sich auch die Tanks sehen lassen, zumal letzterer mit einem komfortablen elektrischen Ablassventil ausgestattet ist. Frostgeschützt ist er allerdings nur, wenn man das Winterpaket mitbestellt, das sinnvolle Extras zusammenfasst, bis hin zur für Campingbusse nahezu einzigartigen Fußbodenheizung. Dieses Westfalia-exklusive Warmwasser-Heizsystem basiert auf einer unterflur installierten Eberspächer-Dieselheizung mit separatem Boiler und ist ein echtes Schmankerl für Wintercamper. Ingolf Pompe Modernes Touchscreen-Kontrollbord mit zahlreichen Funktionen – nicht immer ganz logisches Menü. Geregelt und programmiert wird sie über das moderne Touchscreen-Kontrollbord, das die brandneue Mercedes-MBAC-Technik nutzt und vielfältige Möglichkeiten bietet. Ein echter Fortschritt, auch wenn im Menü noch nicht alles ganz logisch eingerichtet ist. Einrichten muss man sich auch mit dem Stauraumangebot. Hängeschränke gibt es nur zwei kleine im Heck. Um so wichtiger sind die drei großen Oberschränke im Hochdach, die aber nur per Kletterpartie erreichbar sind. Unter dem Slide-out gibt es noch einen, eher kleinen Heckstauraum. Von außen muss man sich zum Beladen tief bücken. Am besten kauft man die Campingmöbel passend zum Platzangebot. Für den Fahrradtransport hat Westfalia inzwischen eine Lösung parat. Einen Träger für zwei Bikes, der am Karosserierahmen angeschraubt wird. Er lässt sich zur Seite schwenken, etwa um den Slide-out auszufahren. Haushalten muss man auch mit der Zuladung. Zumindest als Vier-Personen-Mobil ist die 4,1-Tonnen-Auflastung unerlässlich. Dann muss der Vorwärtsdrang des optionalen 190-PS-Motors aber bei Tempo 100 gebremst werden. Den Fahrkomfort macht der Sechszylinder mit der Siebengang-Automatik perfekt. Zusammen 7.370 Euro und 130 Kilo extra schlagen allerdings heftig ins Kontor. Der neue James Cook ist eben die Luxusyacht der Landstraße. Modellvarianten: Drei verschiedene Dachformen Ingolf Pompe Interessanter Kompromiss: James Cook AD – fast so flach wie das Serienhochdach und doch mit vier Schlafplätzen. Ganz variabel zeigt sich das Westfalia-Topmodell in puncto Dachausführung. Wer stets zu zweit unterwegs ist und nicht mehr als das Slide-out-Bett braucht, wählt den James Cook Classic mit Original-Blechhochdach. So lassen sich ein paar tausend Euro sparen, konkret beginnt die Preisliste hier mit 143-PS-Basismotor bei 74.900 Euro. Für den gelegentlichen Vier-Personen-Einsatz im Sommerhalbjahr steht der James Cook AD – wie Aufstelldach – parat. Das Dachbett misst bei dieser Ausführung (ab 79.900 Euro) 2,10 mal 1,15 Meter. Auf die Dachstauschränke des HD-Modells und das Panorama-Dachfenster muss man beim AD zwar verzichten, dafür bleibt die Gesamthöhe aber auch gut unter drei Meter. Allradantrieb gibt es für alle drei Varianten optional. Westfalia James Cook HD (2020) 9015797 Der Westfalia James Cook HD im Grundriss. Gurte/Schlafplätze: 4/4Zul. Gesamtgewicht: 3500 kgLänge/Breite/Höhe: 5,93/2,05/3,38 mGrundpreis: ab 81.900 EuroTestwagenpreis: 108.290 Euro Das fiel uns auf  Hochwertige Matratzen und Tellerfederrost garantieren den Schlafkomfort im Heck-Slide-out-Bett. Funktionale Sitzbank mit Isofix-Ösen und neigungsverstellbarer Rücklehne – bequem zum Relaxen. Platzsparend neben dem Dieseltank: der Abwassertank mit Elektroablass und die Kraftstoffheizung.  Modernes Touchscreen-Kontrollbord mit zahlreichen Funktionen – nicht immer ganz logisches Menü. Den Slide-out abzudichten ist keine triviale Aufgabe, beim Testwagen bleiben offene Spalte. Kein Vergnügen: den Tisch aus der Schiebetürverkleidung zu fummeln. Der Küchenblock stört dabei. Fazit Der Kauf eines James Cook will reiflich überlegt sein – nicht nur aus finanziellen Gründen. Das Heck-Slide-out-Bett kann zwar echt begeistern, bringt aber auch Nachteile in Sachen Transport von Sperrigem mit sich. Mit seinen drei Dachvarianten kann er Paare wie Familien ansprechen. Letztere kommen mit 3,5 Tonnen aber nicht zurecht. Und an mancher Ausführung im Detail sollte man noch mal feilen. Technische Daten Westfalia James Cook Grundpreis 81.900,00 € Aufbau CamperVan Maße 594 x 205 x 338 mm Leistung 106 kW / 143 PS Motor 316 CDI 2,2L Sitze mit Gurt 4 bis 4 Schlafplätze 4 bis 4 Alle technischen Daten anzeigen Shopping-Event: Amazon September-Angebote: Das sind die besten Deals heute © Getty Images/martin-dm Vom 07.09. - 15.09.2020 wirbt Amazon mit attraktiven September-Angeboten Am 7. September startete Amazon die nächste Schnäppchenjagd: Alle Kundinnen und Kunden des Onlinehändlers haben bis zum 15. September die Möglichkeit, zwischen attraktiven Angeboten aus unterschiedlichen Kategorien zu wählen. Getreu dem Motto "Nach dem Deal ist vor dem Deal" startete Amazon eine weitere Rabattaktion: Seit dem 7. September haben Sie neun Tage lang Zeit, das eine oder andere Schnäppchen rund um Elektronik und Haushalt, Garten und Mode zu ergattern. 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Erfahren Sie mehr: Gut gemeint: Amazon-Bote versteckt Paket – das Ergebnis wird zur Lachnummer im Netz Meetings: Jeff Bezos' Zwei-Pizza-Regel ist eines von Amazons Erfolgsgeheimnissen Comedy: Lustige Serien: Bei diesen Komödien bleibt kein Auge trocken Aus der Gaustadter Leser­post: “Kopf an? Motor aus?” Bam­berg-Gaustadt, 3. Sep­tem­ber 2020 Sehr geehr­te Damen und Her­ren! Scha­de, daß mehr von Glau­be und Hoff­nung als von Wis­sen und Kennt­nis zu lesen ist - ich bezie­he mich auf den Haupt­ar­ti­kel auf Sei­te 1 des städ­ti­schen Lokal­teils in der Bam­ber­ger Aus­ga­be des Frän­ki­schen Tags vom 1. Sep­tem­ber wie auch auf die dort abge­druck­ten Stel­lung­nah­men der bei­den Poli­ti­ker (www​.infran​ken​.de/​l​k​/​b​a​m​b​e​r​g​/​r​e​g​e​n​s​b​u​r​g​e​r​-​r​i​n​g​-​r​e​f​o​r​m​i​e​r​t​-​k​o​n​t​r​o​v​e​r​s​e​-​u​e​b​e​r​-​e​n​g​s​t​e​l​l​e​-​a​r​t​-​5​0​6​2​172). Der Rei­he nach: Zu wenig Raum Was ist schwer dar­an fest­zu­stel­len, daß die unmo­to­ri­sier­ten Ver­kehrs­teil­neh­mer (nicht nur die Rad­fah­rer) auf der Nord­tan­gen­te (nicht nur auf dem Abschnitt, der Regens­bur­ger Ring heißt) deut­lich zu wenig Raum haben? Die in ein­schlä­gi­gen Regel­wer­ken fest­ge­hal­te­nen Quer­schnit­te für Rad­ver­kehrs­an­la­gen und Geh­stei­ge wer­den nahe­zu durch­ge­hend und meist deut­lich unter­schrit­ten. Herrn Bee­ses Ver­weis auf den Bau der Stra­ße vor rund drei­ßig Jah­ren ver­fängt nur teil­wei­se. Seit Okto­ber 1997 ist die Rad­weg­be­nut­zungs­pflicht als gene­rel­le Vor­schrift aus der Stra­ßen­ver­kehrs-Ord­nung gestri­chen. Sie darf nur in begrün­de­ten Aus­nah­me­fäl­len, näm­lich zur Abwen­dung einer nach sorg­fäl­ti­ger Prü­fung nach­ge­wie­se­nen, durch die Ört­lich­keit beding­ten, das nor­ma­le Maß erheb­lich über­stei­gen­den Gefah­ren­la­ge ange­ord­net wer­den, wenn kei­ne mil­de­re Maß­nah­me als das Fahr­bahn­ver­bot für Rad­ler mög­lich ist und der Rad­weg vor­ge­ge­be­nen Qua­li­täts­an­for­de­run­gen genügt und aus­rei­chen­der Raum für Fuß­gän­ger (unge­hin­der­ter Begeg­nungs­ver­kehr auch mit Kin­der­wa­gen oder Roll­stuhl) ver­bleibt. Die Behör­den hat­ten ein Jahr Zeit, die von ihnen ver­ant­wor­te­ten Rad­we­ge zu über­prü­fen und unzu­läs­si­ge Benut­zungs­pflich­ten auf­zu­he­ben. Die wenig­sten sind dieser Oblie­gen­heit nach­ge­kom­men. Ein­schub: Lei­der wur­de das Erfor­der­nis, dem­nach die Benut­zungs­pflicht der Gefah­ren­ab­wehr die­nen muß, für Außer­orts­rad­we­ge sowie inner­ört­li­che Rad­fahr­strei­fen inzwi­schen wie­der ein­kas­siert (StVO, §47, Abs. 9). Die Auto­lob­by hat sich durch­ge­setzt, die Sicher­heit der Rad­ler wird trotz ande­rer, ent­ge­gen­ste­hen­der Vor­schrif­ten (All­ge­mei­ne Ver­wal­tungs­vor­schrift zur Stra­ßen­ver­kehrs-Ord­nung – VwV-StVO: „Die Flüs­sig­keit des Ver­kehrs ist mit den zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­teln zu erhal­ten. Dabei geht die Ver­kehrs­si­cher­heit aller Ver­kehrs­teil­neh­mer der Flüs­sig­keit des Ver­kehrs vor.“) nach­ran­gig gewich­tet. Links­sei­ti­ger Rad­ver­kehr gilt als beson­ders gefähr­lich und soll daher ins­be­son­de­re inner­orts grund­sätz­lich nicht ange­ord­net wer­den (VwV-StVO). Zudem darf ein Zwei­rich­tungs­rad­weg einen Min­dest­quer­schnitt von 2 m unter kei­nen Umstän­den unter­schrei­ten (ebd.; Regel­maß gemäß Emp­feh­lun­gen für Rad­ver­kehrs­an­la­gen ERA 2010: 3,0 m). Aus­nah­men sind selbst für kür­ze­ste Eng­stel­len nicht zuläs­sig. Dies wird am Regens­bur­ger Ring (Frie­dens­brücke ein­schließ­lich Brücken­ram­pen) und wur­de vor der erst kürz­lich erfolg­ten Auf­he­bung der links­sei­ti­gen Benut­zungs­pflicht auf dem übri­gen Regens­bur­ger Ring mehr­fach sowie auf der Maga­zin­stra­ße durch­ge­hend miß­ach­tet. Die Bam­ber­ger Ver­kehrs­be­hör­den hät­ten die Rad­weg­be­nut­zungs­pflich­ten (nicht nur) ent­lang der Nord­tan­gen­te spä­te­stens ab Okto­ber 1998 auf­he­ben müs­sen. Fahr­bahn­radeln Wei­ter­hin ist anzu­mer­ken, daß mit­nich­ten alle, wel­che trotz ange­ord­ne­ter Rad­weg­be­nut­zungs­pflicht auf der Fahr­bahn radeln, dies uner­laub­ter­wei­se tun. Von Gaustadt her kann der Rad­weg gar nicht ange­fah­ren, in Gegen­rich­tung nicht fah­rend ver­las­sen wer­den. Der 15 cm hohe Bord­stein ver­hin­dert dies. Eine Vor­schrift, für das Errei­chen oder Ver­las­sen des Rad­wegs abstei­gen oder Umwe­ge in Kauf neh­men zu müs­sen, exi­stiert nicht. Mit Anhän­ger, bela­de­nem Gepäck­trä­ger oder gar Kind im Kin­der­sitz wäre ein sol­ches Manö­ver zudem umständ­lich, gefähr­lich und teils unmög­lich. Unbe­nutz­ba­re Rad­we­ge aber müs­sen nicht benutzt wer­den (Ver­wal­tungs­ver­fah­rens­ge­setz). Bei Fahr­rä­dern beson­de­rer Bau­art, z. B. mehr­spu­rig oder mit Anhän­ger, soll laut Ver­wal­tungs­vor­schrift aus­drück­lich auf die Durch­set­zung der Rad­weg­be­nut­zungs­pflicht ver­zich­tet wer­den, wenn bei­spiels­wei­se Quer­schnitt oder Kur­ven­ra­di­en die siche­re Befahrbar­keit nicht gewähr­lei­sten. Sicher­heit dank Neu­ge­stal­tung? Schon im Zuge der Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung waren die an der Nord­tan­gen­te vor­ge­se­he­nen Maß­nah­men als unzu­rei­chend bzw. kon­tra­pro­duk­tiv kri­ti­siert wor­den. Nach Fer­tig­stel­lung der Maga­zin­stra­ße (lei­der nicht frü­her) hat­te auch der All­ge­mei­ne Deut­sche Fahr­rad-Club (ADFC) sei­nem Miß­fal­len öffent­lich Aus­druck ver­lie­hen. Der bau­li­che Rad­weg in Fahrt­rich­tung Sie­chen­stra­ße zwingt an der Bus­hal­te­stel­le zwei­mal zum Que­ren des Fuß­wegs. Die Ein­mün­dung der Gas­fa­brik­stra­ße sowie die Sie­chen­kreu­zung ber­gen nach wie vor hohe Unfall­ri­si­ken durch acht­los abbie­gen­de Kraft­fah­rer. Die­ser Unfall­typ war einer der ent­schei­den­den Grün­de, die vor nun­mehr über 20 Jah­ren zur Auf­he­bung der all­ge­mei­nen Rad­weg­be­nut­zungs­pflicht geführt hat­ten. Das Regel­maß für bau­li­che Rad­we­ge im Ein­rich­tungs­ver­kehr sieht eine Brei­te von 2,00 m vor. Die­ses wird trotz teil­wei­sen Neu­baus an kei­ner Stel­le auch nur annä­hernd erreicht, im Bereich der Bus­hal­te­stel­le kaum zur Hälf­te. Das Regel­maß für Geh­stei­ge an ange­bau­ten Inner­orts­stra­ßen beträgt seit 2013, abhän­gig von angren­zen­der Nut­zung und Stär­ke des fuß­läu­fi­gen Ver­kehrs, min­de­stens 2,50 m (Richt­li­ni­en für die Anla­ge von Stadt­stra­ßen – RASt06). An unver­meid­ba­ren kur­zen Eng­stel­len ist die Ver­rin­ge­rung auf 2,20 m zuläs­sig (bis 2013: 1,80 m / 1,50 m). Bleibt weni­ger Raum wie auf einem beträcht­li­chen Teil der Maga­zin­stra­ße, dür­fen weder benut­zungs­pflich­ti­ge Rad­we­ge noch Geh­weg­stell­plät­ze für Kraft­fahr­zeu­ge ange­ord­net wer­den (VwV-StVO). Der in Gegen­rich­tung mar­kier­te, für den Rad­ver­kehr gedach­te Strei­fen ver­fügt über kei­ner­lei seit­li­che Sicher­heits­räu­me und ver­lei­tet Kraft­fah­rer, die Rad­ler ohne aus­rei­chenden Sei­ten­ab­stand zu über­ho­len. Im Bereich der Mit­tel­in­sel – die Fahr­rad­spur endet kurz vor­her ohne jeg­li­che Siche­rungs­maß­nah­me - ist das Neben­ein­an­der von Kfz und Fahr­rad phy­sisch gar nicht mög­lich. Meist wer­den die Rad­fah­rer durch die nach rechts drän­gen­den Kraft­fah­rer zum Abbrem­sen gezwun­gen. Gefähr­li­che Situa­tio­nen sind nicht sel­ten. Euro­pa­brücke Auch der in Fahrt­rich­tung Gaustadt mar­kier­te Strei­fen – (benut­zungs­pflich­ti­ger) Rad­fahr­strei­fen, der eini­ge Meter vor der Ein­mün­dung der Maria-Ward-Stra­ße in einen (nicht benut­zungs­pflich­ti­gen) soge­nann­ten „Schutz­strei­fen“ über­geht - auf der Euro­pa­brücke ist nicht nur zu schmal zum gegen­sei­ti­gen Über­ho­len der Rad­ler. Ihm feh­len eben­falls die seit­li­chen Sicher­heits­räu­me. Ein Ver­las­sen selbst des „Schutzstrei­fens“ akzep­tiert so man­cher Kraft­fah­rer nicht, und er reagiert aggres­siv – vom Anhu­pen bis zum knap­pen Über­ho­len und anschlie­ßen­den Aus­brem­sen. „Wer­den Rad­fahr­strei­fen an Stra­ßen mit star­kem Kraft­fahr­zeug­ver­kehr ange­legt, ist ein brei­ter Rad­fahr­strei­fen oder ein zusätz­li­cher Sicher­heits­raum zum flie­ßen­den Ver­kehr erfor­der­lich“ (VwV-StVO). Der Über­gang zum „Schutz­strei­fen“ ist durch die zusätz­li­che Links­ab­bie­ge­spur der Fahr­bahn bedingt. Kraft­fah­rer auf der kom­bi­nierten Gera­de­aus- / Rechts­ab­bie­ge­spur wer­den dicht an bzw. auf die Fahr­rad­spur gedrängt. Kei­ner wird auf das (allen­falls haut­eng mög­li­che) Über­ho­len der Rad­ler ver­zich­ten. „Schutz­strei­fen“ kön­nen kei­nen Schutz bie­ten. Der in Gegen­rich­tung ver­blie­be­ne, auf die­sem Abschnitt jetzt nur noch in einer Rich­tung zu befah­ren­de bau­li­che Rad­weg – wie auf dem gesam­ten Regens­bur­ger Ring per wei­ßer Linie vom Geh­steig abge­teilt – weist kaum mehr als das für kur­ze (!), unver­meid­ba­re Eng­stel­len vor­ge­se­he­ne Min­dest­maß auf. Gegen­sei­ti­ges Über­ho­len wäre gefähr­lich, da hier­zu die zum hohen Bord­stein abgren­zen­de Mar­kie­rung über­fah­ren wer­den müß­te – Absturz­ri­si­ko inbe­grif­fen. Zu berück­sich­ti­gen ist, daß nach gel­ten­der Rechts­auf­fas­sung der gegen­über Fuß­gän­gern zu beach­ten­de Abstand zu Lasten des Rad­wegs geht. Der ver­blie­be­ne Geh­weg erlaubt auf dem größ­ten Teil der Strecke, wie­wohl nach der Neu­ge­stal­tung von kaum einem Meter Quer­schnitt, zusätz­lich ver­engt durch die Later­nen­pfäh­le, um bis zu einem Drit­tel ver­brei­tert, nach wie vor kei­nen unge­hin­der­ten Begeg­nungs­ver­kehr ohne Betre­ten des Rad­wegs. Häu­fig – vor allem im Wahl­kampf von allen Par­tei­en – an den Masten ange­brach­te Pla­ka­te veren­gen ihn zusätz­lich. Wes­halb einem Mit­glied des Stadt­rats ange­sichts die­ser Ver­hält­nis­se genau die eine Stel­le an der Ein­mün­dung der Muß­stra­ße auf­fällt, bleibt ein Rät­sel. Über­ho­len im Rad­ver­kehr Gegen­sei­ti­ges Über­ho­len ist für Rad­ler uner­läß­lich. Schließ­lich läßt sich das Fahrtem­po anders als im moto­ri­sier­ten Ver­kehr nicht nor­mie­ren. Außer­dem hat die stei­gen­de Zahl elek­trisch unter­stütz­ter Fahr­rä­der wei­te­ren Anteil am stark hete­ro­ge­nen Geschwin­dig­keits­ver­hal­ten. Glei­ches gilt für die Stei­gun­gen auf den Brücken­ram­pen. Die Nord­tan­gen­te unter­bin­det fak­tisch das gegen­sei­ti­ge lega­le Über­ho­len der Rad­fah­rer unter­ein­an­der von Gaustadt bis kurz vor Mem­mels­dorf und umge­kehrt, unter­bro­chen nur durch weni­ge, weit aus­ein­an­der lie­gen­de kur­ze Abschnit­te. Hier aller­dings läßt der enge Fahr­bahn­quer­schnitt Über­ho­len nur bei Abwe­sen­heit par­al­le­len Kraft­fahr­zeug­ver­kehrs zu, wenn nicht über­ho­len­der Gegen­ver­kehr dies ver­hin­dert. Kopf an? Motor aus? Auf die für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer untrag­ba­re Situa­ti­on ent­lang der Nord­tan­gen­te waren Poli­tik, Ver­wal­tung und Medi­en seit vie­len Jah­ren immer und immer wie­der hin­ge­wie­sen wor­den. Die vor dem miß­lun­ge­nen Umbau ein­zi­ge Reak­ti­on war der städ­ti­sche Ver­weis auf die Poli­zei: Sie woll­te dem­nach unbe­dingt an der Rad­weg­be­nut­zungs­pflicht fest­hal­ten. Offen­bar war (und ist) ihr trotz ent­ge­gen­ste­hen­der Rechts­la­ge und vie­ler durch die Rad­weg­füh­rung begün­stig­ter oder ver­ur­sach­ter Unfäl­le der unbe­ein­träch­tig­te Auto­ver­kehr wich­ti­ger als die Sicher­heit der Rad­ler und Fuß­gän­ger - lei­der nicht nur in die­sem Zusam­men­hang fest­zu­stel­len. Letzt­lich die­nen die neu­en, (nicht allein) ange­sichts der Bedeu­tung der Ver­bin­dung für den Rad­ver­kehr (bei­spiels­wei­se zwi­schen den Uni­ver­si­täts­stand­or­ten Feld­kir­chen­stra­ße und Erba­park) zu schmal gehal­te­nen Fahr­rad­spu­ren (*) auch nur dem Zweck, die Rad­ler so weit an den Rand zu drän­gen, daß Auto­fah­rer vor­bei­zie­hen kön­nen. Daß diese den vor­ge­schrie­be­nen Sei­ten­ab­stand von min­de­stens 1,50 m nicht immer ein­hal­ten kön­nen (das beinhal­tet ein fak­ti­sches Über­hol­ver­bot), wird erfah­rungs­ge­mäß die wenig­sten inter­es­sie­ren. Über­dies haben u. a. Unter­su­chun­gen der deut­schen Unfall­ver­si­che­rer erge­ben: Sind Fahr­rad­spu­ren, mit oder ohne Benut­zungs­pflicht, mar­kiert, ori­en­tie­ren sich vie­le selbst bei aus­rei­chen­dem Platz­an­ge­bot nur an die­ser Linie, nicht aber am Rad­fah­rer. (*) Ein Rad­weg, bau­lich oder als Rad­fahr­strei­fen aus­ge­führt, muß gemäß VwV-StVO „unter Berück­sich­ti­gung der gewünsch­ten Ver­kehrs­be­dürf­nis­se aus­rei­chend breit … und ein­schließ­lich eines Sicher­heits­raums frei von Hin­der­nis­sen beschaf­fen“ sein. Im Umkehr­schluß bedeu­tet das: Zu schma­le Rad­we­ge ohne aus­rei­chen­de Sicher­heits­räu­me zei­gen an, daß (zumin­dest mehr) Rad­ver­kehr nicht gewünscht ist. Frie­dens­brücke Auf der Frie­dens­brücke ist der süd­li­che, neben dem zu sei­nen Lasten mar­kier­ten Rad­weg gele­ge­ne Gehsteig nur knapp einen Meter breit (und der­zeit im Umfeld der Later­nen wegen ange­brach­ter Pla­ka­te unbe­geh­bar). Am nörd­li­chen hin­ge­gen fin­det sich der Hin­weis, daß kein Win­ter­dienst erfol­ge, weder geräumt noch gestreut wer­de. Der gegen­über­lie­gen­de Fuß­weg sol­le benutzt wer­den. Daß die noch aus­ste­hen­de Neu­ge­stal­tung bes­se­re Resul­ta­te erbringt als auf den bereits fer­tig­ge­stell­ten Abschnit­ten, darf nicht erwar­tet wer­den. Zu befürch­ten ist eher, daß es ange­sichts eines im Ver­hält­nis noch enge­ren Teil­ab­schnitts der Stra­ße auf der öst­li­chen Brückenrampe deut­lich schlim­mer wird. Fahr­rad­stra­ßen Anna-Maria-Juni­us- und Maria-Ward-Stra­ße sind erst vor nicht all­zu lan­ger Zeit von Tem­po-30-Zonen auf Fahr­rad­stra­ßen umge­wid­met wor­den. Es han­del­te sich um einen rein sym­bo­li­schen Akt, da sich die Ver­kehrs­re­geln, wenn auch in unter­schied­li­chen For­mu­lie­run­gen in der StVO nie­der­ge­legt, ange­sichts der Zulas­sung von Kfz-Ver­kehr in den prak­ti­schen Aus­wir­kun­gen nicht unter­schei­den. Rad­fah­rer dür­fen neben­ein­an­der fah­ren wie über­all, wo Rad­ver­kehr zuläs­sig ist, solan­ge sie nicht behin­dern, also erlaubtes Ver­hal­ten ande­rer Ver­kehrs­teil­neh­mer nicht unmög­lich machen. Für alle Fahr­zeu­ge gilt eine zuläs­si­ge Höchst­ge­schwin­dig­keit von 30 km/​h, die indes nur gefah­ren wer­den darf, wenn sämt­li­che zu berück­sich­ti­gen­den Umstän­de dies gefahr­los zulas­sen (StVO, §3, Abs. 1 u. 2a). Für Fahr­rad­stra­ßen ergibt sich das Behin­de­rungs­ver­bot aus §1, Abs. 2, der StVO, für ande­re Stra­ßen ist es in §2, Abs. 4, noch ein­mal ange­führt. Eine Behin­de­rung durch neben­ein­an­der fah­ren­de Rad­ler liegt nicht vor, wenn das regel­kon­for­me Über­ho­len unter Beach­tung eines ange­mes­se­nen Sicher­heits­ab­stands zum Fahr­bahn­rand (situa­ti­ons­ab­hän­gig bis zu 1,0 m) oder zu ste­hen­den Kraft­fahr­zeu­gen (bis zu 1,5 m) ein­zeln rechts hin­ter­ein­an­der fah­ren­der Rad­ler mit dem vor­ge­schrie­be­nen Sei­ten­ab­stand (min­de­stens 1,50 inner­orts, 2,00 m außer­orts) nicht mög­lich wäre. Das Fuß­gän­ger­auf­kom­men ist über­schau­bar, eine Not­wen­dig­keit, durch Aus­wei­sung eines ver­kehrs­be­ru­hig­ten Bereichs Schritt­ge­schwin­dig­keit zu erzwin­gen, nicht zu erkennen. Neben­ein­an­der Radeln wäre aber auch dann unter den vor­ste­hend genann­ten Vor­aus­set­zun­gen erlaubt. Sicher, die Geh­we­ge in der noch jun­gen Sied­lung hät­ten groß­zü­gi­ger aus­fal­len kön­nen, müs­sen – doch den Feh­ler haben die Pla­ner und die die Plä­ne abseg­nen­den Poli­ti­ker zu ver­ant­wor­ten. Das größ­te Fuß­gän­ger betref­fen­de Pro­blem sind die – trotz einer aus­rei­chen­den Zahl an Stell­plät­zen, wie­wohl auch ein Man­gel das rück­sichts­lo­se Ver­hal­ten kei­nes­wegs recht­fer­tig­te – ille­gal auf den Geh­we­gen hal­ten­den und par­ken­den Kraft­fahr­zeu­ge. Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer kom­men sich auf den bei­den Stra­ßen allen­falls ins Gehe­ge, wenn erste­re acht­los auf der Fahr­bahn lau­fen. Doch das sind meist Auto­fah­rer auf dem Weg zum oder vom Fahr­zeug. Mit denen, die par­al­lel oder ent­ge­gen der Fahrt­rich­tung unter­wegs sind, gibt es nahe­zu nie Kon­flik­te. Gege­be­nen­falls ver­stän­digt man sich durch freund­li­chen Zuruf, dezen­tes Klin­geln oder net­te Gesten – weni­ge Aus­nah­men durch ver­bohr­te Ego­zen­tri­ker fin­den sich natür­lich auf bei­den Sei­ten. Par­tei­en Die CSU setzt sich für die Gleich­be­rech­ti­gung aller Mobi­li­täts­for­men ein? Man muß nicht erst auf den Bun­des­ver­kehrs­mi­ni­ster ver­wei­sen, um die Unhalt­bar­keit die­ser Behaup­tung zu bele­gen. Gera­de erst hat die CSU-Lan­des­grup­pe im Bun­des­tag wei­te­re Prä­mi­en für den Auto­kauf gefor­dert, obwohl lan­ge bekannt ist, daß eine ande­re Ver­kehrs­po­li­tik im Sal­do deut­lich mehr Arbeits­plät­ze gene­rier­te. Der baye­ri­sche Innen­mi­ni­ster, als ober­ste Instanz der Kom­mu­nal­auf­sicht für das rechts­kon­for­me Han­deln der kreis­frei­en Städ­te und zeit­wei­lig für das Ver­kehrs­res­sort zustän­dig, hat wie­der­holt auto­freund­li­che bzw. den Rad- und Fußver­kehr gefähr­den­de Vor­ga­ben ver­ant­wor­tet. Auch in Bam­berg steht das Auto für die Part­ei an erster Stel­le. Maß­nah­men zu Gun­sten des Umwelt­ver­bunds (Gehen, Rad­fah­ren, öffent­li­che Ver­kehrs­mit­tel sowie deren intel­li­gen­te Ver­net­zung) dürf­ten, so ihr Cre­do, den moto­ri­sier­ten Indi­vi­du­al­ver­kehr nicht beein­träch­ti­gen oder gar ein­schrän­ken. Dann aber, das wur­de bereits in den 90er Jah­ren des letz­ten Jahr­hun­derts publi­ziert, sind die ent­spre­chen­den Inve­sti­tio­nen inef­fek­tiv, ist das Geld nahe­zu wir­kungs­los ver­brannt. Wes­halb die Grü­nen die kon­flikt- und unfall­träch­ti­ge Umge­stal­tung der Bam­ber­ger Nord­tan­gen­te befür­wor­ten, ist durch und durch schlei­er­haft. Das Ver­fah­ren, irgend­et­was zu mar­kie­ren oder zu pfla­stern und dann als Rad­weg zu dekla­rie­ren, schien mit der StVO-Novel­le 1997 – nach langjäh­rigem Kampf – über­wun­den, wie­wohl noch an diver­sen Stell­schrau­ben zu dre­hen war. Daß selbst (ver­meint­li­che) Unter­stüt­zer des Rad- und Fuß­ver­kehrs, der Ver­kehrs­wen­de das seit eini­gen Jah­ren ein­ge­lei­te­te Roll­back zu anti­quier­ten Maß­nah­men unter­stüt­zen, ist nicht zu ver­ste­hen. Das sub­jek­ti­ve, den objek­ti­ven Tat­sa­chen nicht ent­spre­chen­de, viel­mehr irre­füh­ren­de Sicher­heits­ge­fühl, das als ein­zi­ges Argu­ment vor­ge­bracht wird, kann eine sol­che Ein­stel­lung nicht recht­fer­ti­gen. Will man viel­leicht den neu­en Koope­ra­ti­ons­part­ner SPD, der bis zu den dies­jäh­ri­gen Kom­mu­nal­wah­len in festem Ver­bund mit der CSU die bis­he­ri­ge kom­mu­na­le Ver­kehrs­po­li­tik bestimmt hat­te, nicht ver­är­gern? Mit freund­li­chen Grü­ßenWolf­gang Bönig.


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