40 Geschichte Des Kindergartens

40 Geschichte Des Kindergartens

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GONDELSHEIM | Erweiterung des Kindergartens „Am Saalbach“ ist fertig 15.09.2020 | Ende gut, alles gut. So ließe sich die Geschichte um die Erweiterung des Gondelsheimer Kindergartens „Am Saalbach“ zusammenfassen. Der Weg dahin war „nicht ganz so einfach“, wie es Bürgermeister Markus Rupp bei der Feierstunde zum Abschluss der Umbauarbeiten wohlwollend umschrieb: „Aber das Wichtigste ist, unsere Kinder haben nun den dringend notwendigen Platz, um fach- und kindgerecht betreut zu werden.“ Auf 105 zusätzlichen Quadratmetern stehen jeweils ein zusätzlicher Intensivraum, Gruppenraum und Personalraum zur Verfügung. Darüber hinaus wurden Küche und Sanitärräume erneuert. „An der Notwendigkeit bestand nie ein Zweifel angesichts des starken Bevölkerungswachstums vor allem von jungen Familien“, betonte Rupp und verwies auf die 2018 vom Gemeinderat erfolgte einstimmige Zustimmung zu diesem Projekt. Eigentlich schien alles seinen normalen Gang zu nehmen, der Antrag auf Zuschuss bei der Fachbehörde für den ca. 570.000 Euro teuren Umbau wurde gestellt und mit den Planungen begonnen. Aber eben jene Fachbehörde machte einen Strich durch die Rechnung und verweigerte jegliche Zuschüsse. Der Grund: Die evangelische Kirche als Träger des Kindergartens hatte 2015 eine (Sonder-)Erlaubnis für die Nutzung eines vorhandenen Gymnastikraumes als Gruppenraum erhalten. Die Notwendigkeit für eine Erweiterung sah daher die Behörde als nicht gegeben an. Allerdings hatte die Kirche ihre Zustimmung mit einer Befristung von drei Jahren versehen und war nicht gewillt, diese zu verlängern. „Damit gab es eine Patt-Situation zweier Behörden, die eine war für die Erweiterung, die andere dagegen“, erinnert sich Bürgermeister Rupp. Was tun? „An der Sinnhaftigkeit und der Notwendigkeit der Maßnahme änderte das nichts. Aufgeben stand daher nie zur Debatte“, führte er weiter aus. In der verfahrenen Situation gab es Unterstützung aus Politik und Wirtschaft. Zum einen haben die Landtagsabgeordneten Andrea Schwarz (Grüne) und Joachim Kößler (CDU) die Tür für ein anderes Förderprogramm geöffnet. Und zum anderen stellte die Unternehmerfamilie Deuerer 150.000 Euro für den Umbau zur Verfügung. „Das sind unsere wahren Helden“, machte Rupp deutlich. Die beiden Landtagsabgeordneten gaben das Lob zurück: „Letztlich ist es der Hartnäckigkeit der Gemeinde zu verdanken, dass wir nun gemeinsam die Erweiterung des Kindergartens feiern können.“ Das gemeinsame Engagement führte auf jeden Fall dazu, dass nun rund 330.00 Euro Fördergelder in das Projekt fließen. Bürgermeister Rupp bedankte sich für die „vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.“ Ein besonderer Dank galt Pfarrer Stefan Kammerer als Vertreter des Trägers für die große Unterstützung, den Erzieherinnen für die Geduld während der nicht einfachen Zeit des Umbaus sowie dem Architekturbüro Feigenbutz. Pfarrer Kammerer erinnerte daran, dass die Eröffnung des Erweiterungsbaus mit einem besonderen Jubiläum zusammenfalle – 170 Jahre Kindergarten in Gondelsheim. „Mutter“ Jolberg initiierte in dieser Zeit aus Nonnenweier heraus die evangelische Kinderpflege im südwestdeutschen Raum und damit auch die Idee der „Kleinkinderschule“ in Gondelsheim. Und Kammerer ist sicher, dass sich Jolberg ohne Zweifel über die Baumaßnahme des Kindergartens „Am Saalbach“ freuen würde – mit seinem gut ausgebildeten Personal, viel Spielzeug für die Kinder und einem richtig schönen Gebäude. Möchten Sie kommentieren? Hier geht es zum Kommentarfeld >>> Das Marienheim ist bald Geschichte No result found, try new keyword!Ein Bag­ger hat ges­tern in Was­ser­los be­gon­nen, das Ma­ri­en­heim ab­zu­rei­ßen. Bis En­de Ok­tober wird das ehe­ma­li­ge Schwes­tern­haus und spä­te­re Pfar­r­heim Ge­schich­te sein. Ein Kin­der­ ... Eltern überraschten Erzieherinnen und Kinder zum 25-Jährigen Auch wenn das Coronavirus die für den 19. September geplante Feier verhinderte, wollten die Eltern das 25-jährige Bestehen des Kindergartens „Hand in Hand“ nicht sang- und klanglos ignorieren. Als die Erzieherinnen und Kinder am 4. September zur KiTa an der Erler Straße kamen, hing ein großer Kranz über der Eingangstür, den der Elternbeirat am Abend zuvor aufgehängt hatte. Jedem Mitarbeiter wurde ein Präsent überreicht, für die Kinder gab es Süßigkeiten. Beim Abkränzen am 17. September wollen sich die 16 Mitarbeiter beim Elternrat bedanken für die Aktion. Beim geselligen Beisammensein können die Erzieherinnen Ines Hattendorf und Tanja Flade den Gästen viel erzählen über die Geschichte des Kindergartens. Vorlaufgruppe Ines Hattendorf betreute ebenso wie Kirsten Woitowitz und Christina Schroer schon im Baujahr die Vorlaufgruppe in der Maximilian-Kolbe-Schule. Diese 20-köpfige Gruppe war dabei, als am 11. April 1995 das Richtfest gefeiert wurde. Am 29. Oktober 1995 wurde der vom Weseler Architekten Paul Eling geplante Kindergarten seiner Bestimmung übergeben.
Am 29. Oktober 1995 übergab Architekt Paul Eling (l.) den Schlüssel an Pastorin Sabine Puder (Mitte) und Kindergartenleiterin Kirsten Woitowitz. Sabine Puder ist inzwischen verstorben. Kirsten Woitowitz übergab Anfang 2005 die Leitung an die 28-jährige Birgit Meyer-Jacob.

© Helmut Scheffler (Archiv)

Im von Kirsten Woitowitz geleiteten Kindergarten „Hand in Hand“ betreute die noch heute an der Erler Straße tätige Erzieherin Tanja Flade die Pinguingruppe. Insgesamt wurden 75 Kinder in den drei Gruppen der Pinguine, Bären und Delfine betreut. 1999 wurde ein Teil des Kindergartens umgebaut, weil das Presbyterium der Georgsgemeinde beschlossen hatte, in dem zur Kirchengemeinde gehörenden Kindergarten eine integrative Gruppe einrichten zu lassen. Im August 1999 wurde die Gruppe „Bärenhöhle“ von 25 auf 15 Kinder reduziert. Von diesen 15 Kindern waren fünf behindert oder von einer Behinderung bedroht. Im Jahre 2001 wurde eine zweite Gruppe zu einer integrativen Gruppe umgewandelt. U3-Kinder aufgenommen Der Start ins zweite Jahrzehnt war mit einer Neuerung verbunden. Während in den ersten zehn Jahren nur Kinder zwischen drei und sechs Jahren aufgenommen wurden, starteten im Jahre 2005 erstmals Kinder unter drei Jahren ihre Kindergarten-Laufbahn. Im Jahre 2012 wurde das Weseler Architekturbüro Störmer vom Presbyterium der Georgsgemeinde mit der Planung und Bauleitung der Erweiterung und des Umbaus der integrativen Kindertagesstätte beauftragt. Mit den Bauarbeiten wurde Ende Februar 2013 begonnen. Sieben Monate später waren die neuen Räume bezugsbereit. Rund 435.000 Euro kostete der Bau. Rund 140 Quadratmeter Fläche kamen hinzu. Kirstin Oberst, die im Jahre 2011 die Leitung der Kindertagesstätte übernommen hatte, dankte damals dem achtköpfigen Erzieher-Team für die Geduld, unter erschwerten Bedingungen ihre Arbeit mit den Kindern verrichtet zu haben. Umbau- und Erweiterungsarbeiten brachten auch den Erzieherinnen, der Motopädin, der Sprachheilpädagogin und der Logopädin eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Dazu gehörten ein freundlich wirkender Personalraum und eine zweite Toilette. 2014 wurde das Konzept der Integration auf Inklusion umgestellt. Seither konnte jede Regeleinrichtung Kinder mit Förderbedarf aufnehmen. Entsprechend gingen die Zahlen in der KiTa „Hand in Hand“ von zehn Kindern mit Förderbedarf auf gegenwärtig drei Kinder zurück. Aktuell 62 Kinder Zurzeit besuchen 62 Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren die Einrichtung. In zwei Gruppen spielen und lernen die Kinder mit besonderem Förderbedarf gemeinsam und gleichberechtigt. „Wir bieten den Kindern mit besonderem Förderbedarf regelmäßig spezielle Angebote an, die zum individuellen Bedarf passen“, so Leiterin Kirstin Oberst. Als erster Schermbecker Kindergarten durfte sich die KiTa „Hand in Hand“ im Jahre 2016 als ein „Haus der kleinen Forscher“ bezeichnen. Großer Wert wird auf den Umweltschutz gelegt. Im Dezember 2019 erhielt die KiTa den Klimaschutzpreis des Kreises Wesel..


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