40 Projekt andere Lander Kindergarten

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So stehen andere EU-Länder zur Aufnahme von Migranten aus Moria Nach dem Brand eines Flüchtlingslagers im griechischen Moria werden besonders in Deutschland Rufe nach einer europäischen Lösung laut. Aber wie stehen andere EU-Länder zu dieser Frage? Kaum ein anderes Thema bestimmt aktuell derart den Diskurs in Deutschland wie die Misere von Moria – ob in den Schlagzeilen, Kommunen und Bundesländern oder Sondersendungen im Fernsehen. Die verstörenden Bilder gehen um die ganze Welt.  Griechenlands größtes Flüchtlingslager war in der vergangenen Woche durch einen Großbrand fast vollständig zerstört worden. Rund 11.500 Menschen wurden obdachlos, darunter 4000 Kinder. Tausende ehemalige Lagerbewohner, darunter auch Schwangere und Familien mit kleinen Kindern, harren seitdem im Freien aus und schlafen am Straßenrand oder in leer stehenden Gebäuden. Viele sind inzwischen völlig erschöpft, hungrig und durstig (lesen Sie hier mehr zu den Hintergründen). Deutschland will 1553 zusätzliche Flüchtlinge von fünf griechischen Inseln aufnehmen. Darauf haben sich Union und SPD verständigt, wie Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) mitteilte. Es handelt sich dabei um 408 Familien mit Kindern, die in Griechenland bereits als schutzbedürftig anerkannt wurden. Zuvor hatte sich Deutschland bereit erklärt, von insgesamt 400 unbegleiteten Minderjährigen, die aus Griechenland in andere europäische Länder gebracht werden sollen, 100 bis 150 Jugendliche aufzunehmen. Die Bundesregierung und Politiker praktisch aller Parteien beharren aber darauf: Es muss eine europäische Lösung gefunden werden. Wie aber denken andere EU-Länder über die Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria? Eine Übersicht. Österreich Aus Österreichist ein eindeutiges "Nein" zur Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria zu vernehmen, besonders lautstark von der konservativen ÖVP um Bundeskanzler Sebastian Kurz, die im Bündnis mit den Grünen regiert. Die Regierung hatte zuletzt angekündigt, sich an der von mehreren EU-Staaten geplanten Aufnahme von Flüchtlingen aus Griechenland nicht zu beteiligen. Stattdessen sollen 400 Hilfsunterkünfte, ein Arzt und zehn Sanitäter des Bundesheeres geschickt werden. Mehrere Anträge der Opposition zu der Thematik sind in einer Sondersitzung des Nationalrates gescheitert – sowohl jene von der SPÖ und Neos, die sich für die Aufnahme minderjähriger Flüchtlinge aus dem Lager einsetzten, als auch die gegenteilige Forderung der FPÖ. Die Grünen-Parteivorsitzende, Sigrid Maurer, hatte laut "Die Presse" bereits am Sonntag erklärt, dass sie zwar für die Aufnahme von Flüchtlingen aus dem abgebrannten Camp sei, aber trotzdem nicht mit der Opposition stimmen werde. "Wenn wir dafür stimmen, begehen wir Koalitionsbruch", sagte Maurer demnach. Und die ÖVP habe "unmissverständliche Signale" gesendet, in so einem Fall mit der FPÖ stimmen zu wollen. Kurz' Partei setzt bei dem Thema auf Härte: Das "Geschrei nach Verteilung" sei kein Lösungsansatz, meint ÖVP-Außenminister Alexander Schallenberg. Auch ÖVP-Innenminister Karl Nehammer wählte scharfe Worte: "Gewalt ist kein Mittel für den Eintritt in Europa". Die Aussagen lösten scharfe Kritik aus, auch beim grünen Koalitionspartner. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Haltung kritisiert: Die Rolle Österreichs in der europäischen Flüchtlingspolitik sei "nicht gut", soll sie in einer internen CDU-Präsidiumssitzung gesagt haben, genauso wie die der Niederlande. Niederlande Ausgerechnet die Asylpolitik der sonst so liberalen Niederlande gilt gemeinhin als eine der strengsten in Europa – kein Wunder also, dass auch die Lage rund um Moria gerade für hitzige Diskussionen sorgt: Grundsätzlich lehnt die rechtsliberale Partei von Premier Mark Rutte die Aufnahme von Migranten aus Griechenland strikt ab, erst auf Druck der drei Partner in der Mitte-Rechts-Koalition war man zu der Vereinbarung gekommen, 100 Geflüchtete (darunter 50 Kinder) aus dem abgebrannten Lager auf Lesbos aufzunehmen. Als "Gegenleistung" sollen dafür allerdings aus dem Programm des UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR statt der vereinbarten 500 Menschen pro Jahr nun nur 400 zugelassen werden. Der fragwürdige Deal, den linke Oppositionsparteien als "zynischen Kuhhandel" bezeichnen, stößt auf starke Kritik von Flüchtlingsorganisationen und Oppositionsparteien – er gehe "auf Kosten anderer gefährdeter Flüchtlinge weltweit", so das UNHCR auf Twitter. Die niederländische Hilfsorganisation Vluchtelingenwerk kritisierte die "kleinliche Krämer-Seele" – es sei beschämend, dass auch noch für Nothilfe ein Preis bezahlt werden muss. Dänemark In Dänemark nimmt die Debatte über die Aufnahme von Geflüchteten aus den griechischen Lagern nur wenig Raum ein – das Land hat in Europa ohnehin mit die strengste Asyl- und Migrationspolitik. Bei Deutschlands nördlichem Nachbarn stößt man momentan auf taube Ohren, wenn es um die Aufnahme von Migranten aus Moria beziehungsweise der Insel Lesbos geht. Die Regierung in Kopenhagen setzt lieber auf Hilfe vor Ort. Auf diese Weise könne man mehr Migrantenkindern helfen als in Dänemark, sagte der sozialdemokratische Entwicklungsminister Rasmus Prehn. Er bot Griechenland Hilfen in Höhe von umgerechnet mehr als drei Millionen Euro an. Auch Zelte und Decken gehen dorthin. Man wolle den "Tausenden unbegleiteten Flüchtlings- und Migrantenkindern" damit helfen ein Dach über den Köpfen und einen Schlafplatz zu bekommen. "Wir glauben, dass Flüchtlinge und Migranten vor Ort geholfen werden sollte. Wir bedauern es, wenn wir sie in Europa zwischen uns aufteilen müssen", sagte er. In der Opposition werden inzwischen Forderungen laut, mehr zur Grenzsicherung Dänemarks zu unternehmen: Kristian Thulesen Dahl, Vorsitzender der rechtspopulistischen Dänischen Volkspartei, fordert, dass Dänemark sich darauf vorbereiten solle, einen vier Meter hohen Grenzzaun an der deutschen Grenze zu errichten, sollten die Migrationsströme wieder zunehmen, schreibt die Zeitung "Berlingske". Die Flüchtlinge in den griechischen Lagern brauchen dringend Unterstützung. Wir leiten Ihre Hilfe weiter. Bitte spenden Sie an: IBAN DE90 2007 0000 0469 9500 01 BIC DEUTDEHHXXX Stichwort "Lesbos"; www.stiftungstern.de Schweden Trotz der höheren Aufmerksamkeit in der schwedischen Presse für die Situation in Moria, hält man sich in Stockholm zurück. Die Regierung des Sozialdemokraten Stefan Löfven hat beschlossen, Zelte, Decken, Schlafsäcke und Campingküchen nach Lesbos zu schicken, heißt es in einer Mitteilung. Eine konkrete Zusage, Kinder aus Moria zu holen, gab es bislang nicht. Vergangene Woche hieß es vom sozialdemokratischen Minister für Justiz und Migration, Morgan Johansson, lediglich: "Was eine mögliche Überstellung von Asylbewerbern aus Griechenland betrifft, trifft die schwedische Migrationsbehörde die Entscheidung und nicht die Regierung", schreibt die Zeitung "Aftonbladet". Die Behörde weist jedoch darauf hin, dass sie Entscheidungen nur im sogenannten Dublin-Verfahren treffen könne – und dies setze Grenzen. Wenn die Asylsuchenden keine Familie oder kein laufendes Verfahren in Schweden hätten, werde es schwierig, so Johanna Måhlén von der Behörde. Die Frage um die Aufnahme von Geflüchteten ist auch eine rechtliche geworden – und zu einem Hick-Hack. "Die Regierung kann der schwedischen Migrationsbehörde nicht die Aufgabe übertragen, Menschen aus anderen Ländern nach Hause zu holen, dann verstößt die Regierung gegen die Verfassung", teilte eine Sprecherin Johanssons mit. Eine Aufnahme von Migranten aus den Lagern sei möglich, wenn die EU-Kommission eine Verteilung der Menschen beschließe. "Die EU-Kommission hat so etwas nicht gesagt", so die Sprecherin. Laut Anna Lundberg, Professorin für Sozialrecht an der Universität Linköping, hindert Schweden nichts daran, Menschen aus den Lagern aufzunehmen: "Es ist nicht wahr, dass Schweden in irgendeiner Weise warten muss, um die Genehmigung der Europäischen Kommission zu erhalten. Schweden kann in ernsten Situationen handeln, wie es andere Länder derzeit tun", zitiert sie "Aftonbladet". Finnland Während sich Dänemark und Schweden bei der Aufnahme von Migranten aus Moria zurückhalten, will Finnland minderjährige Asylsuchende aufnehmen – allerdings nur einen kleinen Bruchteil der Tausenden, die sich in den Lagern befinden. Die Regierung in Helsinki teilte am Freitag mit, man wolle "elf unbegleitete minderjährige Asylbewerber" aus Moria holen. Im Frühjahr beschloss das Kabinett um Ministerpräsidentin Sanna Marin, 175 besonders gefährdete Asylbewerber aus dem Mittelmeerraum aufzunehmen. Die Aufnahme von elf minderjährigen Asylbewerbern sei Teil der Umsetzung dieser Entscheidung. "Bisher wurden 72 unbegleitete minderjährige Asylbewerber von Griechenland nach Finnland überstellt. Unsere Maßnahmen haben Griechenland und schutzbedürftigen Asylbewerbern bereits konkret geholfen. Durch den Empfang dieser elf Minderjährigen werden wir weiterhin die Entscheidung der Regierung unterstützen und umsetzen", sagte Innenministerin Maria Ohisalo. Spanien Die spanische Regierung ist der Auffassung, dass der Druck durch die Flüchtlinge und Asylsuchende auf das Land schon sehr groß sei und fordert daher Solidarität von den anderen EU-Staaten ein. Deswegen gebe es derzeit auch keine Pläne, obdachlose Flüchtlinge aus Moria aufzunehmen. Es würden ja schon unverhältnismäßig viele über das Mittelmeer in Spanien ankommen, so die Argumentation. Wie auch Italien und Griechenland pocht Spanien schön länger eine ausgewogenere und fairere Verteilung der Flüchtlinge in der Europäischen Union. Deswegen will man sich auch nicht daran beteiligen, wenn andere EU-Länder jetzt 400 unbegleitete Kinder aufnehmen. Außenministerin Arancha González Laya: "Wir haben schon eine sehr große Zahl Asylsuchender willkommen geheißen. Und wir sind ein Land der Einwanderer." Spanien hat vergangenes Jahr rund 118.000 Flüchtlinge aufgenommen, heißt es in einer Auswertung der UNHCR und Eurostat. Griechenland Die Behörden in Griechenland haben – abgesehen von den 400 unbegleiteten Minderjährigen – offiziell bislang nicht um die Aufnahme der nun obdachlos gewordenen Menschen in anderen EU-Staaten nachgesucht. Auf griechischer Seite besteht die Befürchtung, dass Migranten auf anderen Inseln Lager anzünden, um zu erzwingen, von dort weggebracht zu werden. Entsprechend hart sind die Ansagen aus Athen, etwa des stellvertretenden Migrationsministers Giorgos Koumoutsakos: "Wer denkt, er könne zum Festland und dann nach Deutschland reisen, der soll es vergessen", sagte er nach dem Brand in Moria. "Mach es wie in Moria" dürfe nicht zum Slogan werden, warnt auch der Asylbeauftragte Manos Logothetis. Griechenland wäre mit der Abnahme mehrerer tausend Migranten auch deshalb nicht geholfen, weil das eigentliche Problem nicht nachhaltig gelöst würde. Athen pocht auf eine EU-Lösung mit einer Quote, nach der andere EU-Staaten Asylberechtigte abnehmen. Und schließlich ist das Land auch an den Flüchtlingspakt zwischen der EU und der Türkei gebunden. Der besagt, dass die Migranten auf den Inseln bleiben müssen, bis über ihr Asylgesuch entschieden ist – erst dann sollen sie bei positivem Bescheid aufs Festland reisen dürfen oder aber in die Türkei zurückgeschickt werden, wenn sie kein Asyl erhalten. Auf Lesbos wird nun ein Zeltlager gebaut, in dem die obdachlosen Menschen erst einmal unterkommen sollen. Viele von ihnen zögern jedoch einzuziehen. Stand Dienstagmorgen waren rund 800 Migranten in dem Lager aufgenommen, das mittlerweile Platz für rund 5000 Menschen bietet, wie der griechische Staatssender ERT berichtete. Frankreich In Frankreich wird die "schwache Reaktion" der anderen EU-Länder nach dem Brand in Moria kritisiert. Nur sechs Länder seien bereit, überhaupt etwas zu tun, wie "Le Monde" schreibt. Deutschland und Frankreich hatten sich auf Bitten Griechenlands zunächst bereiterklärt, 100 bis 150 unbegleitete Minderjährige aus Moria aufzunehmen. Darüber hinaus sei Frankreich bereit, "Hunderte Flüchtlinge" aufzunehmen, sagt Europa-Staatssekretär Clément Beaune. In Frankreich wird aber vor allem über die Zusammenarbeit zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron diskutiert, weniger über die Aufnahme von Flüchtlingen an sich – wenngleich alle Länder etwas tun sollten. Aktuell wichtiger: Das Coronavirus, das zuletzt für neue Rekorde bei den Infektionenzahlen gesorgt hat und Angst vor einer "zweiten Welle" schürt. Mit Material der Nachrichtenagenturen DPA und AFP #Themen GONDELSHEIM | Erweiterung des Kindergartens „Am Saalbach“ ist fertig 15.09.2020 | Ende gut, alles gut. So ließe sich die Geschichte um die Erweiterung des Gondelsheimer Kindergartens „Am Saalbach“ zusammenfassen. Der Weg dahin war „nicht ganz so einfach“, wie es Bürgermeister Markus Rupp bei der Feierstunde zum Abschluss der Umbauarbeiten wohlwollend umschrieb: „Aber das Wichtigste ist, unsere Kinder haben nun den dringend notwendigen Platz, um fach- und kindgerecht betreut zu werden.“ Auf 105 zusätzlichen Quadratmetern stehen jeweils ein zusätzlicher Intensivraum, Gruppenraum und Personalraum zur Verfügung. Darüber hinaus wurden Küche und Sanitärräume erneuert. „An der Notwendigkeit bestand nie ein Zweifel angesichts des starken Bevölkerungswachstums vor allem von jungen Familien“, betonte Rupp und verwies auf die 2018 vom Gemeinderat erfolgte einstimmige Zustimmung zu diesem Projekt. Eigentlich schien alles seinen normalen Gang zu nehmen, der Antrag auf Zuschuss bei der Fachbehörde für den ca. 570.000 Euro teuren Umbau wurde gestellt und mit den Planungen begonnen. Aber eben jene Fachbehörde machte einen Strich durch die Rechnung und verweigerte jegliche Zuschüsse. Der Grund: Die evangelische Kirche als Träger des Kindergartens hatte 2015 eine (Sonder-)Erlaubnis für die Nutzung eines vorhandenen Gymnastikraumes als Gruppenraum erhalten. Die Notwendigkeit für eine Erweiterung sah daher die Behörde als nicht gegeben an. Allerdings hatte die Kirche ihre Zustimmung mit einer Befristung von drei Jahren versehen und war nicht gewillt, diese zu verlängern. „Damit gab es eine Patt-Situation zweier Behörden, die eine war für die Erweiterung, die andere dagegen“, erinnert sich Bürgermeister Rupp. Was tun? „An der Sinnhaftigkeit und der Notwendigkeit der Maßnahme änderte das nichts. Aufgeben stand daher nie zur Debatte“, führte er weiter aus. In der verfahrenen Situation gab es Unterstützung aus Politik und Wirtschaft. Zum einen haben die Landtagsabgeordneten Andrea Schwarz (Grüne) und Joachim Kößler (CDU) die Tür für ein anderes Förderprogramm geöffnet. Und zum anderen stellte die Unternehmerfamilie Deuerer 150.000 Euro für den Umbau zur Verfügung. „Das sind unsere wahren Helden“, machte Rupp deutlich. Die beiden Landtagsabgeordneten gaben das Lob zurück: „Letztlich ist es der Hartnäckigkeit der Gemeinde zu verdanken, dass wir nun gemeinsam die Erweiterung des Kindergartens feiern können.“ Das gemeinsame Engagement führte auf jeden Fall dazu, dass nun rund 330.00 Euro Fördergelder in das Projekt fließen. Bürgermeister Rupp bedankte sich für die „vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.“ Ein besonderer Dank galt Pfarrer Stefan Kammerer als Vertreter des Trägers für die große Unterstützung, den Erzieherinnen für die Geduld während der nicht einfachen Zeit des Umbaus sowie dem Architekturbüro Feigenbutz. Pfarrer Kammerer erinnerte daran, dass die Eröffnung des Erweiterungsbaus mit einem besonderen Jubiläum zusammenfalle – 170 Jahre Kindergarten in Gondelsheim. „Mutter“ Jolberg initiierte in dieser Zeit aus Nonnenweier heraus die evangelische Kinderpflege im südwestdeutschen Raum und damit auch die Idee der „Kleinkinderschule“ in Gondelsheim. Und Kammerer ist sicher, dass sich Jolberg ohne Zweifel über die Baumaßnahme des Kindergartens „Am Saalbach“ freuen würde – mit seinem gut ausgebildeten Personal, viel Spielzeug für die Kinder und einem richtig schönen Gebäude. Möchten Sie kommentieren? Hier geht es zum Kommentarfeld >>> Gelsenkirchens Kinder analysieren ihr Ückendorf auf Tour Aktualisiert: 15.09.2020, 18:15 Ein schwieriges Pflaster ist die Bochumer Straße in Gelsenkirchen-Ückendorf für Radfahrer, zeigt auch die jüngste Analyse von Falken und Jugendfreizeithaus Spunk. Foto: Martin Möller / Archiv
Gelsenkirchen-Ückendorf.  Falken und Zentrum Spunk sammelt Meinungen und Ideen zu Freizeit, Verkehr und Stadtbild. Die bunte Broschüre geht nun an Politik und Verwaltung. "); Was würden Kinder anders machen? - dieser Frage gingen die Falken aus Ückendorf und das Kinder- und Jugend-Zentrum Spunk in den vergangenen beiden Monaten auf die Spur. In dem Projekt „Ückendorf mitGEstalten“, das vom Landesjugendringprojekt „#jungesnrw - Perspektiven vor Ort“ und dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW gefördert wurde, konnten Kinder und Teenies Spielplätze im Stadtteil testen und bewerten, außerdem Meinungen und Ideen zu Freizeit, Verkehr und Stadtbild einbringen. Herausgekommen ist eine zwölfseitige Broschüre mit den Ergebnissen und der Antwort auf die Fragen, was Kinder im Stadtteil anders machen würden. Diese Ergebnisse werden nun Politik und Verwaltung zur Verfügung gestellt. Die Meinungen wurden dabei insbesondere mit der App „Actionbound“ eingeholt und mit 13 verschiedenen Rallyes Spaß, Test und Meinungsäußerung miteinander verbunden. Mit dem Smartphone oder dem Tablet konnten die verschiedenen Routen mit der kostenlosen App gestartet werden. Die Teilnehmer mussten Orte finden, kleine Aufgaben lösen, Bewertungen vornehmen und konnten offene Fragen beantworten. Die Spielplätze in Ückendorf, hier der Carl-Mosterts-Park, nahmen die Gelsenkirchener Kinder besonders unter die Lupe.  Foto: Thomas Schmidtke / Archiv „An den verschiedenen Erlebnistouren haben sich am Ende über 250 Einzelpersonen, Gruppen und Familien beteiligt, so dass viele Meinungen für den gesamten Stadtteil zusammengekommen sind“, resümiert Nicole Velten, Projektleiterin. „Dabei zeigt sich durchaus ein differenziertes Bild. Ein großes Teilnehmerfeld Während die Spielplätze im Von-Wedelstaedt-Park und am Thomas-Morus-Weg eher gut abschneiden, fällt der Spielplatz am Knappschaftshof krachend durch. Kritik an den Nutzungszeiten finden sich dabei auch in dem Bericht: „Jeder darf bis um 22 Uhr Party machen, Parkour aber nur bis 21 Uhr? Das ist unfair“, findet dabei der Teilnehmer Joel. Im Bereich der Freizeit haben die Kinder und Jugendlichen aus dem Stadtteil noch einige Wünsche. Wohl dem heißen Wetter geschuldet liegt dabei der Wunsch nach Bade- und Planschmöglichkeiten im Stadtteil weit oben, aber auch Flächen zum legalen Graffiti sprayen, bessere Einkaufsmöglichkeiten, Basketball-Felder und mehr Treffpunkte sind in der Auflistung zu finden. Verkehrsknoten besonders gefährlich Im Bereich Verkehr stechen insbesondere gefährliche Kreuzungen den Teilnehmern heraus: Ob der Ückendorfer Platz, die Kreuzungen der Erzbahntrasse mit der Ückendorfer und der Bochumer Straße, oder der Bereich der Virchowstraße am Marienhospital - überall finden es Kinder eher unsicher. Mit dem ÖPNV sind die Kids weitgehend zufrieden. Die 302 und der 383er decken den Stadtteil gut ab, wenn auch am Wochenende und an Feiertagen die Taktung höher sein könnte. Lediglich im hinteren Teil der Almastraße/An der Luthenburg wird die Anbindung schlecht bewertet. Bei den Radwegen gibt es nach der Ansicht der Kinder und Jugendlichen noch einiges zu tun. Mehr Radwege und Fahrradständer im Stadtteil sind hier der Wunsch. Generell: Mehr Grün, öfter Saubermachen Müll, Dreck, heruntergekommene Hausfassaden, wenig Platz für Fußgänger und zu wenig Grün - das sind die Themen, die Kids im Bereich Stadtbild stören. Die Forderungen sind hier klar: Mehr Blumen, ein Springbrunnen, breitere Fußwege und häufigere Straßen- und Spielplatz-Reinigungen stehen hier oben auf der Wunschliste. Die Broschüre mit den Ergebnissen steht frei zur Verfügung und ist auf der Website des Spunk www.spunk-ge.de zu finden.
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